Bildung Bebauungsplan bewilligt: Neue katholische Bergschule in Leinefelde

Der Ortschaftsrat Leinefelde hat den Bebauungsplan für die neue katholische Bergschule genehmigt. Wie Ortsteilbürgermeister Dirk Moll MDR THÜRINGEN mitteilte, wurde dem "Bildungscampus Herderstraße" an dem bis zu 1.000 Schüler Platz haben sollen, einstimmig zugestimmt. Schon nächste Woche sollen die Notarverträge zu dem Projekt aufgesetzt werden. Dann könne die Ausgestaltung konkreter werden, so Moll.

Digitaler Entwurf für ein Schulgebäude
So könnte der Innenraum des "Bildungscampus Herderstraße" in Leinefelde aussehen. Bildrechte: Späte Architektur- und Ingenieurbüro

Weniger Platz für Gymnasiasten in Heiligenstadt

Der Umzug der katholischen Bergschule von Heiligenstadt in die Südstadt von Leinefelde hatte im Vorfeld zu Debatten geführt. Die Heiligenstädter beklagen den Wegzug, weil dadurch unter anderem nicht mehr genügend Plätze für Gymnasiasten vorhanden seien.

40 Millionen Rücklagen vom Bistum Erfurt

Nach Angaben des Bistums Erfurt sind für den Neubau in Leinefelde-Worbis rund 40 Millionen Euro veranschlagt. Auf rund 1,9 Hektar soll eine der modernsten Schulen Thüringens mit eigener Dreifelderhalle entstehen. Das Geld kommt demnach im Wesentlichen aus Rücklagen des Bistums. An der neuen Schule soll der Schulbetrieb zum Schuljahr 2025/26 starten - mit Regelschule und Gymnasium.

MDR (mab)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 27. April 2022 | 08:30 Uhr

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