Niederorschel Streit um Kündigung von Schulleiterin aus dem Eichsfeld geht weiter

Der Streit um die fristlose Kündigung einer Schulleiterin aus dem Eichsfeld geht weiter. Am Donnerstag endete ein Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Nordhausen ergebnislos. Das Land Thüringen lehnt eine gütliche Einigung ab. Es hatte der Schulleiterin kurz vor den Sommerferien fristlos gekündigt - wegen Arbeitszeitbetrug. Die Frau klagte dagegen. Nun muss geprüft werden, ob die Kündigung berechtigt und verhältnismäßig war. Im März kommenden Jahres soll das Gericht entscheiden.

Das Schild des Arbeitsgerichts Nordhausen
Der Gütetermin zwischen der Schulleiterin und dem Land endeten ergebnislos. Bildrechte: MDR/Claudia Götze

Schulleiterin will weiter beschäftigt werden

Nach Angaben ihres Anwalts möchte die 60-Jährige weiterbeschäftigt werden. Der Jurist verweist auf Formfehler bei der Kündigung. Die 60-Jährige sei ohne vorherige Abmahnung entlassen worden. Die Klägerin ist nach eigenen Angaben seit 39 Jahren im Schuldienst. Während der vergangenen fünf Jahre leitete sie die Grundschule Niederorschel. Wegen der ungeklärten Vorwürfe sei es für sie schwierig, sich auf eine der vielen freien Stellen zu bewerben, so ihr Anwalt.

Quelle: MDR THÜRINGEN/jw

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 19. November 2020 | 16:00 Uhr

2 Kommentare

Harka2 vor 36 Wochen

Die Lehrerin hat Strafbefehle und Geldstrafen akzeptiert, die sie wegen offensichtlichr Misshandlung und Nötigung von Schülern erhielt. Hier muss hinterfragt werden, ob sie die nötige Eignung als Lehrerin noch besitzt.

Rotti vor 36 Wochen

Apropos Lehrermangel! Ich kann nicht glauben, was ich hier lese!
Rotrotgrüne Menschenführung? Nein danke!

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