Pandemie Kostenlose Corona-Tests für Schülerinnen und Schüler bei Klassenfahrten

Für Klassen- oder auch Kursfahrten können sich Schülerinnen und Schüler in Thüringen bei Bedarf kostenlos auf Corona testen lassen. Das hat das Bildungsministerium auf Anfrage von MDR THÜRINGEN mitgeteilt.

Schüler einer 12. Klasse halten am ersten Schultag nach den Sommerferien in der kleinen Mensa im Gymnasium Bürgerwiese einen Corona-Schnelltest in den Händen.
Schüler und Schülerinnen sollen bei Klassenfahrten kostenlose Corona-Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bildrechte: dpa

Die Corona-Tests können aus der Schule mitgenommen werden, wenn sie beispielsweise im Schullandheim, im Museum oder in anderen Bildungsstätten verlangt werden. Dies gilt dann, wenn die 3G-Regelung greift - beispielswiese wenn Warnstufen eintreten oder in benachbarten Bundesländer.

Die Lehrer können das Ergebnis auf dem Testzettel protokollieren und dann vorzeigen. Sollten in der Schule keine Tests mehr vorrätig sein, können sie laut Ministerium nachbestellt werden.

Landeselternsprecher begrüßt Testangebot

Der Landeselternsprecher Roul Rommeiß begrüßt das kostenlose Testangebot.

Besonders nach den langen Phasen des Distanzunterrichts müssen Klassen wieder zusammenwachsen und Kinder auch sozial und emotional wieder im Schulalltag ankommen.

Landeselternsprecher Roul Rommeiß

Gemeinsame Erlebnisse und Lernerfolge während des Lernens an einem anderen Ort seien wichtig, auch wenn sie mit organisatorischem Aufwand verbunden sind. Zuvor hatte es Diskussionen um die Finanzierung der Tests gegeben.

In den Schulen müssen sich Kinder und Jugendliche seit gut zwei Wochen nicht mehr selbst testen. Diese Pflicht galt nur für zwei Wochen nach dem Ende der Sommerferien. Erreichen die Landkreise und Kommunen jedoch bestimmte Warnstufen, so gibt es an den Einrichtungen erneut freiwillige Testangebote bis hin zur Testpflicht.

Quelle: MDR THÜRINGEN/fno

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 29. September 2021 | 18:00 Uhr

3 Kommentare

DermbacherIn vor 17 Wochen

Virologe Kekulé widerspricht RKI und rechnet mit einer "unsichtbaren Welle der Geimpften".
Alexander Kekulé warnt vor einer unkontrollierbaren Infektionswelle der Geimpften, falls Deutschland im Herbst alle "Maßnahmen" beenden sollte. Die Aussage des RKI, die Geimpften würden das Infektionsgeschehen nicht mehr beeinflussen, sei nicht korrekt.
"Geimpfte verhalten sich in der Regel risikobereiter, sie haben mehr Kontakte, gehen häufiger auf Konzerte und Partys. Sie werden nicht getestet und kommen auch nicht in Quarantäne. Stecken sie sich an, haben sie oft keine oder nur sehr milde Symptome, erkennen ihre Infektion also nicht oder zu spät. Deshalb rechne ich mit einer unsichtbaren Welle der Geimpften.
Es ist zu befürchten, dass von dort aus Infektionen auf die derzeit 3,4 Millionen Ungeimpften ab 60 überschwappen."

Lilli_70 vor 17 Wochen

Na mal schauen, wann dem Durchführen von Klassenfahrten wieder ein Riegel vorgeschoben wird?

Im April diesen Jahres hatte das Bildungsministerium ja auch alle Klassenfahrten und Wandertage bis zum Ende das Schuljahr untersagt gehabt. Wie vorausschauend 👎

Critica vor 17 Wochen

Geht doch! Dann sollten die Schülerinnen und Schüler samt Lehrern und Eltern mindestens zwei Klassenfahrten pro Woche machen. Oma und Opa fahren auch gern mit und können dann anschließend in die Therme gehen.

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