Körperverletzung Ermittlungen gegen 30-Jährigen nach Polizei-Großeinsatz in Erfurt

Nach der Auseinandersetzung zwischen mehreren Menschen am Erfurter Anger ermittelt die Polizei gegen einen 30-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung. Er habe seine Beteiligung am Geschehen gestanden, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Polizisten stehen auf der Straße (Anger)
In der Innenstadt von Erfurt hat es am Mittwochabend einen größeren Polizeieinsatz gegeben. Jetzt gibt es einen Verdächtigen. Bildrechte: MDR/Marcus Scheidel

Mit Reizgaswaffe ins Gesicht geschossen

Er steht unter Verdacht, am Mittwoch mehrmals mit einer Reizgaswaffe geschossen zu haben und damit einen 18-Jährigen ins Gesicht getroffen zu haben. Anschließend sei er geflüchtet. Die Auseinandersetzung zwischen drei Personen hatte einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Der 18-Jährige erlitt bei dem Streit ebenso leichte Verletzungen wie sein 16-jähriger Begleiter. Die Hintergründe werden laut Polizei noch ermittelt.

Bei dem polizeibekannten Tatverdächtigen hatte eine Richterin am Donnerstagmorgen eine Wohnungsdurchsuchung angeordnet. Die Einsatzkräfte fanden dort die Reizgaswaffe.

Quelle: MDR THÜRINGEN/gh

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 30. Dezember 2020 | 19:00 Uhr

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