Bilanz Honigernte fällt bei Imkern in Thüringen unterschiedlich aus

Die Thüringer Imker haben in diesem Jahr unterschiedlich viel Honig erzeugt. Während die Erträge in der Mitte des Landes sehr gut ausfielen, haben die Imker im Süden relativ wenig Honig geschleudert.

Der Imker Siegurt Tilly begutachtet  in einem Rapsfeld Carnika Bienen an einer Wabe.
Ein Imker steht in einem Rapsfeld. Vor allem in Mittelthüringen sorgte die Blütezeit für eine ertragreiche Honigernte. Bildrechte: Imago/BildFunkMV

Für die Bienen in Südthüringen war der April zu trocken und im Mai und Juni zu kühl, so Peter Reichart vom Landesverband Thüringer Imker. Auch der milde Winter hat den rund 33.000 Bienenvölkern in Thüringen zugesetzt. Weil die Bienen wegen der hohen Temperaturen keine Brutpause einlegen, hatten Parasiten wie die Varroamilbe leichtes Spiel.

In der Mitte des Landes spielte vor allem die gute Rapsblüte den Imkern in die Karten. Reichart appelliert an die Thüringer, in ihren Gärten wieder mehr blühende Rasenflächen zuzulassen. Die Stadt Suhl mit den Blühstreifen auf öffentlichen Flächen gehe da mit guten Beispiel voran.

Quelle: MDR THÜRINGEN/jml

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 27. Juli 2020 | 12:00 Uhr

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