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Dieter Hepp (l.) von der Hedima GmbH, der Geschäftsführer der Thüringer Fernwasserversorgung Thomas Dirkes (m.) und Architekt Daniel Sieburg (r.). Bildrechte: MDR/ Anna Hönig

Rohre für den NotfallBau des Störreservelagers für Thüringer Fernwassernetz in Erfurt gestartet

11. Juni 2024, 19:31 Uhr

In Erfurt wird ein sogenanntes Störreservelager für die Thüringer Fernwasserversorgung gebaut. In der Halle sollen etwa Rohre für Notfälle gelagert werden. Solche Lager sind noch über ganz Thüringen verteilt.

von MDR THÜRINGEN

Die Thüringer Fernwasserversorgung will sich besser auf Havarien vorbereiten. Aus diesem Grund entsteht auf dem Gelände des Erfurter Güterverkehrszentrums ein sogenanntes Störreservelager mit Meisterstützpunkt. Am Dienstag wurde dafür der offizielle Spatenstich gesetzt.

In dem neuen Gebäude werden vor allem Ersatzteile für das Rohrleitungsnetzwerk der Fernwasserversorgung gelagert, die im Notfall schnell gebraucht werden. Dazu gehören etwa große Rohre mit einem Durchmesser von 1,20 Metern.

Erfurt als Standort praktischer

Entstehen soll eine rund tausend Quadratmeter große Stahlhalle mit Kran, Werkstatt sowie Büroräumen. Zehn Mitarbeiter sollen vor Ort arbeiten. Gebaut wird die Halle von der Hedima GmbH aus Coburg, die sie dann an die Thüringer Fernwasserversorgung vermietet. Die Kosten für den Bau betragen rund 4,5 Millionen Euro. Mitte Januar kommenden Jahres soll die Halle übergeben werden.

Derzeit sind solche Lager noch über ganz Thüringen verteilt, so die Fernwasserversorgung. Der zentrale Standort in Erfurt sei aus logistischen Gründen aber praktischer.

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MDR (anh/jn)

Dieses Thema im Programm:MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 11. Juni 2024 | 20:00 Uhr

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