Pandemie-Ticker Corona-News vom 04. März: SPD-Landeschef Maier fordert schnelleres Impfen

+++ Kammern kritisieren Corona-Beschlüsse +++ Hunderte Fälle von Corona-Mutanten registriert +++ Georg Maier will Änderung der Impfstrategie +++ Alle Corona-News in Thüringen im Überblick +++

Georg Maier (SPD), Innenminister von Thüringen, spricht während der Pressekonferenz
SPD-Landeschef Georg Maier Bildrechte: dpa

Thüringen | Corona-Lage am Donnerstag

Die Corona-Inzidenz ist in Thüringen wieder leicht angestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt landesweit nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei 128. Am Mittwoch lag sie bei 124. Die Gesundheitsämter in Thüringen meldeten am Donnerstag 5.754 aktive Corona-Infizierte. Das waren 220 mehr als am Mittwoch und 456 mehr als vor zwei Wochen.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie rund 78.538 Thüringerinnen und Thüringer nachweislich mit dem Virus angesteckt. 2.992 Infizierte sind gestorben.

Meiningen | Landrätin spricht von Inzidenz-Fetischismus

Die Landrätin des Kreises Schmalkalden-Meiningen, Peggy Greiser (pl), hat die Bund-Länder-Beschlüsse teils scharf kritisiert. Es werde sich eindimensional an Inzidenzzahlen orientiert. "Dieser reine Inzidenz-Fetischismus in Deutschland bringt uns nicht weiter", so Greiser wörtlich.

Sie kritisierte auch, dass der Kreis die Kosten für die Massen-Schnelltests offenbar erst ab 8. März erstattet bekommen soll. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn habe aber angekündigt, dass die Kosten ab 1. März übernommen würden. Sie erwarte, dass das gerade unter dem Aspekt des Vertrauensschutzes auch so umgesetzt werde, sagte Greiser.

Hildburg­hausen | Mehr Impfstoff für Hotspots gefordert

Der Hildburghäuser Landrat Thomas Müller (CDU) fordert mehr Impfstoff für Corona-Hotspots. Es sei nicht nachvollziehbar, dass Kreise und kreisfreie Städte, mit wochenlangen Inzidenzen unter 100 genauso behandelt werden, wie die Regionen mit einer deutlich höheren Inzidenz, heißt es in einem offenen Brief an Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke). Auch mit Blick auf die steigenden Infektionen mit einer Mutation sei eine zügige Impfung aller Einwohner sinnvoll. Der Landkreis Hildburghausen ist aktuell mit einer 7-Tage-Inzidenz von 243,7 Spitzenreiter in Thüringen.

Thüringen | Buchläden, Kosmetikstudios und Kinderschuh-Geschäfte sollen öffnen

In Thüringen sollen künftig Buchläden, Anbieter von Kinderschuhen und körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetikstudios wieder öffnen. Darauf verständigte sich das Kabinett am Donnerstag, wie die Staatskanzlei in Erfurt mitteilte. Angesichts der hohen Infektionszahlen seien nur in diesen drei Bereichen Öffnungen vorgesehen, hieß es. Im Freistaat lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag bei 127,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

Nach den Beratungen von Bund und Ländern vom Mittwochabend sollen die getroffenen Beschlüsse in den Thüringer Corona-Stufenplan eingearbeitet werden. Geplant ist, dass daraus eine neue Verordnung mit Corona-Regeln entsteht, die ab dem 14. März und bis zum 30. März gelten soll.

Thüringen | Auch Kammern kritisieren Corona-Beschlüsse

Die drei Industrie- und Handelskammern in Thüringen haben die Ergebnisse der Bund-Länder-Beratung zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie kritisiert. "Wieder wurde eine Chance vertan, Eigenverantwortlichkeit der Menschen und der Wirtschaft zuzulassen", kritisierten die IHK-Präsidenten Ralf-Uwe Bauer, Dieter Bauhaus und Peter Traut am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung.

"Rettende Perspektiven bleiben aus", heißt es darin. Einzelhandel, Hotellerie, Gastronomie und Veranstaltungswirtschaft dürften trotz hoher Investitionen in Hygienekonzepte weiterhin nicht öffnen. "Vielen Unternehmen bricht jetzt die Hoffnung und demnächst auch die Existenz weg", erklärten die Kammerchefs.

Ähnlich äußerte sich die Handwerkskammer Erfurt. Kammerpräsident Stefan Lobenstein sprach in einer Mitteilung von einem stufenweisen Öffnungsfahrplan "mit angezogener Handbremse". Er forderte Klarheit zu offenen Fragen bei den geplanten massenhaften Corona-Tests. Das Handwerk sei bereit, Verantwortung zu übernehmen, sobald eine Teststrategie vorliege. "Die Testkosten dürften jedoch nicht auf die Betriebe abgewälzt und zu einer zusätzlichen finanziellen Belastung werden."

