Pandemie Corona-News vom 21. Dezember: Gesundheitsamt in Erfurt sendet Hilferuf

+++ Hilferuf des Erfurter Gesundheitsamtes +++ Thüringer Landesregierung berät über Distanzunterricht an Schulen wegen Omikron +++ Polizei nach Aufruf zu Demo vor Haus des Innenministers im Einsatz +++ Ramelow rät zu Novavax-Impfung +++ AfD will Volksbegehren +++ Hotspot Hildburghausen stellt Lockerungen in Aussicht +++ Die Corona-News für Thüringen am Dienstag im Überblick +++

Testzentrum
Für Organisationsaufgaben rund um Corona-Tests und -Impfungen sucht das Gesundheitsamt in Erfurt Helfer. (Symbolfoto) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

So ging es weiter | Corona-News vom Mittwoch, 22.12.2021

Thüringen | Corona-Zahlen erneut gesunken

Der Inzidenzwert in Thüringen sinkt leicht. Das geht aus Zahlen der Gesundheitsämter vom Dienstag hervor. 43.235 aktive Fälle sind derzeit im Freistaat registriert - das sind 2.699 weniger als am Vortag. Der durchschnittliche Sieben-Tage-Wert sinkt damit um 19 auf jetzt 820.

Deutsch-land | Weitere Kontaktbeschränkungen nach Weihnachten

Wegen der drohenden Infektionswelle durch die Omikron-Variante werden die Corona-Maßnahmen verschärft. Bund und Länder einigten sich auf strengere Beschränkungen auch für Geimpfte und Genesene – allerdings erst nach Weihnachten. Auch die flächendeckende Schließung ganzer Branchen ist vorerst nicht geplant, lediglich Clubs, Bars und Diskotheken müssen schließen. In einigen Ländern, etwa Sachsen und Thüringen, sind sie es schon.

Erfurt | Große Resonanz bei erster Impfaktion in der Kirche

In der Erfurter Thomaskirche haben sich am Dienstag 300 Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen. Das waren nach Angaben von Pfarrer Christoph Knoll insgesamt 120 mehr als ursprünglich geplant. Rund 20 Prozent seien Erstimpfungen gegen Corona gewesen. Pfarrer Knoll sprach von einer schönen Atmosphäre dank Musik und einer blauen Illumination. Es war die erste Impfaktion in einer Kirche in Thüringen. Geimpft wurde von 12 bis 17 Uhr ohne Termin.

Hildburg­hausen | Zu Weihnachten wohl Lockerungen im Corona-Hotspot

Im deutschlandweiten Corona-Hotspot Hildburghausen sollen zu Weihnachten Gaststätten wieder öffnen und Kulturveranstaltungen wieder stattfinden können. Voraussichtlich werde der Landkreis am 24. Dezember den siebten Tag im Folge unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 1.500 liegen, teilte das Landratsamt am Dienstag mit. Nach derzeitigem Stand gehe das Gesundheitsamt von einem weiteren Rückgang der Zahlen aus. Eine Öffnung von Gaststätten sei dann für getestete Geimpfte und Genesene möglich, sowie für Geimpfte, deren Auffrischungsimpfung zwei Wochen zurückliegt. Auch mehr Menschen bei privaten Treffen könnten dann in Hildburghausen wieder möglich sein. Die Änderungen seien vorbehaltlich der Ergebnisse der parallel tagenden Ministerpräsidentenkonferenz, hieß es weiter.

Thüringen | CDU und FDP fordern Überbrückungskredite

Die Landtagsfraktionen von CDU und FDP haben Rot-Rot-Grün aufgefordert, Gastronomen und Einzelhändlern übergangsweise mit erneuten Landeskrediten finanziell unter die Arme zu greifen. Damit könne die Zeit bis zur Auszahlung von Überbrückungshilfen des Bundes überstanden werden, sagte der CDU-Tourismuspolitiker Andreas Bühl. Ähnlich äußerte sich die FDP. Unternehmen, die unverschuldet in Existenznöte gerieten, sei nicht zumutbar, monatelang auf Zahlungen warten zu müssen, erklärten die Liberalen. Das Wirtschaftsministerium wies die Forderung beider Fraktionen als unbegründet zurück. "Die Überbrückungshilfen können laufend beantragt werden und werden laufend ausgezahlt", teilte ein Ministeriumssprecher mit. Die Thüringer Aufbaubank stelle bei vollständigen Unterlagen eine zügige Bearbeitung aller Anträge sicher.

