Großprojekt Erfurt: Baustart an neuer Brücke zur ICE-City Ost

In Erfurt beginnt am Montag offiziell der Bau der neuen Brücke über den Flutgraben und die Stauffenbergallee. Das 105 Meter lange sogenannte "Promenadendeck" soll künftig die Innenstadt mit der ICE-City Ost verbinden. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, sollen die Arbeiten voraussichtlich im November kommenden Jahres beendet sein.

Ein Bagger steht an der Schmidtstedter Brücke
Am Schmidtstedter Knoten haben die Bauarbeiten begonnen. Bildrechte: Isabelle Fleck/MDR

Zu Baubeginn können die Stauffenbergallee und der Flutgraben noch überquert werden. Im Laufe der Bauarbeiten wird es eine Umleitung für Fußgänger und Radfahrer geben. Außerdem wird die westliche Tunnelröhe der Schmidtstedter Brücke für Autos gesperrt. Sie werden durch den mittleren Tunnel geleitet. Ursprünglich sollte der Bau im Sommer beginnen.

Nach Angaben der Stadtverwaltung belaufen sich die Kosten für den Neubau auf 11,29 Millionen Euro. Die alte Brücke, die 1977 gebaut wurde, ist nach Angaben der Stadt zu schmal und nicht barrierefrei. Zudem sei die Standsicherheit durch zunehmende Bauschäden gefährdet.

Quelle: MDR THÜRINGEN/sar

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 05. Oktober 2020 | 08:30 Uhr

4 Kommentare

Harka2 am 05.10.2020

Wieso ist die vorhandene Brücke nicht Barrierefrei? Treppen hat sie keine. Es wäre wesentlich sinnvoller da eine Straßenbahnbrücke hin zu bauen, denn die Straßenbahn fehlt in dem Teil der Stadt doch sehr

Grosser Klaus am 05.10.2020

Es ist lediglich eine Fußgängerbrücke bei der, die Stauffenbergallee und den Flutgraben überquert werden, dass dies jetzt als Promenadendeck hochstilisiert wird, ist ein Kunstgriff des Architekten.
Und wieso muss eigentlich der Flutgraben begehbar sein?

Burny am 05.10.2020

Oben hui, unten entlang an der Gera schaut es aus, wie im Urwald, Wege unbegehbar, Baumstämme liegen kreuz und quer. Es ist an der Zeit, dass der Weg dort endlich hergerichtet wird. Der Weg an der Gera passt so gar nicht zur ICE-City. Mit wenig Stadtgeld wäre viel getan!

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