Kanalisation Nach Havarie in Weimar: 1,5 Tonnen Asphalt aus Kanal geholt

Mehr als 1,5 Tonnen Asphalt haben Mitarbeiter des Kommunalservice bereits aus der Weimarer Kanalisation geholt. Vor einer Woche war das Bitumen nach einer Havarie im Norden Stadt dort hinein geraten. Noch immer rutscht zähflüssige Masse nach.

Vier Bauarbeiter stehen vor einem Tunnel
Die Masse wird am Rastenberger Tunnel abgesammelt. Bildrechte: Stadt Weimar

Eine Woche nach der Havarie im Weimarer Norden sind bisher mehr als 1,5 Tonnen Asphalt aus der Kanalisation geholt worden. Die zähe Masse war vorige Woche von einem Firmengelände in der Industriestraße ausgelaufen und hatte einen Kanal verstopft.

Nach Angaben eines Stadtsprechers zeigen Kamera-Fahrten im Kanalnetz, wie sich die schwarze Masse - ähnlich wie Lava - langsam und zäh durch das Rohr bewegt. Dadurch seien sowohl die Grundstücks-Entwässerungsanlagen als auch der Mischwassersammler beschädigt worden. Am Rastenberger Tunnel wurden Klumpen abgesammelt. Der Abwasserkanal sei zwischenzeitlich vollständig zugesetzt gewesen, hieß es.

An einem Kran hängt eine schwarze Masse.
Mehr als 1,5 Tonnen der schwarzen, zähen Masse wurden aus dem Kanal in Weimar geholt. Bildrechte: Stadt Weimar

Industriestraße bleibt gesperrt

Noch immer rutscht dem Sprecher zufolge Asphalt nach. Bereits am Mittwoch und Donnerstag waren Teile der zähen Masse aus dem Kanal gezogen worden. Welche Menge sich noch darin befindet, ist laut dem Sprecher aktuell nicht abzuschätzen.

Die beschädigten Schächte und Kanalbereiche in der Industriestraße werden derzeit repariert und erneuert. Die Straße selbst bleibe noch einige Tage gesperrt, so der Sprecher.

MDR (kw,jn)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 02. Dezember 2022 | 14:00 Uhr

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