Erfurt | Drastische Lage: Gesundheitsamt sucht Helfer

Das Erfurter Gesundheitsamt hat einen Hilferuf an die Einwohner gesandt. Anlass ist die angespannte Personalsituation in Kliniken und Pflegeheimen. Die Lage dort hat sich nach Angaben der Stadt in den vergangenen Tagen noch einmal drastisch verschärft. Deshalb würden Freiwillige gesucht, die das Personal bei Organisation von Corona-Tests, Schutzimpfungen, bei der Betreuung von Angehörigen und logistischen Aufgaben unterstützen. Die Helfer brauchen laut Stadt keinen beruflichen Hintergrund im Gesundheitswesen oder der Pflege. "Jede helfende Hand zählt", sagte die Beigeordnete für Gesundheit, Anke Hofmann-Domke. Über die Hotline der Stadt (0361 655-267662, Ortstarif) würden unkompliziert Kontakte hergestellt.

Thüringen | Polizei prüft Demo-Aufruf vor Haus des Innenministers

Das Thüringer Landeskriminalamt (LKA) prüft einen im Internet kursierenden Aufruf zu einer Demonstration vor dem Haus des Thüringer Innenministers Georg Maier (SPD). Die Polizei sei alarmiert und bereite sich auf den Einsatz am Dienstagabend vor, sagte ein Sprecher der Landespolizeidirektion in Erfurt. Eine Sprecherin des LKA sagte, man nehme den Vorfall ernst. Am Nachmittag wurde zudem eine Razzia bekannt. In Gotha wurde die Wohnung eines Verdächtigen durchsucht, Staatsschützer ordnen ihn der rechtsextremen Szenen in Thüringen zu.

In sozialen Netzwerken kursierte ein Screenshot eines Facebook-Posts, in dem zu einem "Spaziergang" vor dem Haus von Maier und seiner Familie aufgerufen wurde. Indirekt wird darin auch Gewalt gefordert. Der Beitrag selbst scheint inzwischen gelöscht worden zu sein. Der Polizeisprecher sagte, es sei bislang unklar, welche Reichweite der Aufruf erlangt habe, man sei aber vorbereitet. Der Demo-Aufruf rief scharfe Reaktionen hervor.

Der Fall erinnert an eine Demonstration vor dem Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) Anfang Dezember. Dort hatten rund 30 Gegner der Corona-Politik demonstriert und dabei Fackeln und Plakate getragen.

AfD übergibt 10.000 Unterschriften für Volksbegehren

Die AfD-Landtagsfraktion hat 10.000 Unterschriften für ein Volksbegehren gegen die Thüringer Corona-Politik an Innenminister Georg Maier (SPD) übergeben. Damit solle ein weiterer Lockdown verhindert werden. Das Vertrauen der Bürger in die Parteipolitik sinke immer weiter, sagte AfD-Chef Björn Höcke. Seine Fraktion gehe von einer zügigen Prüfung der Unterschriften durch die Landtagsverwaltung aus. Mit der Unterschriftensammlung will die Fraktion einen Volksentscheid erreichen. Damit sollten alle von der Landesregierung getroffenen Corona-Regeln außer Kraft treten.

Kein regulärer Unterricht direkt nach Jahreswechsel

Angesichts von Befürchtungen einer anstehenden Infektionswelle mit der Omikron-Variante des Coronavirus sollen Thüringer Schüler sollen in den ersten beiden Tagen nach den Weihnachtsferien nicht in die Schule gehen. Das teilte Bildungsminister Helmut Holter mit. So sollen Kontakte auch in Schulen reduziert werden. Einen entsprechenden Vorschlag will der Minister am Mittwoch mit dem Kabinett diskutieren. Auch die Landeselternvertretung spricht sich für Distanzunterricht in den Tagen nach Silvester aus. Mehr dazu erfahren Sie im Beitrag.

