Weg mit den Klischees Thüringer Landfrauen können mehr als stricken und backen

Autorenbild Grit Hasselmann
Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann

Die Landfrauen in Deutschland sind gut organisiert. Mehr als eine halbe Million Mitglieder sind im Deutschen Landfrauenverband aktiv. Und dabei geht es nicht nur ums Backen und Stricken. Viele ihrer Ziele sind hochpolitisch, wie beispielsweise das Engagement für Geschlechtergerechtigkeit oder Lohngleichheit. Martina Blücher und Vanadis Jaeger sind zwei von ihnen.

Ziegen, Hühner, Kaninchen und verschiedene Herbstdeko auf einem Bauernhof in Wiehe.
Martina Blücher engagiert sich im Landfrauenverband Thüringen. Aber nicht nur da. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann

Wenn man an Landfrauen denkt, fallen einem sofort alle möglichen Klischees ein: Stricken, Backen, Hausmannskost. Dabei ist da noch soviel mehr. Eine, die auf dem Dorf groß geworden ist und sich heute im Verband der Landfrauen engagiert, ist Martina Blücher. Gemeinsam mit ihrer Freundin hat sie in ihrem Dorf, in Langenroda, einen Ortsverband der Landfrauen gegründet. Heute ist die 34-jährige dort Vorsitzende. Und weil es ihr wichtig ist, den Frauen auf dem Land eine Stimme zu geben und mit den Klischees aufzuräumen, engagiert sie sich inzwischen auch bei den "Jungen Landfrauen".

Keine Zeit für Langeweile

Sie arbeitet bei einem landwirtschaftlichen Bildungsträger in Erfurt, kümmert sich aber zu Hause noch um Ziegen, Hühner, Kaninchen, ihren Garten und den Hof. Und als wäre das nicht genug, hat sie mit ihrem Freund auch noch ein Haus gebaut. Zuviel scheint ihr das nicht zu sein, wenn man hört, was sie von ihrem Tagesablauf erzählt: "Ich stehe so um fünf auf, gehe raus und versorge die Tiere. Und dann fahre ich auf Arbeit, habe da auch viel Kontakt mit Landwirten, weil ich ja Erwachsenenbildung für die Landwirtschaft mache. Und dort bin ich auch total glücklich, habe nette Kollegen, gehe wirklich gerne auf Arbeit. Ja, und dann so 15, 16 Uhr komme ich nach Hause. Noch schnell einkaufen und dann geht es weiter, die Tiere versorgen, den Garten machen, Haushalt, das Alltägliche halt."

zwei Frauen sitzen zusammen auf einer Couch
Martina Blücher und ihrer Freundin Vanadis Jaeger bleibt nicht viel Zeit für das "Feierabendsofa", umso mehr genießen es die beiden Landfrauen, wenn es mal passt. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann

Und trotz all dem "Alltäglichen" nimmt sie sich auch Zeit für die Verbandsarbeit, für die Nachbarn, für ihre Freundin Vanadis Jaeger. Gemeinsam sitzen sie auf dem "Feierabendsofa" und hecken Pläne aus, was sie im Dorf wieder auf die Beine stellen wollen. Die beiden jungen Landfrauen planen bei einem Sekt Dorffeste, wollen eine Quelle reaktivieren, die Menschen im Dorf noch enger zusammenbringen. Vanadis Jaeger ergänzt: "Und im Winter, da werden halt doch mal ein bisschen Handarbeiten gemacht, was man Sommer nicht schafft. Und dann müssen wir ja was für die Landfrauen organisieren. Man hat immer zu tun. Und ich gehe auch gerne einfach mal zum Schnattern zur Nachbarin. Da hat man immer irgendwelche Themen, die man irgendwie mal besprechen möchte. Da braucht man eine Freundin und manchmal einen Rat".

Frauen leben ohne Klischees

Jaeger ist biologisch-technische Assistentin, hat das direkt nach dem Abitur gelernt und wollte dann weiter studieren. Aber dann kam der Familienweg. Als sie dann mit dem zweiten Kind schwanger war, hat ihr Mann sich entschlossen selbstständig zu werden. Als gelernter Tischler mit Holzschnitzereien und Kunsthandwerk. "Und ja, mittlerweile haben wir fünf Kinder. Wir sind vor zwölf Jahren hierher gezogen auf den Drei-Seiten-Hof von der Oma und würden niemals anders leben wollen."

