Pandemie Immer mehr Corona-Impfstellen schließen in Thüringen

In Thüringen werden die zentralen Corona-Impfangebote bis Ende des Jahres komplett heruntergefahren. Danach können sich Menschen weiterhin in Arztpraxen, mobilen Stellen oder bei besonderen Aktionen gegen das Corona-Virus impfen lassen. Die Impfquoten stagnieren landesweit.

Eine Ärztin verabreicht einem Kind eine Spritze in den Arm.
Ab Juni bleiben in Thüringen zunächst noch 16 zentrale Impfangebote geöffnet. Bildrechte: dpa

Die zentralen Impfstellen in Thüringen werden in den nächsten Monaten schrittweise geschlossen. Wie das Gesundheitsministerium und die Kassenärztliche Vereinigung mitteilten, stellen bis Ende Mai drei Impfstellen in Bad Salzungen (14. Mai), Hildburghausen und Meiningen (beide 21. Mai) ihre Angebote komplett ein. In Schmöll ist am 11. Juni die letzte Impfung.

Ab Juni noch drei Tage pro Woche geöffnet

Acht Impfstellen sind bereits im März geschlossen worden. Die 16 dann noch verbleibenden Stellen sind ab Juni noch drei Tage pro Woche geöffnet, im Juli und August noch zwei Tage und ab September voraussichtlich nur noch fünf Mal pro Monat. Ein Öffnungstag entspricht vier Stunden, in denen man sich mit oder ohne Termin gegen das Coronavirus impfen lassen kann.

Zum Ende des Jahres schließen auch alle weiteren zentralen Angebote. Danach kann man sich weiter in Arztpraxen, bei mobilen Stellen oder zu besonderen Aktionen, die beispielsweise von den Landkreisen organisiert werden, gegen das Coronavirus impfen lassen.

Impfquoten stagnieren landesweit

Laut Thüringer Pandemiestab haben sich die Impfquoten in den Landkreisen zuletzt nur noch wenig verändert. Spitzenreiter sind nach wie vor die Städte Erfurt und Weimar, wo 63 beziehungsweise 64 Prozent der Einwohner dreimal geimpft sind. Einziger Landkreis mit einer Quote von unter 40 Prozent bei Auffrischungsimpfungen ist demnach der Kreis Hildburghausen.

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MDR (dst)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 02. Mai 2022 | 15:00 Uhr

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