8. bis 10. Oktober Mehr Programm und wieder Maskenpflicht: Weimarer Zwiebelmarkt startet

Der Zwiebelmarkt in Weimar hat begonnen. Anders als im Vorjahr wird wieder größer gefeiert - mit Bühnenprogramm, Stadtlauf, Weinfest, Gastronomie und Händlern. Auf dem Gelände gilt abermals Maskenpflicht.

Mit dem traditionellen Anschnitt eines Zwiebelkuchens hat am Freitag der Weimarer Zwiebelmarkt begonnen. Anders als im Vorjahr, als der Markt wegen Corona auf den historischen Kern reduziert wurde, wird wieder größer gefeiert - mit Bühnenprogramm, Stadtlauf, Weinfest, Gastronomie und Händlern.

(v.l.n.r.) Norbert Enke, Oberbürgermeister Peter Kleine (pl) und Zwiebelmarktkönigin Katharina stoßen zur Eröffnung mit Sektgläsern an.
(v.l.n.r.) Norbert Enke, Oberbürgermeister Peter Kleine (pl) und Zwiebelmarktkönigin Katharina stoßen zur Eröffnung mit Sektgläsern an. Bildrechte: MDR/Conny Mauroner

Die Stände stehen aber nicht so dicht wie in Vor-Corona-Jahren. Den Kern im Zentrum der Stadt bilden traditionell rund 50 Heldrunger Zwiebelbauern, ortsansässige Händler und Gastronomen aus Weimar. Wegen der Pandemie gilt wie schon im Vorjahr auf dem gesamten Marktgelände Maskenpflicht.

Weniger Parkplätze in Weimar als in den Vorjahren

Die Stadt rät Gästen zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer dennoch mit dem Auto kommt, wird gebeten, auf dem P&R-Parkplatz in der Humboldtstraße zu parken. Von dort aus fahren Shuttle-Busse in die Innenstadt.

Weitere Parkplätze hat die Stadt nicht eingerichtet. Der sonst freigegebene Hermann-Brill-Platz unweit des Schwanseebades ist in diesem Jahr Caravans und Händlern vorbehalten. Die Stadt erwartet weitaus weniger Besucher als in den Jahren vor der Pandemie. Nach der Minimalausgabe im vergangenen Jahr mit 75.000 Gästen hoffen die Veranstalter in diesem Jahr jedoch auf mehr Zuspruch.

Normalerweise Hunderttausende Besucher zum Zwiebelmarkt

Der Zwiebelmarkt gilt als das älteste und bekannteste Volksfest der Region. Man rechne bis zum Ende des Wochenendes mit rund 125.000 Besucherinnen und Besuchern mehr als im Vorjahr, sagte ein Stadtsprecher. Das wären rund 200.000 Gäste. Normalerweise tummeln sich beim Weimarer Zwiebelmarkt um die 350.000 Besucherinnen und Besucher.

Um das Aufkommen zu entzerren, wurde das Marktgebiet erneut verkleinert und die Stände weniger dicht aneinander gebaut. 160 Verkaufs- und Imbissstände wurden in diesem Jahr aufgebaut. Beim letzten Markt vor der Corona-Pandemie waren es 500.

Öffnungszeiten des Zwiebelmarkts in Weimar Freitag, 8. Oktober: 9 bis 18 Uhr
Samstag, 9. Oktober, und Sonntag, 10. Oktober: 8 bis 18 Uhr
Bühnenprogramm jeweils bis 21 Uhr, Ausschank bis 22 Uhr

Quelle: MDR THÜRINGEN/fno,dpa

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 08. Oktober 2021 | 07:00 Uhr

11 Kommentare

xxy21 vor 1 Wochen

Ja, und? Sollen das vielleicht unbeteiligte Passanten einatmen? Und sich neben Covid-19 noch allerhand anderen Unrat abgreifen? Von den ohne Ellenbeuge hustenden Kindern auf dem Zwiebelmarkt mal abgesehen.

xxy21 vor 1 Wochen

OK, und wenn man den MDR-Beitrag anschaut, sieht man eine mehr oder weniger unverblümte Erlaubnis, ohne Maske den Markt zu besuchen. Oh je, hat sich die Stadt da wieder lächerlich gemacht. Das kommt schon in die Höhe der Lächerlichkeit der Erfurter Stadtverwaltung zu gegebenen Anlässen. Und der Reporter hat es auch nicht geschafft, der Forderung Folge zu leisten. Wie auch der Oberbürgermeister. Warum gibt man die Weimarer Bürger dieser Lächerlichkeit der Stadtverwaltung (und Infektionsgefahr) preis?

xxy21 vor 1 Wochen

Doch, die Sanitäter vom DRK waren mit Masken unterwegs. Und sonst unter 5% der Besucher in dem Gedränge. Entzerrt??? Konzentriert auf wenige Straßen und voll wie in früheren Jahren, eher voller, weil insgesamt weniger los. Unangenehm, wenn dann noch gehustet wird. Und die Straßen am Stadtrand Weimars zugeparkt wie eh und jeh. Und ja, provinziell. Geringere Kosten für die städtischen Bühnenprogramme, da die Künstler mehrfach eingesetzt werden. Attraktiv, naja, selbst unter diesen Bedingungen wäre dann doch etwas Anderes. Aber der Oberbürgermeister und die nicht mehr ganz jugendliche Königin scheinen ja Spass zu haben. Vielleicht sollte man das Konzept mal grundsätzlich durchdenken, z.B. ob es so eine Königin noch braucht, wenn das Interesse von Bewerberinnen schon so gering ist. Und ob das vielleicht nicht mehr so ganz in die heutige Zeit passt, nur Frauen, weiss, nach Möglichkeit jung usw. auszuwählen. Aber das wäre dann schon wieder grundsätzlich, aber wenigstens heute.

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