Eine moderne Landfrau hält nichts von Klischees

Ziegen, Hühner, Kaninchen und verschiedene Herbstdeko auf einem Bauernhof in Wiehe.
Martina Blücher ist eine Landfrau fernab von Klischees. In ihrem Alltag büxen die Ziegen zwar gerne mal aus, aber dann sagen die Nachbarn Bescheid. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Ziegen, Hühner, Kaninchen und verschiedene Herbstdeko auf einem Bauernhof in Wiehe.
Martina Blücher ist eine Landfrau fernab von Klischees. In ihrem Alltag büxen die Ziegen zwar gerne mal aus, aber dann sagen die Nachbarn Bescheid. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Ziegen, Hühner, Kaninchen und verschiedene Herbstdeko auf einem Bauernhof in Wiehe.
Die Hühner versorgt Martina Blücher täglich, bevor sie zur Arbeit fährt. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Kaninchen im Stall
Die Kaninchen auf dem Hof sind keine Kuscheltiere. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Ein Huhn sitzt auf der Schulter einer Frau
Trotzdem hat Martina Blücher ein inniges Verhältnis zu ihren Tieren. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Ziegen, Hühner, Kaninchen und verschiedene Herbstdeko auf einem Bauernhof in Wiehe.
Die Zwiebeln trocknen hier wie seit Generationen. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
zwei Frauen sitzen zusammen auf einer Couch
Regelmäßig sitzen die beiden Landfrauen auf ihrem "Feierabendsofa". Sekt haben ihre Omas hier aber sicher nicht getrunken. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Ziegen, Hühner, Kaninchen und verschiedene Herbstdeko auf einem Bauernhof in Wiehe.
Die Deko dagegen haben sich die jungen Frauen schon ein wenig abgeguckt. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Martina Blücher im Garten
Kräuter und Gemüse baut die junge Landfrau in ihrem Garten an. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Martina Blücher
Noch schnell ein paar Tomaten fürs Abendessen holen. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
ein kleiner Berg mit Rüben
Die Rüben stammen von der Nachbarin. Man teilt auf dem Dorf. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Heuballen in einer Scheune
Auch das Heu für den Winter ist schon eingelagert. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Blick über ein Dorf
Auf dem alten Hof haben Martina Blücher und ihr Freund ein neues Haus gebaut. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Ramm am Nachmittag | 15. Oktober 2021 | 15:00 Uhr

Und irgendwie will das Landleben immer weniger in die Klischee-Schublade passen, wenn man sich mit Martina Blücher und Vanadis Jaeger unterhält. Es ist vor allem die Gemeinschaft, die die jungen Landfrauen hier schätzen. Man kann sich auf seine Nachbarn verlassen. Man geht mal rüber zum Kaffee trinken, die Männer gehen auf ein Bier, ohne sich lange verabreden zu müssen.

Egal, ob die Rüben raus müssen oder eine Scheune abgerissen wird - die Nachbarn sind da, ohne groß zu fragen. Das ist toll.

Landfrau Vanadis Jaeger

Die beiden Frauen haben sich hier in Langenroda kennengelernt. Beide haben die Erfahrung gemacht, dass man hier sehr schnell in die Dorfgemeinschaft aufgenommen wird. Und auch ihre Idee, eine Ortsgruppe des Landfrauenverbandes zu gründen, kam sofort gut an. Denn viele Vereine lösen sich auf dem Land auf, weil die Mitglieder zu alt werden für die viele Arbeit.

Einfach war es trotzdem nicht, erzählt Vanadis Jaeger: "Die Landfrauenverbände in Westdeutschland sind in der Struktur schon etwas weiter als hier. Wir haben ja nach der Wende erst angefangen und mussten das alles neu aufbauen. Aber es hat sich gelohnt“.

Eine Frau auf der Straße in einem Dorf
Vanadis Jaeger findet es schön, dass man hier wirklich füreinander da ist. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann

Beide sind richtige Dorfkinder. Nach ihrem Leben in der Stadt zur Ausbildung war für Martina Blücher aber schnell klar, dass sie zurück will aufs Land: "Also für mich ist die Stadt echt anstrengend. Klar, der Komfort ist größer in der Stadt, aber hier entschleunigt man so sehr und genießt die Ruhe. Und wir haben ja gleich die Hohe Schrecke mit dem Naturschutzgebiet vor der Tür. Ich möchte da niemals tauschen."

Und auch Vanadis Jaeger sieht das so: "Es ist das Gesamtpaket, was stimmt. Man denkt immer, das Dorf ist langweilig. Aber das Dorf ist auch vielfältig. Jedenfalls bei uns. Ich bin sehr dankbar, dass es so ist. Und dadurch ergeben sich auch ganz andere Bedingungen als in der Stadt. Man fühlt sich geborgen, es ist auch entspannter hier."

