Überblick Corona-News vom 25. Februar: Demo gegen Pandemie-Auflagen bleibt verboten

+++ Präsenz-Unterricht startet nicht überall +++ Tiefensee hofft auf einheitliche Lösung bei Gastro-Öffnungen +++ Onkologen fordern frühere Impfung für Krebspatienten +++ Gesundheitsministerin sieht Thüringen mindestens am Beginn einer dritten Welle +++ Die Entwicklungen im Überblick +++

Eine goldfarbene Justitia-Figur steht im Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg vor Aktenbergen.
Themen der Eilverfahren sind u.a. der Mund-Nasen-Schutz, die Schließung von Geschäften oder Corona-Demos. Bildrechte: dpa

Ticker-Ende

Wir machen Schluss für heute - das war es mit den Corona-News für Thüringen von Donnerstag, 25. Februar 2021. Am Freitag berichten wir mit einem neuen Nachrichtenüberblick über die Pandemie in Thüringen.

Mittel-deutsch-land | Corona-Daten-Newsletter: Impfdesaster mit Ansage

Heute im multimedialen Corona-Daten-Update: Ein Wirtschaftsexperte rechnet vor, wie man die Impfstoffproduktion ankurbeln könnte, den Ministerien wirft er Bräsigkeit vor. Deutschland kann Impfstoff entwickeln. Aber auch produzieren und verabreichen? Außerdem enthält das Update einen Blick auf Schulen und in Gerichte.

Eine große Halle, in der über 100 dicht aneindander gereihte Kabinen stehen mit Video
Corona-Ambulanz für Tests auf Chemnitzer Messegelände eröffnet Bildrechte: Audiovision Chemnitz | Grafik MDR

Thüringen | Die Corona-Zahlen vom Donnerstag

In Thüringen sind am Donnerstag rund 5.500 Menschen aktiv mit dem Corona-Virus infiziert gewesen. Das sind nach Angaben der Gesundheitsämter rund 300 mehr als am Mittwoch, aber gut 500 weniger als noch vor zwei Wochen. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg um fünf auf 135 Fälle je 100.000 Einwohner.

Seit Beginn der Pandemie haben sich rund 75.600 Menschen in Thüringen nachweislich mit dem Virus infiziert. Rund 2.880 Infizierte sind seitdem gestorben.

MDR THÜRINGEN erfasst Corona-Fälle nach dem Meldezeitpunkt der Landratsämter. Daher kann es zu Abweichungen von den Zahlen des Robert Koch-Instituts kommen.

Erfurt | Corona-Demo bleibt verboten

Die für Samstag geplante Corona-Demo in Erfurt bleibt verboten. Das hat das Verwaltungsgericht Weimar entschieden. Die Organisatoren hatten gegen das Verbot der Stadt Erfurt geklagt. Angemeldet war eine Kundgebung mit 10.000 Teilnehmern. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass das Verbot mit dem Grundrecht auf Versammlungsfreiheit vereinbar sei. Eine Behörde könne eine Versammlung verbieten, wenn durch sie die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährdet sei, heißt es.

Schmal-kalden | Gute Resonanz auf Test-Angebot

Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen haben sich seit Montag fast als 1.000 Menschen auf Corona testen lassen. Wie das Landratsamt mitteilte, sind von 986 Tests sieben positiv ausgefallen. Die Testteams waren auch in 14 Unternehmen und Kindergärten unterwegs. Von den insgesamt 204 Tests dort schlugen zwei positiv an.

Insgesamt haben sich laut Landratsamt 28 Unternehmen und Einrichtungen für die Tests angemeldet. Während der ersten drei Tage machten die Testteams in Schmalkalden, Meiningen, Fambach, Steinbach-Hallenberg, Kaltennordheim, Wolfmannshausen, Zella-Mehlis, Breitungen und Brotterode-Trusetal Station.

Berlin | Thüringer Friseure und Kosmetikerinnen protestieren gegen Corona-Maßnahmen

Thüringer Friseure und Kosmetiker haben in Berlin mit der Aktion "Tote Scheren" auf ihre schwierige Lage aufmerksam gemacht. Aus ganz Deutschland schickten 870 Kollegen ihre Scheren versehen mit einem schwarzen Band.

Schleiz | Personal in Quarantäne - Kfz-Zulassung geschlossen

Das Personal in der Kfz-Zulassungsstelle in Schleiz ist in Quarantäne. Wie das Landratsamt des Saale-Orla-Kreises mitteilte, bleibt die Behörde deshalb bis 8. März geschlossen. Bereits vereinbarte Termine werden abgesagt. Das Personal in der Zulassungsstelle sei speziell geschult und könne deshalb nicht durch andere Mitarbeiter ersetzt werden. Die Kfz-Zulassungsstelle in Pößneck arbeite weiter, allerdings auch mit weniger Personal.

