Erfurt Erste Fläche für geplante "ICE-City" verkauft

22. Dezember 2014, 19:44 Uhr

Die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) hat von der Deutschen Bahn das erste Grundstück für das Projekt ICE-City Erfurt erworben. Die Verkaufsgespräche liefen bereits seit Mitte des Jahres. Das erste Teilstück ist 7.000 Quadratmeter groß. Das entspricht zwar nur weniger als einem Dreißigstel des vorgesehenen Gesamtareals von mehr als 30 Hektar, ist aber aus Sicht der LEG wegen der unmittelbaren Nähe zum Hauptbahnhof besonders bedeutsam.

Erwartungen in den Knoten ab 2017

Nun könne auch die konkrete Investorensuche für das geplante neue Geschäftsviertel beginnen, sagte ein LEG-Sprecher. Die ICE-City Erfurt soll perspektivisch Hotels, Tagungsmöglichkeiten, Büros, Dienstleister, Läden und Wohnungen bieten. Die ersten Gebäude sollen 2017 fertig sein, weil dann Erfurt zum vollwertigen ICE-Knoten wird. LEG und Bahn verhandeln nach eigenen Angaben bereits über weitere Flächen des Areals. Allerdings ist der Flächenverkauf nicht einfach. Ein Bahn-Sprecher sagte MDR THÜRINGEN, auf dem ICE-City-Areal befänden sich viele technische Anlagen, die für den Betrieb des Hauptbahnhofs notwendig seien. Deshalb suche die Bahn derzeit nach Lösungen, inwieweit beispielsweise Kabel neu verlegt werden müssen. Ebenfalls offen sei bislang, ob die Bahn später selbst Büros und Flächen in der entstehenden ICE-City nutzen möchte.

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