Es gelten andere Werte auf dem Dorf

Irgendwie scheint es ganz selbstverständlich, dass man anders mit den Dingen umgeht, die einen umgeben. Wenn man das Holz für die Heizung selber schlägt, wenn man Kaputtes selber repariert, sein Feld selber bestellt, schätzt man es mehr. Martina Blücher sagt: "Wenn ich selber meine Tiere füttere und großziehe, von klein auf und sie dann selber schlachte, habe ich eine ganz andere Wertschätzung für das Fleisch, für diese Lebensmittel, die man selber produziert hat. Das wirft man nicht einfach weg." Man spürt hier direkter die Konsequenzen des eigenen Tuns, erzählen die Frauen. Und das motiviert auch, sich einzubringen.

Martina Blücher
Die Eier, die sie nicht selber essen kann, werden verschenkt oder getauscht. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann

Tradition und Moderne vereint

Im Ortsverein der Landfrauen in Langenroda sind übrigens auch Männer zugelassen. "Zwei sind schon Mitglied und es stehen noch ganz viele Männer im Wartestand. Das ist ja das Schöne. Wir heißen zwar Landfrauen, aber man kann ja den Begriff ein bisschen dehnen. Klar machen wir Frauen das jetzt unter uns, aber es können immer auch Männer dazu kommen. Und die Kinder oder die älteren Leute."

Auch die Älteren reagieren nämlich entspannt auf die Ideen der jungen Landfrauen. Solange der Rentnernachmittag nicht gestrichen wird oder das Kuchenbacken. Dass es neuerdings auch mal einen Rote-Bete-Gugelhupf oder ein veganes Essen gibt, stört niemanden. Und so ziehen alle an einem Strang. Die jüngste Landfrau im Verein ist 23, die älteste 65 Jahre alt, momentan sind es insgesamt 14 Mitglieder.

Besondere Rolle der Frauen

Vor allem stärken die Frauen sich gegenseitig, tauschen sich aus, erzählt Vanadis Jaeger. Denn am Ende halten sie auf dem Dorf alles zusammen: "Ja genau. So sind wir Frauen. Wir haben ja unheimlich viele Dinge, die auf uns einprasseln. Wir haben die Berufstätigkeit, wir haben unsere Stellung innerhalb der Familie, der Gesellschaft, der Verwandtschaft, der Gemeinschaft. Wir haben so viele Dinge, die wir arrangieren müssen, um die wir uns kümmern müssen. Sind Krankenschwester, gute Freundin und und und."

Sie selbst hat dieses Jahr noch mal eine Ausbildung gemacht im Bereich Ayurveda. Bietet Massagen an und Coachings und auch Kochkurse. Auch das Klischee, dass man auf dem Dorf "versauert", wäre damit ausgeräumt.

Martina Blücher
Der Kontrast zwischen dem alten Hof und der modernen Küche passt perfekt zu Martina Blücher. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann

Und was ist mit den fehlenden Möglichkeiten zum Ausgehen? Auch darauf hat Martina Blücher eine Antwort: "Wir sind doch total flexibel. Wenn ich sage, ich will heute mal in die Disco gehen oder irgendwo Party machen, dann habe ich diese Möglichkeit. Ich kann in die Stadt fahren, zum Übernachten kann man sich ein Hotel mieten. Wir haben Freunde in der Stadt, da kann man mal einen Tag oder mal ein Wochenende sozusagen aus dem Dorfleben ausbrechen, sich dort vergnügen und dann kommt man wieder zurück. Wir sind hier geerdet, haben einen sicheren Hafen. Also ich empfinde unser Leben überhaupt nicht als eingeschränkt."

Vielleicht ist es diese heile Welt, dieses Nest, in das man immer zurückkommen kann, das den beiden Landfrauen ihre Kraft und Energie gibt. Martina Blücher jedenfalls hat entschieden, dass sie sich zur nächsten Wahl auch für den Vorstand des Thüringer Landesverbandes der Landfrauen aufstellen lassen wird.

15. Oktober: Internationaler Tag der Frauen in ländlichen Gebieten

Auf der UNO-Frauen-Weltkonferenz 1995 in Peking wurde die Idee eines “Internationalen Welt-Landfrauentages” (oder kurz: Tag der Landfrauen) geboren. Dieses Jahr wird der Landfrauentag unter dem Motto "Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Frauen auf dem Land nach COVID-19“ begangen.