Wartburg­kreis | Nicht ausreichend Impfstoff

Für die kommunale Impfstelle in Eisenach hat der Wartburgkreis in dieser Woche nicht ausreichend Impfstoff erhalten. Nach Angaben des Landratsamtes mussten insgesamt 150 Termine abgesagt werden. Sie sollen in den nächsten Wochen nachgeholt werden. Gleichzeitig ist ein mobiles Team im Landkreis unterwegs und impft Menschen auch ohne Termin, so am Dienstag in Tiefenort und am Mittwoch in Geisa. In der ersten Woche hatte der Landkreis über die Impfstelle in Eisenach und tägliche Aktionen im Kreisgebiet fast 1.900 Dosen verimpft.

Thüringen | Corona-Regeln über den Jahreswechsel

Seit Montag ist in Thüringen eine neue Corona-Verordnung in Kraft. So gelten strengere Kontaktbeschränkungen, sobald eine ungeimpfte Person dabei ist. Außerdem entfällt für Geboosterte die Testpflicht, weitere Regelungen betreffen Silvester und Regionen mit sehr hohen Inzidenzen. Die Bestimmungen der Verordnung finden Sie hier im Überblick:

Bad Salzungen | Klinikum schließt Kinderklinik bis Anfang Januar

Das Klinikum Bad Salzungen schließt ab Mittwoch vorübergehend seine Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Als Grund werden Krankheitsausfälle bei Fachärzten angegeben. Ab dem 3. Januar soll der reguläre Betrieb wieder sichergestellt sein. Nach Angaben der Geschäftsführung wurden die Ausfälle bisher durch externe Dienstleister überbrückt. Durch das hohe Infektionsgeschehen deutschlandweit sei das nicht mehr möglich. Bis Anfang Januar können in der Kinderklinik keine Patienten aufgenommen werden, auch ambulant können sie nicht behandelt werden. Die Versorgung stellen der kinderärztliche Notdienst und die Kinderklinik in Eisenach sicher.

Deutsch­land | Stiko empfiehlt Auffrischimpfungen bereits nach drei Monaten

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt Auffrischimpfungen wegen der Omikron-Variante des Coronavirus bereits nach mindestens drei statt nach sechs Monaten. Die Empfehlung zum verkürzten Impfabstand gelte ab sofort für Erwachsene, teilte das Gremium am Dienstag mit. Sie ziele ab auf einen verbesserten Schutz vor schweren, durch Omikron hervorgerufenen Erkrankungen in der Bevölkerung und auf eine verminderte Übertragung der Variante. Es sei damit zu rechnen, dass Omikron das Infektionsgeschehen hierzulande "innerhalb kürzester Zeit" bestimmen werde.

Auf einem Scrabblespiel steht der Schriftzug Omikron. 3 min
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Thüringen | 20 Corona-Intensivpatienten verlegt

Wegen überlasteter Krankenhäuser in Thüringen sind bislang 20 Intensivpatienten über das Kleeblatt-Prinzip in andere Bundesländer verlegt worden. Die meisten der schwer kranken Covid-19-Patienten aus dem Freistaat nahm Niedersachsen auf (13), gefolgt von Schleswig-Holstein (6) und Bremen (1), wie am Dienstag aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Derzeit sind in Thüringen 36 Prozent der Intensivbetten für Erwachsene mit Corona-Patienten belegt. Auf den Intensivstationen müssen 224 Corona-Fälle behandelt werden. Obwohl die Sieben-Tage-Inzidenz in Thüringen zuletzt wieder sank, ist der Freistaat weiterhin das Bundesland mit dem deutschlandweit stärksten Infektionsgeschehen.

