Arbeitsleben Beamtenbund fordert dauerhaft Homeoffice-Option für öffentlichen Dienst

Eine Frau sitzt zuhause an einem Schreibtisch und arbeitet an einem Laptop.
Arbeiten von zu Hause aus: Nur bis Freitag müssen Arbeitgeber diese Möglichkeit einräumen, wenn sich die Tätigkeit dafür eignet. Bildrechte: dpa

Kurz vor dem Auslaufen der Homeoffice-Regelung fordert der Thüringer Beamtenbund, dass Beschäftigten im öffentlichen Dienst das Arbeiten in den eigenen vier Wänden dauerhaft angeboten werden soll.

Ab 20. März müssen deutsche Arbeitgeber ihren Mitarbeitern kein Homeoffice mehr ermöglichen. Der Beamtenbund erklärte, nicht nur wegen der Corona-Ansteckungsgefahr sei Heim- und Telearbeit sinnvoll, sondern auch wegen der hohen Spritpreise.

Gleichzeitig fordert der Thüringer Beamtenbund, das Landesreisekostenrecht zu ändern. Viele Bedienstete im Außendienst müssten ihr privates Auto nutzen. Die Beschäftigten legten dabei aktuell drauf. Konkret geht es dem Beschäftigtenverband um die Kostenerstattung, die öffentliche Arbeitgeber bei Nutzung eines privaten Fahrzeugs zahlen. In Thüringen liege der reguläre Satz bei 17 Cent pro Kilometer. Der erhöhte Satz von 35 Cent werde nur in Ausnahmefällen auf Antrag gewährt. Nach Ansicht des Beamtenbunds sollten die 35 Cent generell gezahlt werden.

MDR (rbü)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 14. März 2022 | 11:00 Uhr

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