Grundlage für den Tag der Landfrauen ist die am 18. Dezember 2007 von der UN-Generalversammlung verabschiedete Resolution 62/136, wonach "Frauen in ländlichen Gebieten, einschließlich indigener Frauen, eine entscheidende Rolle bei der Förderung der landwirtschaftlichen und ländlichen Entwicklung, der Verbesserung der Ernährungssicherheit und der Bekämpfung der ländlichen Armut zukommt."

Ziegen, Hühner, Kaninchen und verschiedene Herbstdeko auf einem Bauernhof in Wiehe.
Das Landleben kann schon sehr idyllisch sein. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann

Die Geschichte des Deutschen Landfrauenverbandes

Der Deutsche Landfrauenverband wurde am 20. Oktober 1948 gegründet. Die Anfänge der Landfrauenverbände liegen jedoch schon weiter zurück. Vorläufer waren die landwirtschaftlichen Hausfrauenvereine, die Ende des 19. Jahrhunderts von Elisabet Boehm ins Leben gerufen wurden. Ihr Ziel war es, Frauen zum Zweck der ländlich-hauswirtschaftlichen und kulturellen Weiterbildung in Vereinen zu organisieren. Im Zuge der Machtübernahme durch die NSDAP im Dritten Reich wurden 1934 die landwirtschaftlichen Hausfrauenvereine aufgelöst und in den Reichsnährstand eingegliedert.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die ersten Landfrauenvereine in der amerikanischen Besatzungszone als Nachfolgeorganisationen der landwirtschaftlichen Hausfrauenvereine gegründet. Diese schlossen sich am 19. August 1947 zur "Arbeitsgemeinschaft der Landfrauenverbände“ zusammen. Am 19. Oktober 1948 wurde Gräfin Leutrum dann zur ersten Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes gewählt. Nach der deutsch-deutschen Vereinigung gründeten sich Anfang der 1990er-Jahre auch in den ostdeutschen Bundesländern Landfrauenvereine, deren Landesorganisationen dem Deutschen Landfrauenverband beigetreten sind.

Mitglieder im dlv sind 22 Landes-Landfrauenverbände mit rund 430 Kreis- und mehr als 12.000 Ortsvereinen. Der Deutsche Landfrauenverband vertritt bundesweit die Interessen aller Frauen und ihrer Familien im ländlichen Raum. Er setzt sich ein für die berufsständischen Interessen der Bäuerinnen und die Verbesserung der sozialen, wirtschaftlichen und rechtlichen Situation von Frauen sowie für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ein wichtiges Ziel ist die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum.

Gleichberechtigung

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Ramm am Nachmittag | 15. Oktober 2021 | 15:00 Uhr

4 Kommentare

part vor 6 Wochen

Ich finde den Beitrag von @atheist schon richtig definiert, wobei auch die Landmänner nicht vergessen werden sollten, die zusammen mit ihrer Frau neben erwerblich Viehzucht und Landwirtschaft betrieben, für deren Ergebnisse eine Abnahmegarantie vorlag und feste Preise. Heute regelt ein Monopol die Erwerbswirtschaft im Landleben, einzelne Bereiche ausgenommen. Nur was heute so gepriesen wird gehörte früher zum normalen Erscheinungsbild ländlicher Gemeinden, und ein Verband allein ist keine Garantie für den Erhalt althergebrachter Erzeugung.

MAENNLEiN-VON-DiESER-WELT vor 6 Wochen

Wenn ich richtig informiert bin, war heute (15.10.) Welt-Landfrauen-Tag.

Herzlichen Dank allen Damen vom Lande für ihre umfassende Arbeit und Herzlichen Glückwunsch. 💐🍾🥂 Gibt es auch einen Verband, in dem Land-Männer zusammengeschlossen sind und welche Aufgaben hätte ein solcher „Männerbund“ auf dem Lande ?

Ich wünschte mir Hilfe und Unterstützung auf einem kleinen Weinberg.

Leider fehlt mir derzeit selbst die Kraft, die MANPOWER und das notwendige technische Equipment um dort Hand anzulegen und das Feld zu bestellen und die Wiesen zu mähen und die Anlagen zu warten und später die Ernte einzufahren. Da wäre jede Hilfe sehr willkommen. Auch von Damen. 😁


Atheist vor 6 Wochen

Landfrauen heute?
Tut mir echt leid aber ich kenne nur LPG Frauen.
Die hatten geregelten Urlaub, Pausenversorgung, Jahresendprämie, gleichen Lohn, …..
Typischer Bericht wo wiedermal das Lebenswerk der Ostdeutschen mit der Westdeutsche Geschichte wegrationalisiert wird.
Wir haben auch eine Geschichte! Und unser Leben fängt nicht erst 1989 an!

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