Thüringen | SPD-Landeschef fordert andere Impf-Strategie

Thüringens SPD-Landeschef Georg Maier (SPD) drängt beim Impfen gegen das Coronavirus auf ein schnelleres und effektiveres Tempo. Wenn die täglichen Impfungen jetzt nicht massiv angepasst werden, müssten im April Kühlhäuser angemietet werden, um unverbrauchte Impfdosen zu lagern. Das Verschenken von Impfdosen an Nachbarländer sei ein Zeichen der Solidarität, aber keine Lösung für Thüringen.

Konkret fordert Maier, alle Impfdosen zu verimpfen, eine einfachere Terminvergabe, mehr Blockimpfungen am Wochenende für Pädagogen, Polizisten und Feuerwehrleute. Zudem sollte auf Untergruppen bei den Priorisierungen verzichtet werden und Haus- sowie Amtsärzte- und Gesundheitsämter mit einbezogen werden. Außerdem solle der empfohlene Zeitraum zwischen Erst- und Zweitimpfung maximal ausgenutzt werden. Darüber hinaus soll die flächendeckende Erstimpfung Priorität haben und Impfzentren rund um die Uhr impfen.

Erfurt | Geschäfte sollen zwei Tage für Erfurter mit negativem Test öffnen dürfen

Die Stadt Erfurt will ein Experiment zur Ladenöffnung starten: Am Freitagnachmittag und am Sonnabend kommender Woche sollen alle Geschäfte in der Innenstadt öffnen dürfen. Zugang sollen aber nur Erfurter erhalten, die sich vorher einem Corona-Schnelltest unterziehen, der negativ ausfällt.

Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) schränkte am Freitag jedoch ein, wegen des großen logistischen Aufwands könnte das Experiment auch eine Woche später starten. Außerdem brauche Erfurt die Zustimmung der Landesregierung. Die Tests an vier oder fünf Teststrecken in der Innenstadt bezahlt die Kommunen. Wer frei von Corona ist, bekommt ein Bändchen. Erfurt rechnet mit rund 10.000 Kunden und Kundinnen und mit Kosten im sechsstelligen Bereich.

Thüringen | Vorwurf der Opposition: Schlechtes Krisenmanagement von Rot-Rot-Grün

Erst ab einer Corona-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sind Lockerungen vorgesehen. Thüringen ist davon weit entfernt. Für CDU, FDP und AfD steht fest: Teil des Problems ist das Krisenmanagement der rot-rot-grünen Landesregierung.

Kassenärzte begrüßen Impfplan

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Thüringen begrüßt, dass möglichst schnell auch Hausärzte die Corona-Impfungen durchführen dürfen. Allerdings sei der Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz derzeit nicht mehr als eine Absichtserklärung, so KV-Sprecher Veit Malolepsy. Noch stehe kein Termin für den Beginn der Impfungen in Praxen fest. Auch zu den Fragen, ob genügend Impfstoff vorhanden ist und wie dieser in die Praxen kommt, gebe es bislang noch keine Aussage des Bundesgesundheitsministeriums.

Die Thüringer Mediziner stehen in den Startlöchern, versichert Ulf Zitterbart vom Thüringer Hausärzteverband. Übergangsweise könnten die Impfstoffe von den Ärzten aus den Impfzentren abgeholt werden. Zudem hätten einige Ärzte durch ihre Arbeit in den Impfzentren bereits Erfahrung mit den Impfstoffen und könnten deshalb sofort als Pilot-Praxis loslegen. Allerdings dürfe es nicht zu viel Bürokratie geben. Die Wartezimmer seien voll, mahnte Zitterbart. Am Mittwochabend hatten sich Bund und Länder darauf geeinigt, dass spätestens Anfang April auch in Hausarztpraxen gegen das Coronavirus geimpft werden könne.

Greiz | Schulen und Kitas voraussichtlich ab Montag zu

Der Landkreis Greiz schließt voraussichtlich ab kommen Montag alle Schulen und Kindergärten. Grund dafür ist, dass im Kreis am Mittwoch die Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten wurde. Das Landratsamt erarbeitet deshalb an einer entsprechenden Allgemeinverfügung. Diese sieht die Schul- und Kindergartenschließung ab dem 8. März vor. Aktuell gibt es an zwei Schulen Coronainfektionen, so Landrätin Martina Schweinsburg (CDU). Die Schließung der Einrichtung falle ihr schwer, vor allem für die Schülerinnen und Schüler sei es eine Katastrophe nach einer Woche wieder zu Hause lernen zu müssen.