Kritische Infrastruktur: Rüsten für die nächste Pandemie-Welle

In Thüringen bereiten sich Krankenhäuser, Feuerwehren und Energieversorger auf die drohende fünfte Corona-Welle vor. So würden in den 44 Thüringer Kliniken derzeit Notfallpläne erstellt und Reserveplätze auf den Intensivstationen vorbereitet, sagte der Geschäftsführer der Landeskrankenhausgesellschaft, Rainer Poniewaß, MDR THÜRINGEN. Schon jetzt arbeiteten viele Kliniken jedoch am Limit.

Unteredessen sehen sich die Feuerwehren in Thüringen insgesamt gut vorbereitet. Gemeinsam mit den Verwaltungen der Städte, Gemeinden und Landkreise seien Notfallpläne erarbeitet worden, sagte der Vorsitzende des Thüringer Feuerwehrverbands, Karsten Utterodt. Darüber hinaus seien örtliche Feuerwehren aufgeteilt und kleinere Gruppen gebildet worden. Damit wolle man übergreifende Infektionen vermeiden. Ausbildungslehrgänge wurden Utterodt zufolge weitgehend eingestellt. Zudem habe man die Feuerwehrleute in Thüringen erneut aufgerufen, sich impfen beziehungsweise boostern zu lassen. Über die Impfquote unter den rund 33.000 freiwilligen Feuerwehrleuten konnte Utterodt keine Angaben machen.

Deutsch­land | Überregionale Corona-Nachrichten

Ohne Booster sind EU-Impfzertifikate spätestens neun Monate nach der Grundimmunisierung ungültig. Bundesjustizminister Buschmann ist gegen einen Lockdown, Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger gegen Schulschließungen. Bund und Länder beraten, wie es nach Weihnachten weitergehen soll. Das RKI empfiehlt "maximale Kontaktbeschränkungen" schon jetzt. Diese und weitere überregionale Nachrichten finden Sie im Corona-Ticker von MDR AKTUELL:

Bad Lobenstein | 186 Impfungen in Turnhalle

Zur letzten öffentlichen Corona-Impfaktion im Saale-Orla-Kreis in diesem Jahr sind fast 200 Menschen gekommen. Wie das Landratsamt mitteilte, waren bei der viereinhalbstündigen Aktion in Bad Lobenstein am Montag vor allem Booster-Impfungen mit dem Biontech-Serum gefragt. Der Einmalimpfstoff von Johnson & Johnson sei nur fünfmal genommen worden. Probleme habe es außerdem mit der Lieferung gegeben, sodass die Aktion erst mit einer Stunde Verspätung gestartet werden konnte. Die nächste öffentliche Impfaktion ohne Termin ist laut Landratsamt für Mitte Januar in Wurzbach geplant.

Sömmerda | 41-Jährige legt Polizei falschen Impfausweis vor

Ausgerechnet bei der Polizei hat eine Frau in Sömmerda ihren gefälschten Impfausweis vorgelegt. Die 41-Jährige war als Zeugin vorgeladen und zeigte an der Wache ihren Impfausweis. Weil sie sehr nervös gewesen sei, hätten sich die Beamten das Dokument genauer angesehen, so die Polizei. Dabei sei herausgekommen, dass die Chargennummer der Impfung nicht existierte. Der Impfausweis wurde beschlagnahmt und eine Anzeige gegen die Frau erstattet.

Thüringen | Ramelow rät Ungeimpften zu Novavax-Impfung

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat Ungeimpfte mit Misstrauen gegenüber mRNA-Impfstoffen dazu aufgerufen, den neu zugelassenen Totimpfstoff des US-Herstellers Novavax zu nutzen. "Der erste Totimpfstoff ist jetzt von der Europäischen Arzneimittelbehörde zugelassen worden; ein zweiter wird bald folgen", sagte der Regierungschef dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Ich freue mich darüber als ostdeutscher Ministerpräsident sehr. Und ich sage denjenigen, die den mRNA-Impfstoffen ablehnend gegenüberstehen und derzeit demonstrieren gehen: Wenn sie sich ernst nehmen, dann müssen sie sich nun auch impfen lassen." Mehr erfahren Sie hier:

