Pandemie Beschäftigungsverbote wegen Corona-Impfpflicht in Erfurt nicht vor August

Beschäftigte medizinischer und pflegerischer Einrichtungen müssen bis Mitte März ihre Corona-Impfungen nachweisen. Konsequenzen für diejenigen, die es nicht tun, wird es vermutlich nicht vor dem Sommer geben.

Klinikmitarbeiterin erhält Corona-Impfung.
Das Gesundheitsamt muss nicht nur den Impfstatus der Mitarbeiter abfragen, sondern auch Anhörungen und Beratungen anbieten. (Symbolfoto) Bildrechte: dpa

In Erfurt wird es wohl vor August keine Beschäftigungsverbote wegen der Impfpflicht für medizinischen und pflegerischen Einrichtungen geben. Das sagte die Leiterin des städtischen Gesundheitsamtes, Winnie Melzer, der Thüringer Allgemeinen. Melzer verwies auf personelle und organisatorische Schwierigkeiten.

Impfnachweis-Pflicht bis zum 15. März

So müsse das Gesundheitsamt nicht nur den Impfstatus abfragen, sondern auch Anhörungen und Beratungen anbieten. Dafür brauche es aber medizinisch geschultes Personal, und angesichts des Fachleutemangels sehe sie da kaum Möglichkeiten. Zudem muss laut Melzer mit Widersprüchen und Klagen gerechnet werden. Auch dafür brauche es entsprechend geschulte Mitarbeiter in der Verwaltung.

Mitarbeiter in medizinischen und Pflegeeinrichtungen müssen bis 15. März nachweisen, gegen das Coronavirus geimpft oder genesen zu sein. Kontrollieren müssen das die Gesundheitsämter.

MDR (jn)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 25. Februar 2022 | 08:30 Uhr

Mehr aus der Region Erfurt - Arnstadt

Mehr aus Thüringen

Skikekurs in Oberhof 3 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK