Pandemie-Ticker Corona-News vom 15. März: Inzidenz steigt in Thüringen weiter leicht an

+++ Impfzentrum schickt Impfwillige nach Hause +++ Gesundheitsministerin bezeichnet Astrazeneca-Impf-Stopp als "Katastrophe" +++ Jeder dritte Corona-Test in Greiz positiv +++ Noch keine Entscheidung zu Modellregion +++ Teststationen in Thüringen nehmen Betrieb auf +++ 543.000 Euro für Forschungszentrum +++ Greiz reagiert auf hohe Inzidenz +++

Coronatest werden vorbereitet.
Vorbereitungen zu Coronatests (Symbolfoto) Bildrechte: imago images/Hans Lucas

Thüringen | Mehrheit der Unternehmen lässt Teil der Beschäftigten zu Hause arbeiten

Die Mehrheit der Thüringer Unternehmen lässt in der Corona-Krise zumindest einen Teil der Beschäftigten zu Hause arbeiten. Das geht aus einer Untersuchung des Zentrums Digitale Transformation an der Universität Jena hervor. Demnach hat ein Viertel der befragten 600 Firmen im vergangenen Jahr fast die komplette Belegschaft ins Homeoffice geschickt.

Vor allem Firmen der IT-Branche lassen das mobile Arbeiten zu. Die Studie zeigt, dass viele Chefs große Vorbehalte haben. Skeptisch sind hier vor allem Unternehmen aus der Baubranche und dem Handwerk. Insgesamt gehen zwei Drittel der befragten Unternehmen nicht davon aus, dass ihre Mitarbeiter im Homeoffice effizienter arbeiten. Einen Rechtsanspruch auf das Arbeiten zu Hause lehnen sieben von zehn Firmenchefs ab. Eine Position, die auch der Verband der Wirtschaft Thüringens teilt. Seinen Angaben nach hält zwar die Mehrheit der Firmen das mobile Arbeiten für ein bewährtes Mittel. Besprechungen und das Entwickeln kreativer Ideen funktionierten vor Ort besser als in einem digitalen Meeting.

Thüringen | Ramelow bezeichnet Astrazeneca-Impf-Stopp als Rückschlag

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat den Impfstopp für Astrazeneca bedauert. Er sagte MDR THÜRINGEN, damit fehle ein wichtiges Vakzin. Schon der angekündigte Lieferengpass für den Impfstoff von Astrazeneca sei ein echtes Problem gewesen. Der Impfstopp sei ein Rückschlag für die  Thüringer Impfstrategie mit den 29 Impfzentren plus den 15 mobilen Impfteams und den vier großen Impfzentren. Ramelow sagte, er sei nicht überzeugt, dass der Impfstoff von Astrazeneca risikobehaftet sei. Trotzdem sei es gut, den Impfstoff noch einmal zu überprüfen und sauber zu klären, ob es ein verdecktes Risiko gibt.

Zugleich warnte der Ministerpräsident davor, den Impfstoff von Astrazeneca jetzt unter Generalverdacht zu stellen. Die Frage, ob sich Thrombosen bilden und ob das etwas mit dem Impfstoff zu tun habe, sei eine offene. -- Alle Menschen, die schon einen Termin hatten, um mit Astrazeneca geimpft zu werden, würden in den nächsten Tagen kontaktiert. Für alle Menschen, die noch keinen Impftermin haben, würde es jetzt noch einmal länger dauern, sagte Ramelow.

Thüringen | Corona-Inzidenz steigt weiter leicht an

Erneut ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Thüringen leicht gestiegen. Sie lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts am Montagabend bei 168 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner, am Sonntag waren es noch 164. Wie die Gesundheitsämter meldeten, gab es 6.876 aktive Fälle. Das waren zwar 44 weniger als am Sonntag, aber gut 1.200 mehr als vor zwei Wochen. Sechs weitere Menschen mit Coronavirus sind gestorben.

