Erfurt Thüringer Beschäftigte im Einzelhandel wollen mehr Geld

Mit gelben Westen bekleidet und Transparenten in den Händen, sind in Erfurt Beschäftigte im Einzelhandel aus ganz Thüringen unter anderem für höhere Löhne auf die Straße gegangen. Die Gewerkschaft Verdi sprach am Mittwoch von rund 200 Teilnehmern, die Polizei von etwa 130, die sich in der Erfurter Innenstadt versammelten.

Menschen mit gelben Westen stehen auf dem Anger in Erfurt
Beschäftigte aus dem Einzelhandel versammelten sich am Mittwoch auf dem Erfurter Anger. Bildrechte: MDR/Josefine Niemann

Matthias Adorf, Fachsekretär Handel Thüringen bei der Gewerkschaft Verdi, sagte, mit dem Warnstreik wolle man auch auf die Leistungen der Beschäftigten während der Corona-Pandemie aufmerksam machen. "Die Kolleginnen und Kollegen sind systemrelevant. Ohne sie wäre nichts gegangen in der Pandemie", sagte Adorf.

Gewerkschaft fordert Lohnerhöhung um 4,5 Prozent

Verdi fordert im Einzelhandel unter anderem eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 4,5 Prozent plus 45 Euro monatlich und darüber hinaus ein rentenfestes Mindestgehalt von 12,50 Euro pro Stunde. Die Tarifverhandlungen sollen am Donnerstag fortgesetzt werden.

Quelle: MDR THÜRINGEN/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Der Nachmittag | 22. Juni 2021 | 14:30 Uhr

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