Weimar | Klagen von Einzelhändlern gegen Lockdown

Auch in Thüringen versucht der Einzelhandel das Öffnen der Geschäfte mit Klagen zu erzwingen. Am Oberverwaltungsgericht in Weimar laufen derzeit drei Eil-Verfahren von Einzelhändlern gegen den aktuellen Corona-Lockdown. Entschieden ist bis dato noch keins, wie eine Sprecherin MDR THÜRINGEN mitteilte.

Jena | Weniger Einsätze für ADAC-Luftrettung wegen Corona

Der in Schöngleina bei Jena stationierte ADAC-Rettungshubschrauber hat im vergangenen Jahr weniger Einsätze gehabt als 2019. Nach Angaben des ADAC Hessen-Thüringen hoben die Luftretter 1.153 Mal ab, im Jahr zuvor waren es etwa 120 Einsätze mehr. Es habe - vermutlich wegen des geringeren Straßenverkehrs in der Corona-Krise - weniger schwere Unfälle gegeben, heißt es. Dennoch waren die Luftretter am häufigsten wegen Unfällen im Einsatz, gefolgt von Herz-Kreislauf-Notfällen.

Der Aufwand für die Luftretter in Pandemiezeiten ist den Angaben zufolge hoch. Die Mitarbeiter begeben sich oft prophylaktisch in Quarantäne, um für die Patienten kein zusätzliches Risiko darzustellen.

Erfurt | Ministerium konkretisiert Pläne für Präsenzunterricht

Das Thüringer Bildungsministerium hat seine Pläne für die Rückkehr zum Präsenzunterricht an Schulen konkretisiert. Wie ein Sprecher mitteilte, können die fünften und sechsten Klassen ab Montag wieder in die Schule gehen. Ausnahme sind Schulen in den Landkreisen, die weiterhin hohe Inzidenzwerte aufweisen.

Gera | Präsenzunterricht für obere Klassen ungeklärt

Der Start für den Präsenzunterricht der oberen Klassen in Gera nächste Woche ist völlig offen. Grund ist nach Angaben der Stadt, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in den letzten Tagen wieder gestiegen ist und zuletzt um den Wert von 100 schwankte. Laut Bildungsministerium dürfen Schüler ab der siebten Klassen aber nur wieder in die Schulen, wenn der Wert mindestens sieben Tage lang unter 100 liegt. Bisher lägen keine Informationen vom Ministerium vor, wie es weitergehe, so die Stadt. Eltern sollten sich deshalb im Internet beim Ministerium oder den einzelnen Schulen informieren.

Thüringen | Dutzende Corona-Fälle an Schulen und Kitas

An mindestens 56 Schulen und Kindergärten in Thüringen gibt es aktuelle Corona-Infektionen. Das geht aus einer Aufstellung des Thüringer Bildungsministeriums mit Stand vom Donnerstag hervor.

Der Aufstellung zufolge gibt es mit Stand vom Donnerstag an 26 Schulen eine oder mehr bestätigte Corona-Infektionen. Betroffen sind demnach Grundschulen, Gemeinschaftsschulen, Gymnasien, Regelschulen und berufsbildende Schulen. Bei den Kitas gibt es an 30 Einrichtungen Infektionen - inklusive der zwei Einrichtungen in den Landkreisen mit zu hoher Inzidenz für eine Öffnung.

Mittel-deutsch-land | Von der Wahl des Impftstoffes bis hin zur 15-km-Regel -Was gilt?

Ständig wechselnde Verordnungen, Ausgangssperren, verschiedene Impfstoffe - Noch immer ist die Verunsicherung das Coronavirus betreffend groß. Unsere Kollegen von MDR AKTUELL haben Antworten auf viele Rechtsfragen gesucht und gefunden:

Thüringen | Impfportal wieder geöffnet

Das Thüringer Impfportal ist seit dem späten Donnerstagmittag wieder geöffnet. Lehrer, Erzieherinnen und Hortnerinnen können sich weitere Impftermine mit dem Impfstoff Astrazeneca reservieren. Dies betrifft ebenso Thüringer mit der Impf-Priorität 2. Dazu gehören Menschen mit bestimmten medizinischen Berufen oder Vorerkrankungen wie Demenz. Sie müssen aber jünger sein als 65 Jahre, weil der Astra-Zeneca-Impfstoff für Ältere als ungeeignet gilt.

Schmal-kalden | Große Resonanz auf Schnelltestangebot im Landkreis

Das Angebot zu kostenlosen Corona-Schnelltests im Landkreis Schmalkalden-Meiningen haben nach Angaben des Landratsamtes inzwischen mehr als 1200 Menschen genutzt. "Die Resonanz ist überwältigend", teilte die Kreisverwaltung am Donnerstag mit. Bei den seit Montag laufenden Tests seien neun Corona-Infizierte entdeckt worden, deren Testergebnisse durch zusätzliche PCR-Tests bestätigt worden seien. Infektionsketten hätten so wirksam unterbrochen werden können.