Gera | Impfzentrum schickt 700 Menschen nach Hause

Im Geraer Impfzentrum sind am Montagnachmittag rund 700 noch für den gleichen Tag geplante Termine abgesagt worden. Die Menschen mussten unverrichteter Dinge nach Hause gehen. Die stellvertretende Managerin des Impfzentrums in der Panndorfhalle, Antonia Radtke, sagte MDR THÜRINGEN, noch sei nicht absehbar, wann und mit welchem Impfstoff weitergemacht werden könne. Das Bundesgesundheitsministerium hatte die Verwendung des Impfstoffes Astrazeneca am Montag ausgesetzt.

Viele Impfwillige reagierten mit Unverständnis und Verärgerung. Eine Dame, die nicht namentlich genannt werden wollte, sagte MDR THÜRINGEN, sie habe schon in der Impfkabine gesessen und ihre Spritze gesehen. Sie frage sich, wie das nun weitergehen solle. Laut Radtke gehen nur wenige Impfdosen verloren, das Serum bleibe bis kurz vor dem Impfen in der Kühlung.

Thüringen | Gesundheitsministerin Werner bezeichnet Astrazeneca Impf-Stopp als "Katastrophe"

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) hat den Impf-Stopp für das Serum von Astrazeneca als "Katastrophe" bezeichnet. Viele Menschen warteten sehnsüchtig auf die Immunisierung, nun seien die Impfungen in den großen Impfzentren in Erfurt und Gera gestoppt worden. Wichtig sei aber, dass in den Impfstellen der Landkreise und kreisfreien Städte weiter geimpft werden könne, weil dort das Serum von Biontech genutzt wird, so Werner. Wer bereits für die Impfzentren Gera oder Erfurt einen Termin gebucht habe, solle abwarten, bis sich die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen (KVT) mit einem neuen Terminvorschlag melde, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums.

Patienten, die bereits mit dem Vakzin von Astrazeneca geimpft wurden, sollten besonders auch sich achten. Bei Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen sollten sie sich sofort in ärztliche Behandlung begeben, so Werner.

Erfurt | Protest von Schaustellern und Künstlern

Vier Stunden lang haben am Montag auf dem Erfurter Domplatz Schausteller, Veranstalter und Künstler auf ihre Notlage aufmerksam gemacht. Die Aktion unter dem Titel "Pandemische Eulenspiegelei" führte vier Stunden lang erstmals wieder Akteure und Publikum zusammen. Die Branche brauche nach wie vor finanzielle Unterstützung und eine Öffnungsperspektive, sagte der Sprecher des Aktionsbündnisses "Alarmstufe Rot", Enrico Röthling. Aktuell verlören Veranstaltungsbetriebe wegen der unklaren Zukunft massiv Mitarbeiter. Am 22. März will die Ministerpräsidentenkonferenz über Öffnungschancen der Veranstaltungswirtschaft sprechen.

Schausteller protestieren auf dem Erfurter Domplatz
Protest auf dem Erfurter Domplatz Bildrechte: MDR/Antje Kirsten

Thüringen | Arbeitsagentur verbucht Rekordausgaben

Die Thüringer Arbeitsämter haben seit Beginn der Corona-Pandemie Rekordausgaben verbucht. Wie die Arbeitsagentur mitteilte, sind seit dem ersten Lockdown vor einem Jahr 467 Millionen Euro für Kurzarbeitergeld und Sozialversicherungsbeiträge ausgegeben worden. Im Vorjahreszeitraum waren es 8,1 Millionen Euro. Ohne diese Möglichkeit hätte sich die Zahl der Arbeitslosen laut Agentur in den letzten zwölf Monaten von 72.000 auf 145.000 verdoppelt. 

Besonders häufig ist Kurzarbeit in der Region um Eisenach. Sie ist wirtschaftlich durch die Autoindustrie geprägt. Die auch ohne Corona vorhandene Krise in der Automobilindustrie wurde durch die Pandemie beschleunigt. Ebenso Städte wie etwa Weimar mit vielen Mitarbeitern im Kulturbetrieb sind stärker von Kurzarbeit betroffen. Auch viele Klein-Unternehmen hat die Krise erfasst. Das Institut für Arbeitsmarktforschung in Halle befürchtet Insolvenzen und Arbeitslosigkeit speziell im Raum Hildburghausen, Greiz und im Saale-Holzland-Kreis.

