Pandemie Corona-News vom 26. Januar: Geras Oberbürgermeister spricht nach Protest mit Demonstranten

+++ Nach Protesten in Gera: Vonarb redet mit Demonstranten +++ Gericht bestätigt G2-Kontrollpflicht für Einzelhändler +++ Auflagen für Greizer Demonstration +++ Impftermine bei Hausärzten jetzt auch über Impfportal +++ Alle Corona-News im Überblick +++

Julian Vonarb (parteilos), Oberbürgermeister von Gera, gibt bei einem Pressetermin ein Interview.
Julian Vonarb (parteilos), Oberbürgermeister von Gera tritt mit Demonstranten ins Gespräch. Bei einem Protest gegen die Corona-Maßnahmen zogen die an seinem Privathaus in Gera vorbei. Bildrechte: dpa

Gera | Erste Gesprächsrunde von Geras OB Vonarb zu Corona-Kundgebungen

Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb hat nach dem Gespräch mit einem Organisator von Corona-Demos keine inhaltliche Annäherung gesehen. Der Unternehmer Peter Schmidt entschuldigte sich aber bei Vonarb für den Aufzug vor dessen Privathaus. Er wolle keine weiteren Kundgebungen anmelden. Bei der im Internet übertragene Gesprächsrunde will Vonarb nun auch mit Polizisten, Medizinern und Gastronomen sprechen.

Greiz | Auflagen für angekündigte Demonstration in Greiz

Das Greizer Landratsamt hat Auflagen für die am Donnerstag geplante Demonstration gegen Corona-Regeln verhängt. Die Allgemeinverfügung soll vor allem Verkehrsbehinderungen vermeiden und die Zufahrt zum Krankenhaus freihalten. Landrätin Martina Schweinsburg sagte, sie habe Verständnis für Proteste, das Landratsamt könne aber nicht zum Buhmann für Entscheidungen auf Bundesebene gemacht werden.

Erfurt | Zweifel an Prüfkapazitäten der Gesundheitsämter bei Impfpflicht im Gesundheitswesen

Die Leiterin des Erfurter Gesundheitsamt bezweifelt, dass die Ämter genug Kapazitäten haben, um die Impfpflicht im Gesundheitswesen durchzusetzen. Wegen der engen Personallage sehe sie maximal eine Konzentration auf Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeheimen als möglich an, sagte Winnie Melzer laut einer Mitteilung. In den Einrichtungen seien aber auch externe Fachkräfte wie Sozialpädagogen, Logopäden oder Podologen (medizinische Fußpfleger) tätig.

Erfurt | Schwarz-Weiß Erfurt unterbricht Saison erneut

Volleyball-Bundesligist Schwarz-Weiß Erfurt muss die Saison 2021/2022 ein weiteres Mal coronabedingt unterbrechen. Wie der Verein mitteilte, wurde das für diesen Samstag angesetzte Heimspiel gegen den SC Potsdam offiziell abgesagt. Grund dafür seien mehrere positive Corona-Tests im Erfurter Team. Ein neuer Spieltermin steht noch nicht fest.

Jena | Bundeswehrhelfer beenden Einsatz an Uni-Klinik

Die 35 Bundeswehrsoldaten am Universitätsklinikum Jena (UKJ) haben ihren Corona-Einsatz beendet. Sie wurden am Mittwoch verabschiedet. Zwei Monate lang haben sie unter anderem auf der Intensivstation und in der zentralen Notaufnahme ausgeholfen und die Klinikmitarbeiter über den Jahreswechsel unterstützt.

Der medizinische Vorstand des Uniklinikums, Otto Witte, dankte den Helfern. Er warnte zugleich aber davor, die Verabschiedung der Bundeswehr-Helfer als falsches Signal zu verstehen. Omikron sei auch in Thüringen auf dem Vormarsch, so Witte, wenn auch noch verhältnismäßig langsam. Bereits im vorigen Jahr hatten 16 examinierte Pfleger der Bundeswehr am Uniklinikum ausgeholfen.

