"Blühstreifen" Kunsthalle in Erfurt zeigt Beitrag zur Bundesgartenschau

In der Kunsthalle in Erfurt wird erstmals seit Monaten wieder eine Ausstellung feierlich eröffnet. Im Fokus stehen Gärten. Die Laubenhülle auf dem Fischmarkt verweist auf das inzwischen abgebaute Klimacamp.

Ein Mann fotografiert Gartenzwerge.
Plastiken von Ottmar Hörl im Fokus eines Fotografen in der Kunsthalle Erfurt. Bildrechte: dpa

Nach acht Monaten Corona-Zwangspause wird in der Kunsthalle Erfurt diesen Samstag erstmals wieder eine Ausstellung mit Vernissage eröffnet. Besucher müssen sich aber anmelden, damit die Kontakte nachvollzogen werden können, sagte der Direktor der Erfurter Kunstmuseen, Kai-Uwe Schierz.

Die Kunsthalle nimmt mit der Ausstellung "Blühstreifen - Zwischen Traum und Zaun" Gärten künstlerisch in den Fokus. Ausgesucht wurden Werke von 90 Künstlern aus dem In- und Ausland. Die Palette reicht von Fotos von Kleingartenbesitzern über Videoinstallationen bis zum Gartenzwerg mit Stinkefinger.

Laubenhülle verweist auf abgebautes Klimacamp

Mit einer bepflanzten Pergola vorm Haus wird auf die Ausstellung aufmerksam gemacht. Die Laubenhülle auf dem Fischmarkt lehne sich künstlerisch an das Klimacamp an. Klima-Aktivisten hatten mehrere Wochen auf dem Fischmarkt ihr Zeltlager aufgeschlagen.

Es gehe auch bei Gärten und dem Versuch, mit Blühstreifen Insekten zu retten, um Klimaschutz und die großen Fragen unserer Zeit, heißt es zur Ausstellung. "Blühstreifen" ist der Beitrag der Erfurter Kunstmuseen zur Bundesgartenschau und bis 3. Oktober zu sehen.

Quelle: MDR THÜRINGEN/mm

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 03. Juli 2021 | 09:30 Uhr

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