Thüringen | Wirtschaftsministerium sichert Veranstaltungen bis Jahresende ab

Das Thüringer Wirtschaftsministerium sichert Veranstaltungen bis Jahresende ab. Messen oder Konzerte können der Aufbaubank angemeldet und gegen Corona-bedingten Ausfall abgesichert werden. In dem Fall trägt der Staat 80 Prozent der Kosten. Bisher war das Programm kaum auf Resonanz gestoßen. Nur sechs Anträge waren seit Anfang März gestellt und zwei bewilligt worden. Ein Kritikpunkt an dem Programm war die Befristung bis Ende Juni. Viele Veranstalter gehen davon aus, dass Veranstaltungen bis dahin aufgrund der Corona-Lage unwahrscheinlich sind - ob mit oder ohne Absicherung. Der Freistaat hatte auf eine anschließende Regelung des Bundes gehofft - bisher vergeblich.

Thüringen | Dehoga prüft juristische Schritte gegen Verordnung

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Thüringen prüft derzeit juristische Schritte gegen die aktuelle Corona-Landesverordnung. Die derzeitigen Regeln seien unverhältnismäßig und würden dem Gleichheitssatz zuwiderlaufen, sagte Hauptgeschäftsführer Dirk Ellinger. Zudem gebe es nach fünfmonatiger Pause keinerlei Aussicht auf Perspektiven. Er beruft sich dabei auch auf ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Saarbrücken. Danach sollte bei der Verhältnismäßigkeit nicht nur auf Inzidenzwerte abgestellt werden. Auch die aktuelle Situation im Gesundheitswesen, müsse mit berücksichtigt werden, so Ellinger. So sollte unter anderem die Impfquote und die Auslastung intensivmedizinischer Kapazitäten mit ergänzt werden.

Auch mit Blick auf die Kontaktdatenerfassung fordert der Dehoga mehr Vielfalt. Anstelle nur auf eine App zu setzen, sollte es mehr freien Wettbewerb geben. So dürfe beispielsweise auch die APP "DARFICHREIN“ nicht vergessen werden, die vom Thüringer Gastgewerbe etabliert und genutzt wird. Gebraucht werde keine einzelne Wunderwaffe, sondern lediglich die Bereitstellung einer Schnittstelle zu den digitalen Programmen der Gesundheitsämter wie SORMAS oder MIKADO. Laut Dehoga gibt es bereits eine Vielfalt an geeigneten Anbietern, die auch datenschutzkonform funktionieren.

Greiz | Kreis reagiert auf hohe Inzidenz

Die Greizer Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) betrachtet die reinen Corona-Inzidenzzahlen als wenig aussagekräftig. Die CDU-Politikerin sagte MDR THÜRINGEN, man finde immer nur das, wonach man suche. In ihrem Landkreis habe es wegen des unspezifischen Infektionsgeschehens jede Menge Tests gegeben, um die Ursache zu finden. Das habe den Wert nach oben getrieben. Weil zuvor immer wieder Lehrer und Erzieher positiv auf das Coronavirus getestet worden seien, habe man bei den Untersuchungen den Fokus auf die Kinder gelegt. Schweinsburg äußerte sich überzeugt, dass in vielen Fällen die Kinder als Überträger und damit Infektionstreiber in Betracht kommen. Schwierig sei die Situation, weil die Kinder in der Regel völlig symptomfrei seien, so Schweinsburg.

Kindergärten und Schulen bleiben nun im Landkreis Greiz zunächst bis einschließlich Freitag geschlossen. Eine neue Allgemeinverfügung wurde am Montag erlassen. Sie regelt auch die Teilnehmerzahl für Veranstaltungen neu. Laut Robert Koch-Institut lag der Sieben-Tage-Inzidenzwert je 100.000 Einwohner im Landkreis Greiz am Montag bei 493 - das ist der bundesweit höchste Wert.

Sonneberg | Bürgermeister übt scharfe Kritik am Gesundheitsministerium

Neuhaus am Rennweg. Der Bürgermeister von Neuhaus am Rennweg im Landkreis Sonneberg übt scharfe Kritik am Gesundheitsministerium. Wie Uwe Scheler(parteilos) MDR THÜRINGEN sagte, kann er sich das aktuelle Handeln des Ministeriums nicht mehr erklären. Scheler reagiert damit auf die abwartende Haltung zu den Ladenöffnungs-Plänen im Landkreis Sonneberg. Scheler hatte ein eigenes Konzept für ein Modellprojekt in Neuhaus am Rennweg entworfen. Danach hatte sich das Landratsamt dafür eingesetzt, dass der gesamte Landkreis zur Modellregion erklärt wird. Vom Gesundheitsministerium hieß es, dass der entsprechende Antrag noch nicht abschließend bearbeitet wurde.

Suhl | Schulen und Kindergärten bleiben geöffnet

Kindergärten und Schulen in Suhl bleiben trotz der anhaltend hohen Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin geöffnet. Das teilte die Stadtverwaltung am Montagnachmittag mit. Die Situation werde regelmäßig neu bewertet. Sollte sich die Lage derart verschärfen, dass die Einrichtungen schließen müssen, werde zwei bis drei Tage vorab informiert, heißt es. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Suhl lag am Montag laut Robert Koch-Institut bei 217 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Am Sonntag waren es noch 256.

Weimar | Niedrigster Inzidenzwert in Thüringen

In der Stadt Weimar ist der Corona-Inzidenzwert unter die Marke von 50 gerutscht. Das Robert-Koch-Institut meldete am Montagmorgen 49 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen auf 100.000 Einwohner. Das ist der niedrigste Wert in ganz Thüringen. In den vergangenen 24 Stunden seien fünf neue Corona-Infektionen hinzugekommen. Den höchsten Inzidenzwert meldet das Robert-Koch-Institut aktuell für den Landkreis Greiz mit 493.

Unstrut-Hainich-Kreis | 543.000 Euro für Forschungszentrum

Mit 543.000 Euro wird das Forschungszentrum für Medizintechnik und Biotechnologie (fzmb) in Bad Langensalza unterstützt. Das Geld soll nach Angaben des Thüringer Wirtschaftsministeriums in neue Geräte und die digitale Infrastruktur fließen. Das Geld stammt aus dem Corona-Sonderprogramm "FuE-Schub“ für wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen. Für die angewandte und wirtschaftsnahe Forschung und Technologie stellt das Ministerium nach eigenen Angaben allein in diesem Jahr mehr als 250 Millionen Euro bereit. Das fzmb in Bad Langensalza gehört laut Ministerium mit ca. 7,1 Millionen Euro Gesamteinnahmen und rund 100 Mitarbeitern zu den kleineren wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen Thüringens.

Greiz | Jeder dritte Corona-Test positiv

In Testzentren im Kreis Greiz ist in den vergangenen vier Wochen rund jeder dritte Corona-Test positiv ausgefallen. Laut Landratsamt wurden seit Mitte Februar bei Massentests insgesamt 935 Personen ohne Symptome getestet. Laut Landratsamt wurde per PCR Tests getestet. Insgesamt wurden 306 Coronainfektionen registriert. Fast die Hälfte der positiv Getesteten war jünger als 18. Das Landratsamt rechnet auch weiter mit steigenden Zahlen, da mehr getestet werden soll. So ist ab Dienstag ein Testbus im Kreis unterwegs. Mit den Tests sollen vor allem Infizierte aufgespürt werden, die bisher keine Symptome zeigten.

Im Laufe des Montags will der Landkreis eine neue Allgemeinverfügung erlassen.

Saalfeld-Rudolstadt | Erste Testzentren für Corona-Schnelltests starten

Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt nehmen am Montag die ersten drei Testzentren für kostenlose Corona-Schnelltests die Arbeit auf. Das betrifft laut Landratsamt und DRK die Städte Rudolstadt, Saalfeld und Leutenberg. Nach Angaben des DRK-Kreisverbandes werden die kostenlosen Tests beim DRK in Rudolstadt in der Breitscheidstraße und in Saalfeld am Blankenburger Tor angeboten. Eine weitere Testmöglichkeit gibt es in der Apotheke in Leutenberg. Vier weitere Teststellen sollen im Laufe der Woche folgen, so in der Park-Apotheke in Königsee, in der Aesculap-Apotheke in Bad Blankenburg, in der Fröbel-Apotheke in Oberweißbach und der Uhlen-Apotheke in Uhlstädt-Kirchhasel. Die Termine für einen Test müssen vorher telefonisch vereinbart werden.