Kinder-Impfzentrum geschlossen- Volksbad übernimmt

Das Kinderimpfzentrum im Volkshaus hat seinen Betrieb eingestellt. Das teilte die Stadt mit. Künftig werden Kinder im Volksbad oder im Impfzentrum Ziegesarstraße geimpft. Die beiden Zentren impfen von Dienstag bis Freitag mit Termin. Außerdem gibt es im Februar immer samstags Impfungen ohne Termin zwischen 8 und 12 Uhr Impfungen.

Seit dem Start des Kinderimpfzentrums vor sechs Wochen sind mehr als 25 Prozent der Jenaer Kinder zwischen fünf und elf Jahren geimpft worden. Landesweit liegt die Quote in dieser Altersgruppe bei 8,2 Prozent, wie es von der Stadt weiter hieß. Das kommunale Kinderimpfzentrum war Mitte Dezember eröffnet worden. 

Thüringen | Regiomed bei Impfpflicht optimistisch

Wegen der ab Mitte März geltenden Corona-Impfpflicht hat an den Regiomed-Kliniken noch kein Mitarbeiter den Dienst quittiert. Wie eine Sprecherin sagte, beginnt der Klinikverbund Mitte Februar mit der internen Abfrage zum Impfstatus. Die Daten würden dann an das Gesundheitsamt weitergeleitet. Die Impfpflicht bedeute nicht, dass ungeimpften Mitarbeitern nach dem 16. März gekündigt werde, hieß es. Auch ein Betretungsverbot könne nur das Gesundheitsamt aussprechen.

Der Regiomed-Klinikverbund blickt nach eigenen Angaben verhalten optimistisch auf den angekündigten Impfstoff Novavax. Dieser soll vorrangig an Mitarbeiter in Kliniken und Heimen gehen. Es gebe Hinweise, dass einige Mitarbeiter, die bisher einer Impfung skeptisch gegenüberstanden, sich dann impfen ließen, so die Sprecherin. Der Klinikverbund werde weiter intern aufklären. Zuerst berichtete das Freie Wort darüber.

Jena | Chöre kritisieren ungleiche Behandlung

Der Thüringer Chorverband hat die strengeren Regeln für Jenaer Chöre als Ungleichbehandlung kritisiert. Derzeit dürfen der Chor der Philharmonie, der Jenaer Knabenchor und der Madrigalkreis nur in Vierer-Gruppen für jeweils 40 Minuten proben, wogegen sie sich nun mit einer Petition wenden. Für alle anderen Thüringer Chöre ist große Besetzung für Proben und Auftritte bei 2G-plus erlaubt. Die Stadt äußerte Verständnis, will aber hart in der Sache bleiben. Die Bekämpfung der Pandemie habe oberste Priorität.

Weimar | Klinik rechnet mit Einschränkungen wegen Impfpflicht

Das Sophien- und Hufeland-Klinikum in Weimar rechnet wegen der geplanten Impfpflicht in Gesundheitsberufen mit Einschränkungen. Davon geht Geschäftsführer Tomas Kallenbach aus. Zwar habe sich der überwiegende Teil der Beschäftigten impfen lassen, dennoch dürfte kein 100-prozentiger Immunisierungsnachweis für alle Beschäftigten erreicht werden, so Kallenbach. Damit drohen auch in Weimar Beschäftigungsverbote. Die einrichtungsbezogene Impfpflicht zum jetzigen Zeitpunkt und isoliert von einer allgemeinen Impfpflicht sieht Kallenbach kritisch. Der geplante Start Mitte März und mögliche Folgen einer Omikron-Infektionswelle fielen zeitlich zusammen, das könnte die kritische Infrastruktur zusätzlich schwächen, so der Klinikchef. 

Weimar | Gericht bestätigt 2G-Kontrollpflicht für Einzelhändler

Das Thüringer Oberverwaltungsgericht bestätigte die Pflicht der Unternehmen, Kunden am Eingang auf Einhaltung der 2G-Regeln zu kontrollieren. Es wies den Antrag eines Unternehmens ab, die Thüringer Verordnung in diesem Punkt außer Vollzug zu setzen. Ohne eine Pflicht zu Kontrollen könne nicht sichergestellt werden, dass alle ungeimpfte Personen die Zugangsbeschränkung beachteten.

