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PandemieThüringen gibt 30.800 Corona-Impfdosen zurück an den Bund

von MDR THÜRINGEN

Stand: 03. August 2021, 18:40 Uhr

Rund 30.800 Impfdosen des Corona-Vakzins von Astrazeneca gibt Thüringen zurück an den Bund. Sie sollen anderen Ländern zur Verfügung gestellt werden. Lediglich 230 Dosen bleiben für Zweitimpfungen im Freistaat.

Thüringen beteiligt sich wie andere Bundesländer an der Aktion zur Rückgabe ungenutzten Corona-Impfstoffs, um ihn anderen Ländern zur Verfügung zu stellen. 30.800 Dosen des Vakzins von Astrazeneca würden an den Bund zurückgegeben, sagte eine Sprecherin des Thüringer Gesundheitsministeriums am Dienstag. Die Vorräte seien noch bis zum 31. Oktober haltbar und könnten so in anderen Ländern mit Impfstoffmangel eingesetzt werden.

Noch keine Pläne für Rückgabe

Der Freistaat behält lediglich 230 Dosen des Präparats - für den Fall, dass es Menschen mit einer Astrazeneca-Erstimpfung auch für die Zweitimpfung wünschen. Dies sei inzwischen zwar selten geworden, komme aber durchaus vor, berichtete die Sprecherin.

Noch ist nicht klar, wann Thüringen den nicht genutzten Impfstoff wieder abliefert. Einen Termin dafür habe das Bundesgesundheitsministerium noch nicht mitgeteilt. Ende vergangener Woche gab es laut Ministerium zunächst noch keine Pläne für die Rückgabe, es hatte sie aber nicht ausgeschlossen.

Ausschließlich Vorräte von Impfzentren

Die Bundesregierung hatte den Ländern die Möglichkeit eröffnet, ungenutzte Impfstoffe als Spende für andere Länder, die sie dringend benötigen, an den Bund zurückzugeben.

Dabei geht es zunächst um Astrazeneca und das Präparat von Johnson & Johnson - und zwar ausschließlich um jene Vorräte, die ursprünglich für Impfzentren bestimmt waren. Von Arztpraxen und Betriebsärzten bestellte, aber nicht eingesetzte Impfdosen sind von der Aktion nicht betroffen.

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Quelle: MDR THÜRINGEN/jn,dpa

Dieses Thema im Programm:MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 03. August 2021 | 20:00 Uhr

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