Der Kreis Schmalkalden-Meiningen ist seit einiger Zeit Thüringens Corona-Hotspot Nummer eins. Er ist auch einer der vier am schlimmsten von der Pandemie betroffenen Landkreise bundesweit. Der Inzidenzwert, der die Zahl der Infektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, lag am Donnerstag bei 206,5.

Thüringen | Tiefensee: Kein Thüringer Sonderweg bei Gastronomie-Öffnung

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hofft auf eine bundesweit einheitliche Regelung zur vorsichtigen Öffnung der Gastronomie und des Tourismus. "Thüringen wird keinen Sonderweg gehen", sagte Tiefensee am Donnerstag in Erfurt.

Kommende Woche ist die nächste Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zur weiteren Corona-Strategie geplant. Es sollten bei Öffnungsentscheidungen nicht nur die Infektionszahlen, sondern auch die bessere Verfügbarkeit von Schnelltests und Fortschritte beim Impfen eine Rolle spielen, so Tiefensee. Sollte es keine Regelung bundesweit geben, plädierte der Wirtschaftsminister wie zuvor bereits Staatskanzleiminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) für eine Abstimmung mit den Nachbarländern Sachsen, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt über Öffnungsschritte. Es sollte vermieden werden, die grenzüberschreitende Mobilität anzukurbeln, indem ein Land mit Restaurantöffnungen vorpresche.

DRK | "Masterplan" für Rückkehr ins normale Leben nötig

Das Deutsche Rote Kreuz in Thüringen fordert eine verbesserte Teststrategie in der Corona-Pandemie. Es brauche einen "Masterplan" für breit angelegte Tests, um die Rückkehr in einen normalen Lebensalltag zu ermöglichen, heißt es in einer Mitteilung des Landesverbandes. Zu oft würden Tests, beispielsweise in Grundschulen und Kindergärten, durch bürokratische Hürden erschwert. Es sei wichtig, so viele Menschen wie möglich regelmäßig, also zweimal pro Woche, zu testen, um das Ausbreiten der Viren zu erfassen und einzudämmen, sagte DRK-Landesarzt Reinhardt Fünfstück. Das DRK sei bereit, seinen Teil beizutragen.

Jena | Impfvorgehen in Thüringen steht in der Kritik

Bekannte deutsche Krebsforscher kritisieren das Thüringer Vorgehen bei der Corona-Impfung. Andreas Hochhaus vom Uniklinikum Jena sagte MDR THÜRINGEN, er habe kein Verständnis, dass Krebspatienten in der Impfreihenfolge nach hinten geschoben wurden. So äußerte sich auch die bundesweite Fachgesellschaft der Onkologen.

Eigentlich hatte es der Bund klar vorgegeben: Alle Menschen mit einem bösartigen Tumor gehören zur Hochrisikogruppe und können seit dieser Woche Impftermine buchen - egal ob der Tumor frisch diagnostiziert ist oder in den vergangenen fünf Jahren aufgetreten ist. Grund ist die hohe Sterblichkeit bei einer Coronainfektion gerade unter jüngeren Krebspatienten. In dieser Woche verkündete Gesundheitsministerin Heike Werner (Die Linke) den Thüringer Sonderweg beim Impfen. Es gebe zu wenig Impfdosen. Außerdem seien zunächst Lehrer und Erzieher dran. Wann Hochrisikopatienten mit Krebs nun geimpft werden können, sei unklar. Möglicherweise wird es Mitte März.

Thüringen | 4.200 Impftermine für Pädagogen vergeben

Nur wenige Stunden nach Freigabe des Thüringer Impfportals sind bereits fast 4.200 Impftermine für Kindergärtnerinnen und Grundschullehrer vergeben worden. Das sagte ein Sprecher des Thüringer Gesundheitsministeriums MDR THÜRINGEN. Alle Termine seien für den kommenden Sonntag geplant. Das Vergabeportal wurde wegen der hohen Nachfrage zwischenzeitlich geschlossen, soll aber ab 13 Uhr wieder mit weiteren Terminen geöffnet werden. Insgesamt werden für die kommenden beiden Sonntage 10.000 Impftermine für diese Zielgruppe vergeben.