Sömmerda | Mann mit Impfaufklebern erwischt

Die Polizei hat bei einem 33-Jährigen in Sömmerda Impfaufkleber sichergestellt. Wie die Beamten mitteilten, kontrollierte die Polizei den Mann am Dienstagnachmittag. Dieser hatte mehrere Aufkleber mit Chargennummern eines Corona-Impfstoffs in seiner Tasche. Woher der Mann die Etiketten hat, wollte er nicht sagen. Die Aufkleber wurden sichergestellt, um einen Zusammenhang zu möglichen Diebstählen aus Impfzentren oder Arztpraxen zu prüfen.

Thüringen | Linke fordert mehr Durchgreifen bei Protesten

Die Linksfraktion hat die Landesregierung zu mehr Konsequenz gegen unangemeldete Corona-Protesten aufgefordert. Die Demonstranten attackierten und verletzten aus ihren Aufzügen heraus Journalisten, Gegendemonstranten und Polizisten, sagte Fraktionschef Steffen Dittes. Das sei eine nicht zu tolerierende Grenzüberschreitung, der endlich Einhalt geboten werden müsse.

Die Fraktion habe daher ein entsprechendes Papier mit Forderungen beschlossen. Die Landesregierung und insbesondere das Innenministerium müsse sich bei der Gefahrenabwehr und Verfolgung von Ordnungswidrigen und Straftaten bei Corona-Protesten noch mehr anstrengen. Dies sei schon aus Fürsorgegründen für die eingesetzten Polizisten nötig, erklärte der innenpolitische Sprecher Sascha Bilay.

Zudem müssten für die kommende Woche Regeln aufgestellt werden, die den Schutz von Journalisten und Gegendemonstranten gewährleisten. Gefordert wird außerdem eine verbesserte analytische Vorbereitung und Unterstützung aus anderen Bundesländern. Außerdem sollten Bußgeldbescheide zügig erlassen werden.

Impftermine bei Hausärzten über Impfportal

Corona-Impftermine bei Hausärzten können künftig über das zentrale Impfportal der Kassenärztlichen Vereinigung (KVT) gebucht werden. Nach Angaben der KVT können Ärzte ab dieser Woche ihre Termine an das zentrale Portal melden. Auf diese Weise sollen die Arztpraxen von Termin-Nachfragen entlastet und die Impf-Kampagne beschleunigt werden. Erste Termine über die Internetseite www.impfen-thueringen.de sollen dann ab 1. Februar verfügbar sein.

Demokratieprojekte warnen vor radikalen Protesten

Es sei die größte rechtsextreme Mobilisierung seit Jahren: Thüringer Demokratieprojekte sehen die zunehmende Radikalisierung der Corona-Protesten mit Sorge. Man beobachte eine aggressive Haltung gegenüber der Demokratie:

Thüringen | Awo optimistisch bei Personal-Impfungen

In Kliniken und in der Pflege sorgt man sich vor der Impfpflicht. Bei der Thüringer Arbeiterwohlfahrt (Awo) wollten sie nicht länger mutmaßen, sondern haben die Beschäftigten gefragt: Werden Sie sich impfen lassen oder nicht?

Gera | Nach Protesten: Oberbürgermeister startet Dialogreihe mit Demonstranten

Nach den unangemeldeten Demonstrationen in den vergangenen Wochen in Gera will Oberbürgermeister Julian Vonarb (pl) mit den Teilnehmern in Dialog treten. Eröffnet wird die Gesprächsreihe am Mittwochabend mit dem Unternehmer Peter Schmidt. Schmidt ist regelmäßig auf der Straße dabei. Bereits zu Beginn der Pandemie organisierte er Kundgebungen. Das Gespräch wird ab 17.30 Uhr live im Internet übertragen, auf der Online-Seite der Stadt und auf Facebook.

