416.Verhandlungstag Wegen Krankheit Zschäpes NSU-Prozess erneut unterbrochen

Wegen Gesundheitsproblemen der Hauptangeklagten Beate Zschäpe ist der NSU Prozess in München am Mittwochnachmittag unterbrochen worden. Ursprünglich sollte am 416. Verhandlungstag mit den Plädoyers ihrer Verteidiger begonnen werden. Als der Vorsitzende Richter Manfred Götzl Zschäpes Verteidiger Hermann Borchert dazu aufforderte, hieß es, Zschäpe leide an Kopfschmerzen und Übelkeit. Nach ärztlicher Untersuchung teilte das Gericht mit, dass die Hauptverhandlung nicht fortgesetzt werden könne. Der Prozess soll am Donnerstagvormittag weiter gehen.

Nach dem Willen des Gerichts sollen die zwei Wahlverteidiger Zschäpes, dann ihre drei Alt-Anwälte ihre Plädoyers vorbringen. Die Bundesanwaltschaft fordert für Zschäpe lebenslange Haft und hat wegen besonders schwerer Schuld ihre anschließende Sicherheitsverwahrung beantragt. Die Anklage sieht es als erwiesen an, dass Zschäpe Mittäterin der zehn NSU-Morde, Sprengstoffanschläge und Banküberfälle ist.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 21. März 2018 | 20:00 Uhr

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