Zwischenbilanz Familienkarte: Ein Viertel der Gutscheine zum Ferienende abgeholt

Der Start der Familienkarte in Thüringen war kein leichter. Inzwischen ist ein Viertel der Gutscheinhefte abgeholt worden. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Einrichtungen, die die Wertcoupons akzeptiert, fast verdoppelt.

Gutscheine im Wert von drei Euro mit der Aufschrift "Familienkarte Thüringen"
Die Familienkarte ist kleines Heft voller Wertmarken. (Symbolbild) Bildrechte: MDR/Sozialministerium Thüringen

Bis zum Ende der Sommerferien ist ein Viertel der zur Verfügung stehenden Thüringer Familienkarten abgeholt worden. Das teilte das Sozialministerium mit. Demnach wurden von den 360.000 Gutscheinheften 90.000 ausgegeben.

Die Thüringer Familienkarte Die Thüringer Familienkarte sind Gutscheinhefte. Aus ihnen können Wertcoupons herausgetrennt werden und damit der Eintritt an den teilnehmenden Freizeit- und Kultureinrichtungen in Thüringen beglichen werden. Das Gutscheinheft hat einen Wert von 50 Euro. Die Wertmarken können noch bis zum 14. November eingelöst werden. Abholberechtigt sind alle Familien mit Kindern, die Kindergeld beziehen.

Die Familienkarte wird inzwischen bei etwa 270 Einrichtungen in Thüringen akzeptiert. Damit hat sich die Zahl der Häuser seit dem Start fast verdoppelt. Zu den Einrichtungen gehören Museen, Kinos, Zooparks und Schwimmbäder. Auch sie profitieren von der Familienkarte und berichten von einem Besucheranstieg.

Trotz verbummelter Abholscheine zur Familienkarte

Das Sozialministerium hatte die Abholscheine im August per Post an kindergeldberechtigte Familien verschickt. Wer diesen verbummelt haben sollte, kann seine Familienkarte trotzdem noch abholen: Dafür muss an den Ausgabestellen ein Formular ausgefüllt und zusätzlich ein Nachweis über die Kindergeldberechtigung vorgelegt werden. Eine Übersicht über die Ausgabestellen und die Einrichtungen, die die Wertgutscheine akzeptieren, sind auf der Internetseite des Sozialministeriums zu finden.

Der Versand der Abholscheine war zunächst schleppend angelaufen: Eigentlich hätten diese schon zu Beginn der Sommerferien bei den Familien eingetroffen sein sollen. Engpässe in der Papierindustrie haben, so das Ministerium, den Versand verzögert. Die Hefte direkt mit der Post zu verschicken, sei finanziell nicht realisierbar gewesen. Die Gutscheine gelten bei der Post als besondere Geldwerte und sind demzufolge im Versand teurer.

Quelle: MDR THÜRINGEN/the

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 04. September 2021 | 13:00 Uhr

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