Vor einer Woche waren rund 1.000 Protestierende am Wohnhaus des Oberbürgermeisters vorbeigezogen. Vonarb und viele andere sahen eine rote Linie überschritten. Der Oberbürgermeister kündigte danach an, mit den Demonstranten reden zu wollen. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, soll ab kommender Woche die Runde erweitert werden, dann kämen Polizisten und Mediziner zu Wort.

Jena | Nach Corona-Infektion: Mehr Kinder mit Entzündungsreaktionen

Das Universitätsklinikum in Jena registriert einen Anstieg des sogenannten PIMS-Syndroms nach Corona-Infektionen bei Kindern. Wie der leitende Oberarzt der Kinderkardiologie, Daniel Vilser, MDR THÜRINGEN sagte, wurden in den vergangenen zwei Monaten acht Fälle in Jena behandelt. In den vergangenen zehn Monaten sei es im Schnitt jeweils ein Fall pro Monat gewesen.

Beim PIMS-Syndrom (Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome) handelt es sich um eine Entzündungserkrankung, die verschiedene Organe betrifft. Zu den Symptomen gehören laut Vilser mehrtägiges Fieber, oftmals eine Hautreaktion, dazu treten Magen-Darm-Probleme mit heftigen Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen auf. Betroffen sei jedes Alter, Kleinkinder im Alter von ein bis zwei Jahren, aber auch Teenager, so Vilser, der zugleich auf Erfahrungen und Zahlen anderer Kliniken verweist. Es erkranken mehr Jungen als Mädchen. Der Mediziner sprach von einem "ungewöhnlichen Anstieg" der Fallzahlen in Thüringen. Das lasse sich damit erklären, dass das Land zuvor überdurchschnittlich hohe Corona-Infektionszahlen hatte. PIMS trete frühestens etwa vier bis sechs Wochen nach einer Infektion mit dem Coronavirus auf, so Vilser.

Zuvor hatte die Kinderklinik des Regiomed Klinikums Coburg gemeldet, dass immer mehr Kinder und Jugendliche mit schweren Ganzkörper-Entzündungsreaktionen nach einer Covid-Infektion behandelt werden müssten. Demnach traten die schweren Symptome mehrere Wochen oder Monate nach einer Corona-Infektion auf. Bekannt sei bisher, dass im Anschluss an eine Corona-Infektion das Immunsystem der betroffenen Kinder plötzlich "verrückt spiele". Die Mediziner sprechen von einer "überschießenden Immunantwort".

Unstrut-Hainich-Kreis | Kein Karnelvalsumzug in Langula

Wie schon im Vorjahr hat der Langulaer Carneval Club (Unstrut-Hainich-Kreis) erneut alle Veranstaltungen rund um Rosenmontag abgesagt. Wie der Verein informierte, lassen die pandemische Lage und die Corona-Verordnung des Landes kein närrisches Treiben zu. Die Garden und die Tanzgruppen üben weiter. Der LCC hofft auf das kommende Jahr. Normalerweise feiern die Karnevalisten vier Tage lang mit Prunksitzung, Jugend- und Seniorenfasching. Höhepunkt ist traditionell ein Umzug am Sonntag vor Rosenmontag.

Apolda | AFC sagt Karnevalsveranstaltungen ab

Der Apoldaer Faschings-Club hat sämtliche für die kommenden Wochen geplanten Veranstaltungen abgesagt. Fasching mit 2G+-Regeln, Maskenpflicht und einer nur 40-prozentigen Saalauslastung sei nicht das unbekümmerte und stimmungsvolle Fest, was man sich wünsche, hieß es. Das 50. Jubiläum des AFC werde nachgeholt. Der Club plant Veranstaltungen im Sommer, ohne konkret zu werden. Zuvor war bereits der große Apoldaer Faschingsumzug abgesagt worden.

Mittel-deutschland | Impfärzte beklagen Aggression und Drohungen

Verbale Attacken, Drohbriefe, Tätlichkeiten - Impfärzte in Mitteldeutschland sehen sich zunehmender Aggression ausgesetzt. Ihre Kammern versuchen zu helfen. Anklagen vor Gericht sind die Ausnahme.