Jena | Hohe Honorare für Impfärzte in Thüringen

Seit knapp zwei Monaten wird in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft. Dafür musste schnell Personal her. Die Länder wollten dafür den entsprechenden Anreiz schaffen und zahlen Impfärzten jetzt hohe Honorare. Viel zu hohe, sagen einige Ärzte. So auch Michael Hönisch, Assistenzarzt am Universitätsklinikum Jena: "Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht das einem Bruttoarbeitslohn von 28.000 Euro pro Monat und damit etwa dem dreifachen Grundgehalt eines Oberarztes." Gerade in Thüringen wird besonders viel gezahlt. Warum so eine hohe Summe? Mehr erfahren Sie hier:

Thüringen | Gaststätten-Gewerkschaft drängt auf Zeitplan für Öffnungen

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Thüringen drängt erneut auf einen verlässlichen Zeitplan für das Wiederöffnen der Betriebe. Geschäftsführer Jens Löbel sagte, das Gastgewerbe erlebe eine historisch einmalige Krise, die auch die Beschäftigten mit voller Wucht treffe. Löbel verwies auf die am Mittwoch vorgelegten Gästezahlen für Thüringen. Die Zahl der Übernachtungen sank demnach im vergangenen Jahr um fast die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr. Bund und Länder müssten endlich einen Plan vorlegen, wie es im März weitergehen solle, so Löbel. Allein in Erfurt beschäftigt die Branche nach eigenen Angaben rund 4.300 Menschen.

Am 3. März wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder über Lockerungen beraten.

Bundesweit | Länder wollen Impfkapazitäten bis April stark ausbauen

Mit der Ankunft von mehr Impfstoffen rechnen die Bundesländer bis Anfang April mit einem deutlichen Fortschritt bei den Impfungen gegen das Coronavirus. In mehreren Ländern könnten die Impfkapazitäten bis dahin verdoppelt werden. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur hervor.

Erhebliche Zuwächse bis hin zur Verdopplung oder gar Vervielfachung der Kapazitäten sind nach Länderangaben auch in Bremen, Baden-Württemberg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, dem Saarland oder Thüringen möglich. Viele Bundesländer gaben fehlende Impfstoffmengen als Grund für die bisher niedrige Auslastung der Impfzentren an. Personal sei hingegen ausreichend vorhanden gewesen. Ijn Thüringen wird derzeit in 28 Impfzentren geimpft, drei weitere sollen folgen.

Süd-thüringen | Laufveranstaltungen abgesagt

In Südthüringen müssen weitere Laufveranstaltungen coronabedingt ausfallen. Laut Kreissportbund Hildburghausen, wurden der 30. Veilsdorfer Waldlauf und der 16. Straufhainlauf in Streufdorf abgesagt. Die beiden Läufe sollten im März stattfinden. Der 22. Slusialauf in Schleusingen wurde von April in den September gelegt. Laut Sportbund noch nicht abgesagt, ist der 19. Gleichberglauf in Gleichamberg. Der Lauf ist für Anfang April geplant.

Thüringen | Gesundheitsministerin befürchtet Zuspitzung der Infektionslage

Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) befürchtet ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie eine mögliche neue Zuspitzung. "Ich glaube, dass wir jetzt mindestens am Beginn der dritten Welle stehen", sagte Werner der Deutschen Presse-Agentur. Sorge bereiten ihr vor allem die kursierenden Mutationen des Corona-Virus, darunter die hochansteckende Variante, die zuerst in Großbritannien beobachtet wurde. "Wir müssen sehr genau darauf schauen, wie sich das entwickelt", sagte die 52-Jährige. "Wir stehen im Wettlauf: Impfen, Kontaktbeschränkungen, Hygienemaßnahmen, AHA-Regeln - gegen die weitere Verbreitung."

Darüber hinaus kann sich Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) breit verfügbare Antigen-Schnelltests als Teil einer Öffnungsstrategie in der Corona-Pandemie vorstellen. "Wenn es durch geschultes Personal oder einen Arzt durchgeführt wird und man bekommt dann noch einen Nachweis, dass dieser Test negativ ist, dann wäre das eine Variante, das auch mit einer Öffnungsstrategie zu verbinden", sagte Werner der Deutschen Presse-Agentur. Damit sei es auch denkbar, mit einem negativen Testergebnis zum Beispiel wieder ins Theater gehen zu können. Davon zu unterscheiden sind laut Werner die Laien-Selbsttests, von denen drei Varianten vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte eine Sonderzulassung erhalten haben, wie am Mittwoch bekannt wurde. "Ich bin froh, dass sie jetzt da sind, weil sie ein gutes Mittel sind für eigenverantwortliches Handeln", sagte Werner. Es gebe viele Menschen, die sich gern testen lassen würden, bevor sie in Situationen gehen, wo sie Angst hätten, andere zu gefährden. Für diese Menschen seien die Selbsttests eine große Hilfe.

Der Corona-Überblick vom Mittwoch

Quelle: MDR THÜRINGEN/jml, dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 25. Februar 2021 | 19:00 Uhr

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