Tierschutz Bärenpark Worbis jetzt mit mehr Platz für Tiere

Nach neun Monaten Bauzeit ist der Alternative Bärenpark Worbis größer. Damit können weitere Bären und verwaiste oder verletzte Wölfe und Luchse aufgenommen werden.

Eine Frau an einem Zaun
Parkleiterin Sabrina Schröder vor dem neuen Gelände. Es erweitert den Alternativen Bärenpark Worbis um 3,5 Hektar. Bildrechte: MDR/Gregor Mühlhaus

Parkleiterin Sabrina Schröder sagte, nach gut neun Monaten Bauzeit sei ein erster Abschnitt der Erweiterung nordwestlich des bisherigen Geländes so gut wie vollendet. Es müssten lediglich noch Kameras installiert werden. Der Park ist damit von fünf auf 8,5 Hektar gewachsen.

Die Wolfs-Hybriden Ronja und Raik zum ersten Mal im Freigehege mit Bärin Daggi.
Das neue Areal ist bestimmt für Bären sowie für verwaiste und verletzte Wölfe und Luchse. Bildrechte: MDR/Alternativer Bärenpark Worbis

1,3 Millionen Euro Kosten

Auf dem erweiterten Gelände sollen weitere Bären, Wölfe und Luchse leben. Von den Kosten in Höhe von 1,3 Millionen Euro übernahm das Thüringer Umweltministerium eine Million Euro. 300.000 Euro brachte der Bärenpark selbst auf.

Park soll auf 30 Hektar wachsen

Geplant ist, den Bärenpark mit zwei weiteren Bauabschnitten auf insgesamt 30 Hektar Fläche zu erweitern. Damit wäre der Alternative Bärenpark in Leinefelde-Worbis die deutschlandweit größte Auffangstation für Bären, Luchse und Wölfe.

MDR (fn)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Der Morgen | 07. April 2022 | 10:00 Uhr

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