Thüringen | Kaum internationale Schülerbegegnungen während Pandemie

Während der Corona-Pademie sind internationale Begegnungen von Schülern aus Thüringen und anderen Ländern fast zum Erliegen gekommen. "Die Corona-Pandemie hat bei den internationalen Austauschen von Schülerinnen und Schülern für einen schmerzhaften Einbruch gesorgt. Fahrten mussten abgesagt werden, Begegnungen konnten, wenn überhaupt, oft nur digital stattfinden", sagte Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke).

Während im Haushaltsjahr 2019 noch 60 Schülerbegegnungen mit rund 1170 Schülerinnen und Schülern finanziell vom Bildungsministerium gefördert wurden, waren es im Haushaltsjahr 2020 nur drei Begegnungen mit rund 40 Schülern und im Jahr 2021 zwei Begegnungen mit rund 50 Schülern. Zahlen zu internationalen Schülerbegegnungen, die ohne finanzielle Förderung stattgefunden haben, hat das Ministerium nicht. Holter sagte, der Einbruch beim Schüleraustausch zeige, dass Schule mehr sei und sein müsse als es Präsenzunterricht unter strengen Pandemieregeln ermöglichen könne.

Erfurt | Bibliothek hat in Corona-Zeiten weltweite Nutzer

Die Erfurter Stadt- und Regionalbibliothek hat in Corona-Zeiten weltweit neue Nutzer gewonnen. Durch die Möglichkeit der Online-Anmeldung seien mittlerweile rund 3.000 Menschen aus anderen Regionen Deutschlands und aus der ganzen Welt angemeldet, sagte der scheidende Bibliotheksdirektor Eberhard Kusber MDR THÜRINGEN.

Die Stadt- und Regionalbibliothek am Domplatz verfügt derzeit über rund eine halbe Million Medien, die Hälfte davon steht zur regelmäßigen Ausleihe bereit. Die anderen Medien sind historische Bestände, darunter die berühmte Bibliotheca Amploniana oder auch etwa 7.000 DDR-Schallplatten. In der Vor-Corona-Zeit nutzten rund 520.000 Besucher das Angebot der Bücherei. 180.000 davon waren Online-Nutzer. Aktuell ist die Bücherei wegen der Pandemie geschlossen.

Oberhof | Verwirrung um Corona-Regeln am Lift

Eine Fahrt mit dem Skilift am Oberhofer Fallbachhang ist ab sofort wieder mit 3G-Status möglich. Das teilten die Betreiber auf ihrer Internetseite mit. Damit können den Lift neben geimpften und genesenen Wintersportlern auch wieder getestete Besucher nutzen. Erst Ende vergangener Woche war die 2G-Regel für die Liftfahrt eingeführt worden.

Hintergrund ist laut einem Sprecher des Landratsamtes in Meiningen eine unklare Formulierung in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes. Dort seien die Skilifte als Angebote des Freizeitsports geführt worden. Somit wäre die 2G-Regel verpflichtend. Mittlerweile habe das zuständige Ministerium allerdings klargestellt, dass die Skilifte in die Kategorie der Transportmittel eingeordnet wurden und somit für die Liftfahrt auch die 3G-Regel zulässig ist. Andere Skigebiete in Thüringen hatten sich bereits seit Saisonbeginn einheitlich für die 2G-Regel entschieden.

Neuhaus am Rennweg | Impfen ohne Termin möglich

In Neuhaus am Rennweg gibt es am Mittwoch wieder Impfen ohne Termin. Wie ein Sprecher mitteilte, können sich Impfwillige zwischen 14 und 19 Uhr im Kulturhaus der Stadt melden. Geimpft wird mit den Vakzinen von Biontech und Johnson & Johnson. Mitzubringen sind der Ausweis, die Krankenversicherungskarte und - wenn vorhanden - das Impfheft. In Neuhaus am Rennweg gibt es seit Wochen zahlreiche Angebote für terminfreies Impfen.

Thüringen | Die Corona-News vom 25. Januar 2022

Quelle: MDR (jml)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 26. Januar 2022 | 19:00 Uhr

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