Thüringen | Hunderte Fälle von Virus-Mutanten im Freistaat

In Thüringen sind inzwischen hunderte Fälle von wahrscheinlich ansteckenderen Varianten des Sars-CoV-2-Virus nachgewiesen worden. 719 dieser Mutanten wurden durch spezifische PCR-Tests oder durch Auslesen des genetischen Codes (Sequenzierung) festgestellt, wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte. Am häufigsten ist die Virusvariante vertreten, die zuerst in Großbritannien beobachtet wurde. Hier wurden bislang 644 Fälle nachgewiesen.

Epidemische Viruspartikel, Konzeptgrafik
Symbolfoto: In Thüringen sind mittlerweile etwa 700 Infektionen mit Coronavirus-Mutanten registriert wurden. Bildrechte: imago images/Panthermedia

Bei acht Infektionen wurde die von Südafrika aus verbreitete Mutante entdeckt, in mindestens einem Fall die brasilianische Version. In 64 Fällen ist noch nicht klar, um welche Variante es sich handelt. Die Dunkelziffer bei kursierenden Mutanten dürfte höher ausfallen, da nicht alle Abstriche darauf untersucht werden.

Tiefensee: Lockerungen nicht nur an Inzidenzwerte koppeln

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) wirbt dafür, Pandemie-Lockerungen nicht ausschließlich an Inzidenzwerte zu koppeln. Tiefensee sagte MDR THÜRINGEN, es sollten auch die Auslastung der Intensivbetten und die Entwicklung der Corona-Todesfälle berücksichtigt werden. Da immer mehr Menschen aus Risikogruppen geimpft werden, hoffe er dass es gelingt, diese Zahlen zu drücken. Somit sinke die Gefahr einer Überlastung des Gesundheitssystems.

Außerdem ist er der Überzeugung, dass die Inzidenzwerte kurzfristig steigen, wenn mehr auf Corona-Infektionen getestet wird. Damit diese Faktoren in eine Öffnungsstrategie einfließen können, plädiert Tiefensee dafür, im Thüringer Orientierungsrahmen "Inzidenzkorridore" statt fester Grenzwerte festzuschreiben. Er bedauere zudem, dass noch keine Festlegungen für die Osterfeiertage getroffen wurden und so Familien, Hoteliers und Gastronomen im Ungewissen blieben. Der Wirtschaftsminister sagte jedoch, er setze sich für eine klare Perspektive ein.

Nach Kabinettsitzung: Noch keine Ergebnisse zu Corona-Beschlüssen

Nach einer Sitzung des Thüringer Kabinetts zu den Corona-Beschlüssen der Ministerpräsidenten und der Kanzlerin stehen noch keine konkreten Ergebnisse fest. Wie Regierungssprecherin Marion Wermann sagte, wird die Beschlussvorlage in Thüringen umgesetzt. Allerdings soll sie an den sogenannten Thüringer Orientierungsrahmen angepasst werden, den die Landesregierung Anfang Februar veröffentlicht hat.

Derzeit steht noch nicht fest, wo das Land von den Beschlüssen abweichen könnte. Details dazu, wie die neue Thüringer Verordnung aussehen wird, sollen wohl erst am kommenden Dienstag in einer Woche bekannt gegeben werden. In den kommenden Tagen wird Wermann zufolge noch weiter beraten. Der Thüringer Orientierungsrahmen und der Beschluss der Ministerpräsidenten sehen beide Öffnungsschritte ab einer Inzidenz von unter 100 vor. Aktuell liegt die landesweite Inzidenz bei 128.

Saale-Orla-Kreis | Landratsamt verbietet Autokorso

Das Landratsamt des Saale-Orla-Kreises hat einen für Donnerstag in Schleiz geplanten Autokorso nicht genehmigt. Laut einem Sprecher des Landratsamtes darf der Autokorso aus Infektionsschutzgründen nicht stattfinden. Den Autokorso hatte der AfD-Politiker Uwe Thrum angemeldet. Unter dem Motto "Kinder brauchen Schule" hatte er eine Protestfahrt gegen die Schließung der Schulen geplant. Die Fahrt sollte vom Schleizer Dreieck zum Landratsamt führen.

Thrum bezeichnet die Gründe für das Verbot auf seiner Facebookseite als fadenscheinig. Das Landratsamt würde das Recht auf Versammlungsfreiheit damit aushebeln, so Thrum. Der Protest sei bewusst als Autokorso geplant worden, damit die Versammlungsteilnehmer die Mindestabstände einhalten könnten.

