Timberwölfe Worbis: Wölfin Ayla im Bärenpark gestorben

Die 14-jährige Wölfin Ayla wurde am Montag tot in ihrem Gehege aufgefunden. Sie war eine der letzten Wölfe aus dem Timberwolfsrudel des Bärenparks Worbis.

Eine Wölfin steht in einem Wald.
Ayla wurde 2006 in Worbis geboren. Bildrechte: Stiftung für Bären

Die Wölfin Ayla ist im alternativen Bärenpark in Worbis (Eichsfeld) gestorben. Wie der Park auf seiner Homepage mitteilt, wurde Ayla am Montag leblos in der Freianlage gefunden. Ein Fremdeinwirken sei nicht festgestellt worden. Ayla wurde 2006 im Bärenpark Worbis geboren. Sie entstammt einem Rudel Timberwölfe, das der Park 1998 aus einem maroden Privatbesitz in Türkheim (Bayern) übernommen hatte. Die Wölfin wurde 14 Jahre alt.

Damit ist Aylas Schwester Adena die letzte Wölfin im Park. Neuer Zuwachs sei derzeit nicht geplant, so ein Sprecher des Parks. Die verbliebene Wölfin käme auch gut alleine zurecht.

Ruf als tolerante Rudelchefin unter den Wölfen

Nach dem Tod ihrer Mutter Shiara konkurrierten die Schwestern um die höchste Position im Wolfsrudel. Dabei zeigte sich Ayla als die weitaus tolerantere Rudelchefin als die eher bestimmende und tyrannische Adena, hieß es seitens des Parks.

Seit 1998 kümmert sich der Alternative Bärenpark Worbis um Wölfe, die aus schlechten Haltungen stammen. In den Freigehegen soll ihnen ein tiergerechtes Zuhause geboten werden. Neben Wölfen nimmt sich der Park auch Bären an.

Quelle: MDR THÜRINGEN/jn

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 19. August 2020 | 17:30 Uhr

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