Kriminalität Ermittlungen zu Brandserie bei Immobilien der rechtsextremen Szene dauern an

Die mutmaßlichen Anschläge auf mehrere Immobilien der rechtsextremen Szene in Thüringen beschäftigen nach wie vor Justiz und Polizei. Wie eine Sprecherin des Generalbundesanwalts in Karlsruhe der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, dauerten die Ermittlungen an. Das Verfahren werde gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Thüringen geführt. Weitere Angaben zum Stand der Ermittlungen oder dazu, wann das Verfahren voraussichtlich abgeschlossen werden wird, wollte sie nicht machen.

Flammen schlagen aus dem Dachstuhl eines Hauses.
Durch die Flammen war das Rittergut in Guthmannshausen vor einem Jahr fast vollständig zerstört worden. Bildrechte: MDR/MAS Bildagentur/Privat

Brände in mehreren Thüringer Städten

Vor einem Jahr hatte es in mehreren Orten im Freistaat Brände an oder in Immobilien gegeben, die von Mitgliedern der rechtsextremen Szene genutzt werden. Die Polizei war sich schnell sicher, dass die Feuer gelegt worden waren. Unter anderem hatte es entsprechende mutmaßliche Anschläge auf ein Rittergut in Guthmannshausen (Landkreis Sömmerda) und einen Gasthof in Kloster Veßra (Landkreis Hildburghausen) gegeben. Auch in Sonneberg und in Schmölln hatte es Brände gegeben. Das Rittergut war fast völlig zerstört worden.

Der Generalbundesanwalt hatte die Ermittlungen schließlich übernommen. Die Behörde ist für die Verfolgung von schweren Staatsschutz-Delikten zuständig, dazu gehören Straftaten aus dem Bereich des Terrorismus.

MDR (dst), dpa

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 26. April 2022 | 06:30 Uhr

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