Waltershausen | Mit Luftbefeuchter gegen Coronavirus im Klassenraum

Ein Luftbefeuchter mit Filtersystem soll die Corona-Ansteckungsgefahr im Klassenraum senken helfen. In Waltershausen testet die Regelschule ab sofort das Modell einer Thüringer Firma, das es dem Virus schwerer macht.

Neuhaus am Rennweg | Coronatests am Gymnasium verzögern sich

Trotz vier Coronafällen am Gymnasium in Neuhaus am Rennweg (Kreis Sonneberg) ist bislang entgegen ursprünglichen Angaben noch kein Reihentest durchgeführt worden. Wie ein Sprecher im Sonneberger Landratsamt bestätigte, gab es am Mittwoch technische Probleme. So war das Lesegerät für die Krankenkassenkarten ausgefallen. Die Tests sollen nun im Laufe des Donnerstags laufen. Getestet werden die Schüler und Lehrer der Abiturklassen.

In einem Steinacher Seniorenzentrum konnten die Tests am Mittwoch aber wie geplant durchgeführt werden. Dort hatte es drei Infektionsfälle gegeben.

Schmal­kalden-Meiningen | Bund übernimmt Kosten für Schnelltests

Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen kann die freiwilligen Corona-Massenschnelltests bis auf weiteres fortsetzen. Wie Landrätin Peggy Greiser MDR THÜRINGEN sagte, wird der Bund ab dem 8. März die Kosten für die Tests generell übernehmen. Das war ein Ergebnis der Bund-Länder-Schalte von Mittwoch. Seit dem 22. Februar können sich alle Einwohner im Kreis per Antigen-Schnelltest testen lassen. Pro Woche fallen für die Testaktion Kosten von rund 25.000 Euro an. Ursprünglich sollte sie noch mindestens zwei Wochen fortgesetzt werden.

Nordhausen | Schätzung: Hälfte der Infektionen geht auf britische Mutante zurück

Nach Einschätzung des Kreises Nordhausen, entfallen etwa die Hälfte der Corona-Infektionen im Kreis auf die britische Virusmutante. Wie Landrat Matthias Jendricke (SPD) MDR THÜRINGEN sagte, geht er davon aus, dass die Sondertestungen der vergangenen Wochen zeigen werden, dass bei rund der Hälfte der Fälle eine Ansteckung mit der Virusmutante B.1.1.7 vorliegt. Diese Erkenntnis sei jedoch noch nicht statistisch belegbar, fügte der Landrat hinzu. Auch die Stadt Weimar und der Landkreis Schmalkalden-Meiningen meldeten in den vergangenen Tagen einen Anstieg der Infektionen mit der britischen Mutante.

Thüringen | Kinderschutzbeauftragte: Corona-Pandemie überfordert einige Familien

Nach Einschätzung der Thüringer Kinderschutzbeauftragten, Julia Heesen, leiden Kinder in ohnehin angespannten Familiensituationen besonders stark unter der Corona-Pandemie. Ihrer Meinung nach spielten Kindergärten und Schulen eine sehr wichtige Rolle beim Kinderschutz. In normalen Zeiten ohne die Pandemie seien dies Orte, wo Kinder aus familiären Spannungssituationen herauskämen. "Es gibt schon Kinder, für die ist Schule oder Kindergarten der Anker", sagte Heesen. Sie bekräftigte, dass die Einrichtungen nicht länger geschlossen bleiben sollten als unbedingt nötig.

Erfurt | Zwölf Anzeigen wegen Verstoß gegen Infektionsschutzgesetz

Polizei und Stadtordnungsdienst haben am Mittwochabend im Erfurter Stadtpark einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen Platzverweise erteilt. Sie hatten nach Polizeiangaben gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen. So trugen sie weder Masken noch wahrten sie den nötigen Abstand. Insgesamt seien zwölf Anzeigen geschrieben worden, hieß es von der Polizei. Einen 15-Jährigen mussten die Beamten mit auf die Wache nehmen, da er sich massiv den Anordnungen widersetzt habe. Auf dem Revier wurde er dann seiner Mutter übergeben.

Thüringen | Kabinett berät über neue Corona-Beschlüsse

Am Donnerstag will das rot-rot-grüne Kabinett darüber beraten, wie die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Thüringen umgesetzt werden. Erst am späten Mittwochabend äußerte sich Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) zu den Ergebnissen. Die Inzidenz in Thüringen sei nach wie vor zu hoch, als dass der Freistaat Vorreiter bei Lockerungen sein könne, so Ramelow.

Der Corona-Überblick vom Mittwoch

Quelle: MDR THÜRINGEN/jml/sar/seg, dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 04. März 2021 | 19:00 Uhr

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