Domplatz SPD Thüringen startet Bundestags-Wahlkampf in Erfurt

Die Thüringer SPD hat am Samstag in Erfurt ihren Wahlkampf für die Bundestagswahl am 26. September begonnen. Sie sieht gut anderthalb Monate vor der Bundestagswahl wieder die reelle Chance, ins Kanzleramt einzuziehen. Der Thüringer Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider sagte auf dem Erfurter Domplatz, die SPD habe dieses Jahr mit ihrem Kandidaten Olaf Scholz eine gute Ausgangsposition, die Führung des Landes zu übernehmen.

Carsten Schneider (SPD), Bundestagsabgeordneter und Spitzenkandidat der Thüringer SPD für die Bundestagswahl, spricht bei der Landesdelegiertenkonferenz der Thüringer SPD
Carsten Schneider sitzt für die SPD im Bundestag. (Archivbild) Bildrechte: dpa

Schneider: Karten ohne Amtsinhaberin neu gemischt

Schneider, der seit 1998 für die SPD im Bundestag sitzt, sagte MDR THÜRINGEN, mit drei völlig neuen Kandidaten und ohne Amtsinhaberin würden die Karten wieder neu gemischt. Schneider geht bei der nächsten Bundesregierung von einer Dreier-Koalition aus. Welche Koalition sich am Ende zusammenfinde, sei offen. Schneider verwies auf die Erfolge der SPD in den letzten Jahren. So sei der Arbeitgeberanteil an den Krankenkassenbeiträgen erhöht und das Rentenniveau stabilisiert worden.

Quelle: MDR THÜRINGEN/ls

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 14. August 2021 | 13:00 Uhr

28 Kommentare

Leachim-21 vor 8 Wochen

also geht es jetzt in die Endspurt zur Wahl , bis jetzt war ja nichts vom Wahlkampf zu spüren.
jedoch Frage ich mich warum ich Parteien wählen soll die Verträge offen bricht und damit Deutschland in eine Schulden- und Haftungsunion geführt hat und das alles gegen den Willen des Souveräns.
wieso soll ich Parteien wählen wo Fraktionszwang herrscht , wo Politiker als Minister aufgestellt werden die für diese Ämter nicht geeignet sind .
für mich persönlich kommt nur die direkte Demokratie in Frage und so werde ich auch im September wählen . geht wählen und straft diese Lügner von Politikern endlich ab.

Wessi vor 8 Wochen

die meisten Deutschen @ Tacitus, wenn ich auch mal ein Absolutum verwenden darf, wie Sie die Angewohnheit immer haben...ohne zu belegen...waren mit Frau Merkels Politik zufrieden, sonst hätte es doch...nach dem von rechts ach was weiß ich wie bejammerten+angefreindeten 2015 und der wahrhaft empathischen Haltung der Kanzlerin, andere Wahlergebnisse gegeben!Selbst 2017 kamen völlig belanblose 12,6% dabei heraus und jetzt scheint es so, als würden Ihren wertesten Verein noch weniger wählen.Sie sollten lernen, daß Mehrheiten die Regierungspolitik (bei aller berechtigter Detail-Kritik) gerade bezgl. der von Ihnen aufgezählten Dingen, als mehr oder minder richtig sehen.Der Beleg, auf die ich mich bei diesem Absolutum berufe, sind ALLE Zahlen seit2015!Und offensichtlich beurteilen Sie das eigene Volk auch noch als dumm und uninteressiert: die meisten wählen mindestens teilweise wegen der Inhalte!(oder dagegen wie bei Nichtwahl der AfD)

Tacitus vor 8 Wochen

@Goffman, die meisten machen ihre Wahletnscheidung doch an den Kanzlerkandidaten fest. Das ist zum Teil berechtigt, wenn man bedenkt, wie Frau Merkel die CDU-Programmatik geschliffen hat. Deshalb ist auch Scholz vorn. Aber mit Scholz bekommt man auch Kühnert, Esken und vieles von der linken Politik gegen unser Land (EU-Schulden, Migration etc). Es ist ein Teufelskreis.

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