Geld für Heilbäder

Die neun staatlich anerkannten Thüringer Heil- und Kneippheilbäder bekommen 4,5 Millionen Euro aus dem Corona-Hilfsfonds der Landesregierung. Die Pandemie habe den Bädern finanziell stark zugesetzt, teilte das Innenministerium mit. Die durch die Corona-Maßnahmen bedingten Einnahmeausfälle seien kaum zu kompensieren. Deshalb sei es "nur sachgerecht, diesen Gemeinden hier unter die Arme zu greifen", hieß es. Das Geld wird den Angaben zufolge am Mittwoch an die Gemeinden Bad Frankenhausen, Bad Klosterlausnitz, Bad Langensalza, Bad Liebenstein, Bad Lobenstein, Bad Salzungen, Bad Sulza, Heiligenstadt und Bad Tabarz überwiesen. Schon im vergangenen Jahr waren sie mit fünf Millionen Euro unterstützt worden.

Impfstellen mit Schließtagen zum Jahreswechsel

Die Impfstellen in Thüringen bleiben an Heiligabend sowie an den Weihnachtsfeiertagen geschlossen. Darüber informierte die Kassenärztliche Vereinigung (KV) am Dienstag. Auch am Silvester- und am Neujahrstag sowie am 2. Januar wird demnach nicht geimpft. Dafür gibt es in den Tagen vor und nach Weihnachten noch einmal zahlreiche Impfaktionen im Land, zum Beispiel das Weihnachtsimpfen für Groß und Klein am heutigen Dienstag von 10 bis 18 Uhr in der Weimarhalle in Weimar. Ebenfalls am Dienstag wird in der Thomaskirche Erfurt, in der Stadthalle Gößnitz, in der Vogtlandhalle Greiz und in der Sporthalle Tiefenort ohne Termin geimpft. Weitere Angebote gibt es am Mittwoch in Geisa, Mühlhausen, Sonneberg und Günthersleben-Wechmar.

Erfurt | Erstmals Corona-Impfungen in Kirche

In Erfurt können sich am Dienstag erstmals Interessierte in einer Kirche in Thüringen impfen lassen. Laut Kassenärztlicher Vereinigung (KV) wird von 12 bis 17 Uhr in der Thomaskirche in der Schillerstraße ohne Termin geimpft. Kinder ab zwölf Jahren in Begleitung ihrer Eltern können ebenfalls geimpft werden. Genutzt wird der Impfstoff Biontech und Johnson & Johnson. Wie die Evangelische Thomasgemeinde mitteilte, stellt die Gemeinde die Kirche gemeinsam mit der KV zur Verfügung.

Eisenach | 2G-Bändchen für Innenstadt-Kunden

In der Eisenacher Innenstadt soll der Weihnachtseinkauf nach 2G-Regeln einfacher werden. Ab Dienstag erhalten Kunden in mehr als 30 Geschäften nach dem Kauf auf Wunsch ein Bändchen um das Handgelenk. Damit entfallen beim Bummel in weiteren Läden die zusätzlichen Kontrollen von Impf- oder Genesenenbescheinigung und Ausweis. Nach Angaben des Gewerbevereins haben sich alle großen Geschäfte in der Innenstadt der Aktion angeschlossen.

Thüringen | Wieder Proteste gegen Corona-Beschränkungen

Erneut haben in vielen Thüringer Orten Menschen gegen die Corona-Politik in Deutschland protestiert. In Gera kamen 2.000 Demonstrierende zusammen, in Erfurt rund 600. Die Proteste verliefen laut Polizei weitgehend friedlich. In Eisenach kam es zu einem Zwischenfall, bei dem ein Autofahrer und Demontranten aneinandergerieten.

Was bisher geschah | Corona-News vom Montag, 20.12.2021

Hier geht es zu den Corona-News vom Montag, 20.12.2021.

Quelle: MDR(maf)/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 21. Dezember 2021 | 19:00 Uhr

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