Landkreis Sonneberg | Noch keine Entscheidung zu Modellregion


Der Landkreis Sonneberg muss für das Einkaufs-Modellprojekt strenge Auflagen erfüllen. Wie ein Sprecher des Landratsamtes MDR THÜRINGEN sagte, hat das Thüringer Gesundheitsministerium eine Liste mit insgesamt elf Forderungen geschickt. Demnach muss unter anderem die Sieben-Tage-Inzidenz mindestens eine Woche lang unter 100 liegen. Außerdem muss eine digitale Kontaktnachverfolgung gewährleistet werden. Das Modellprojekt wird zudem für maximal fünf Tage begrenzt. Erst wenn sich alle Voraussetzungen erfüllen lassen, wolle der Landkreis erneut einen Antrag stellen, so der Sprecher.

Nord­thüringen | Testzentren in Bad Frankenhausen und Heiligenstadt

In Bad Frankenhausen im Kyffhäuserkreis und Heiligenstadt im Eichsfeld öffnen ab Montag die ersten Zentren für Corona-Schnelltests. In Bad Frankenhausen werden die Schnelltests am Standort der Abstrichstelle in der Klosterstraße angeboten. Sie haben montags und mittwochs jeweils von 16 bis 18 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. In Heiligenstadt werden die Schnelltests rechts neben der Schwanen-Apotheke Wilhelmstraße 38 angeboten. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Landkreis Sömmerda | Teststationen nehmen Betrieb auf

In neun Orten im Landkreis Sömmerda gehen am Montag Corona-Schnelltest-Stationen an den Start. Wie das Landratsamt mitteilte, bieten der DRK-Kreisverband und der ASB-Kreisverband unter anderem in Sömmerda, Buttstädt, Gebesee, Kölleda und Schlossvippach Schnelltests an. Auch in Kindelbrück, Rastenberg, Straußfurt und Weißensee nehmen Test-Stationen am Montag ihren Betrieb auf. Die Tests seien für Bürger kostenlos.

In Schlossvippach wurde das "Haus zur Sonne" zu einer Test-Station umgebaut, wo vor Corona Seniorentreffs stattgefunden haben. Hier soll ab sofort montagvormittags und mittwochnachmittags getestet werden. Geplant sind laut Bürgermeister Uwe Köhler 35 bis 40 Tests pro Stunde. Köhler hofft, dass möglichst viele Menschen die kostenlose Testmöglichkeit nutzen.

Weimar | Testzentren öffnen

Die Stadt Weimar eröffnet am Montagnachmittag ein Corona-Testzentrum. In einem ehemaligen Supermarkt in Weimars Norden können sich die Einwohner künftig wochentags von 10 bis 13:30 Uhr und 14 bis 18 Uhr kostenlos auf Covid-19 testen lassen, wie es hieß. Auch im Kasseturm werden ab Montag Bürger auf Corona getestet. Im Laufe der kommenden Tage sollen weitere Testzentren öffnen, darunter im Mehrgenerationenhaus Weimar-West, dem Bienenmuseum in Oberweimar, in der DRK-Stelle in der Humboldtstraße und der Kaufstraße in Weimars Innenstadt.

Thüringen | Aktuelle Corona-Verordnung

Seit Sonntag (14. März) gilt eine neue Corona-Verordnung in Thüringen. Sie sieht unter anderem vor, dass bestimmte Branchen des Einzelhandels, unter anderem Buchläden und Kinderschuhgeschäfte, wieder öffnen dürfen. Alle Infos zur aktuellen Verordnung finden Sie hier:

Der Corona-Überblick aus Thüringen von Samstag

Quelle: MDR THÜRINGEN/dr,jn

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 15. März 2021 | 19:00 Uhr

Mehr aus Thüringen