Ukraine-Krieg Thüringer Müller: Mehl hamstern nicht nötig

Angesichts des Krieges in der Ukraine verzeichnen Thüringer Mühlen einen großen Andrang. Wie eine MDR THÜRINGEN-Umfrage ergab, ist die Nachfrage nach heimischem Mehl enorm gestiegen. Auch in den Hofläden steigt die Zahl der Kunden.

Die Mühle in Buchfart am Fluss.
Die Mühle in Buchfart im Weimarer Land. Bildrechte: IMAGO / Michael Handelmann

Mehl zu horten, ist den Müllern zufolge aber nicht nötig. Die Getreidelieferungen der Landwirte seien sicher, heißt es etwa aus Mühlen in Denstedt, Ingersleben, Ebersdorf und Hainbücht.

Allerdings steigen die Preise. So zahlte die Südthüringer Getreide und Mischfutter GmbH vor wenigen Wochen noch 16,50 Euro für 100 Kilogramm Weizen - inzwischen sind es 43. Das wird an den Verbraucher weitergegeben.

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MDR (mm)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 30. März 2022 | 08:00 Uhr

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