Kriminalität Ehepaar in Erfurt um 126.000 Euro Erspartes betrogen

Betrüger haben ein Erfurter Ehepaar um 126.000 Euro erleichtert. Wie die Polizei mitteilte, hatten die Täter sensible Daten des Ehepaars "gefischt" und von mehreren Konten Geld abgehoben. In welchem Zeitraum und mit welcher Methode das geschehen ist, werde noch ermittelt, hieß es. Die Bank sperrte sämtliche Karten und Konten der Betrugsopfer.

Diese Betrugsmethode wird umgangssprachlich als Pishing bezeichnet - das ist eine Zusammensetzung der englischen Begriffe für Passwort ("password") und Fischen ("fishing"). Betrüger suchen sich dabei einen Weg zu den Zugangsdaten etwa für Online-Banking.

Apolda: Trickbetrüger legt Ehepaar herein

Am Mittwoch ist auch ein Ehepaar aus Apolda Opfer eines Trickbetrugs geworden. Wie die Polizei mitteilte, gab sich der Betrüger als Polizist aus. Unter dem Vorwand, es sei eingebrochen worden, verschaffte sich der Unbekannte Zutritt zur Wohnung des Paares. Dabei gelang es ihm unbemerkt, mehrere Schränke zum Teil gewaltsam zu öffnen und 5.000 Euro Bargeld zu stehlen. Nachdem sich die Rentner einer Nachbarin offenbart hatten, informierten sie die Polizei.

Erst kürzlich hatte die Polizei in Erfurt und Großfurra (Kyffhäuserkreis) insgesamt fünf mutmaßliche Telefonbetrüger festgenommen. In Thüringen wurden in den Tagen zuvor mehr als 100 Betrugsanrufe registriert.

Quelle: MDR THÜRINGEN/ifl

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Johannes und der Morgenhahn | 25. Februar 2021 | 08:40 Uhr

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