Nachrichten & Themen
Mediathek & TV
Audio & Radio
SachsenSachsen-AnhaltThüringenDeutschlandWelt
Alles anzeigen
22-jähriger Motorradfahrer stirbt im Kreis Greiz

Bei einem Verkehrsunfall im Kreis Greiz ist ein 22 Jahre alter Motorradfahrer ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, fuhr der Motorradahrer am Sonntag gegen 17.30 Uhr hinter dem Auto eines 79-Jährigen her. Der 22-Jährige setzte in dem Moment zum Überholen an, als der Autofahrer nach links in Richtung Hilbersdorf abbiegen wollte. Bei dem Zusammenprall wurde der Motorradfahrer so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort starb. Der 79-jährige Autofahrer und seine Beifahrerin wurden leicht verletzt. Die Straße zwischen Niebra und Pohlen war etwa drei Stunden gesperrt.

Mutmaßlicher Geldautomatensprenger vor Gericht

Ein mutmaßlicher Geldautomaten-Sprenger muss sich von heute an vor dem Landgericht Erfurt verantworten. Dem 45-Jähren wird vorgeworfen, gemeinsam mit weiteren, bisher unbekannten Mittätern im Februar vergangenen Jahres einen Geldautomaten in einem Erfurter Einkaufsmarkt gesprengt zu haben. Sie sollen 125.000 Euro erbeutet und 70.000 Euro Schaden angerichtet haben. Auch das Gebäude wurde durch die Explosion beschädigt. Der 45-Jährige wurde einige Wochen später festgenommen, nachdem seine Wohnung in Potsdam durchsucht worden war.

Unstrut-Hainich-Kreis startet Schwimmmkurse für acht Schulen

Nach sechs Monaten Pause beginnt heute im Unstrut-Hainich-Kreis wieder der Schwimmunterricht für dritte Klassen. Schulsportkoordinator Hardy Krause sprach von einem Kraftakt unter Pandemiebedingungen. Es dürfen nur halbe Klassen unterrichtet werden, 150 Kinder pro Woche. Alle müssen beim Duschen und Umziehen Abstand halten, die Schwimmlehrer müssen getestet sein. Wegen der Pandemie ist jede Schwimmstunde auf 70 Minuten verlängert worden. Weil im Unstrut-Hainich-Kreis derzeit nur das Schwimmbad in Schlotheim für den Unterricht zur Verfügung steht, werden etwa zwei Drittel der Schüler das Schuljahr ohne Schwimmunterricht beenden.

Tiefensee fordert Schritte gegen Rohstoffknappheit

Wegen der aktuellen Rohstoffknappheit schließt Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee befristete EU-Exportbeschränkungen nicht aus. Die aktuelle Rohstoffknappheit und der damit verbundene Preisanstieg gefährdeten Unternehmen und Arbeitsplätze, sagte Tiefensee. Das müsse auf der nächsten Wirtschaftsministerkonferenz besprochen werden. Der SPD-Politiker nannte Exportbeschränkungen das letzte Mittel. Zunächst könnten die Produktion von Stahl und Kunststoff und die Kapazitäten der Sägewerke ausgeweitet werden. Auch wiederverwertbare und alternative Rohstoffe sollten erschlossen werden. Deutschlandweit und in Thüringen beklagen Handwerker seit Tagen ausbleibende Materiallieferungen und steigende Preise durch die Corona-Krise.

Diskussion um Fördermittel für Luftfilteranlagen

(( SPERRFRIST: 6.00 Uhr )) Die Fördermittel des Landes für Luftfilter-Anlagen an Schulen werden angeblich kaum genutzt. Mit den Anlagen soll der Schutz vor dem Coronavirus verbessert werden. Ein Sprecher des Infrastruktur-Ministeriums sagte, bislang sei noch kein Geld abgerufen worden, um solche Luftfilter-Anlagen anzuschaffen. Das Land hatte den staatlichen Schulträgern Ende Februar dafür fünf Millionen Euro aus dem Corona-Sondervermögen zur Verfügung gestellt. ((Die Gelder wurden - aufgeschlüsselt nach Schüler-Anzahl - auf die staatlichen Schulträger verteilt.)) Offenbar gibt es bei einigen Landratsämtern aber Zweifel am Nutzen solcher Anlagen. ((Von Seiten des Landkreistages hieß es dagegen, die Kreise hätten erst Ende April die erforderlichen Zuwendungsbescheide erhalten. Daher könnten die Gelder erst in den kommenden Tagen und Wochen verwendet werden.)) (( Hinweis bei Verwendung: Mit dem Thema beschäftigen sich die Kollegen von „Fakt ist! aus Erfurt“ heute Abend ab 20.15 Uhr im Livestream und ab 22.10 Uhr im MDR Fernsehen. ))

Erfurter Stadtverwaltung schließt mehrere Testcenter

Die Erfurter Stadtverwaltung hat mehrere Corona-Teststationen eines Medizinischen Versorgungszentrums geschlossen. Das MVZ betreibt insgesamt 24 Standorte in Thüringen und musste unter anderem hat die Stationen vor dem MDR Landesfunkhaus Thüringen, dem TEC Einkaufscenter und vor einem weiteren Supermarkt schließen. Als Gründe führte das Erfurter Gesundheitsamt unter anderem an, es fehlten Wasserproben aus Personaltoiletten. Außerdem bemängelte die Behörde die Art der Abstandsmarkierungen. Damit fehlen pro Woche rund 5.000 kostenlose Testungen in der Landeshauptstadt, unter anderem für Besucher der Bundesgartenschau.

Turmfalken brüten im Umweltministerium

Unter dem Dach des Thüringer Umweltministeriums brüten wieder Turmfalken. Drei Eier liegen nach Ministeriumsangaben im Nest in einem ehemaligen Lüftungsschacht. Ab nächster Woche werde die Kamera über die Ministeriums-Homepage wieder freigeschaltet. Nach etwa vier Wochen schlüpfen die Jungen und nach weiteren 35 Tagen lernen sie fliegen. Landesweit gibt es nach Angaben der Staatlichen Vogelschutzwarte Seebach rund 3.000 Turmfalkenpaare.

Jena: Zweitliga-Frauen marschieren weiter

Die Zweitliga-Frauen vom FC Carl Zeiss Jena sind weiter auf Aufstiegskurs. Die Jenaerinnen gewannen am Sonntagnachmittag gegen die zweite Mannschaft von Turbine Potsdam 3:0. Die Tore schossen Jana Petříková (40.), Donika Grajqevci (41.) und Nelly Juckel (90.). Damit sind die Frauen seit zehn Spielen ohne Niederlage und stehen aktuell an der Tabellenspitze.