77 Jahre nach Bombardierung Historiker erforschen Mythen zu Luftangriffen auf Nordhausen

Porträt Regionalkorrespondent Armin Kung
Bildrechte: MDR/Daniela Dufft

Über 2.000 Tonnen Bomben der britischen Royal Air Force fielen am 3. und 4. April 1945 auf Nordhausen, eine Woche vor dem Einmarsch der US-Army. Die größte Katastrophe der Stadt in ihrer langen Geschichte, bei der die Innenstadt zerstört wurde und tausende Menschen ihr Leben verloren. Doch um die Geschichte der Luftangriffe ranken sich auch viele Mythen und Legenden. Im Auftrag der Stadt untersucht deshalb ein Forscherteam um den Historiker Jens Schley das Kriegsende in Nordhausen.

Zerstörte Altstadt von Nordhausen im April 1945
Blick auf die zerstörte Altstadt Nordhausens, Aufnahme April 1945. Bildrechte: Stadtarchiv Nordhausen

Herr Schley, im Auftrag der Stadt Nordhausen untersuchen Sie gemeinsam mit einem Team seit 2019 die Geschichte der Luftangriffe auf Nordhausen. Ihre Recherchen kommen in diesem Jahr zum Ende. Welches Ziel hat Ihre Forschung?

Jens Schley: Die Stadt Nordhausen hat dieses Projekt in Auftrag gegeben. Sie möchte damit drei Ziele erreichen: Es sollen die Planung und Durchführung der Luftangriffe aus Sicht der Alliierten rekonstruiert und in das historische Geschehen zum Kriegsende eingeordnet werden, es soll an Hand aller verfügbaren Dokumente die Zahl der Luftkriegstoten überprüft werden und es soll die seit 1945 etablierte Erinnerungskultur der Stadt an die Luftangriffe analysiert werden.

Damit möchte die Stadt, wenn man so will, einen Neuanfang in ihrem Umgang mit der Erinnerung an die Luftangriffe ermöglichen. Dass dies notwendig ist, zeigen die vielen Mythen, die sich um diese Luftangriffe ranken und die von der Frage befeuert werden: Warum wurde die Stadt so kurz vor Kriegsende scheinbar sinnlos Ziel zweier Luftangriffe, die Teile der Stadt völlig zerstörten und tausenden Menschen den Tod kosteten? Die Studie soll aber auch einen Zugang zur individuellen, sehr unterschiedlichen Erinnerung ermöglichen.

Denn die Schicksale, die mit diesen Luftangriffen verbunden sind, unterscheiden sich stark. Hier fanden Menschen den Tod, die vorher als "Bombenopfer" aus anderen Städten nach Nordhausen evakuiert wurden, für in Nordhausen zur Zwangsarbeit eingesetzte Menschen oder KZ-Häftlinge bedeuteten die Luftangriffe neben Tod in vielen Fällen auch Befreiung und für viele Nordhäuser machten diese Luftangriffe grausam deutlich, was sie lange verleugneten: Sie waren Teil dieses Krieges, den Deutschland 1939 begonnen hatte und der sie jetzt einholte. Auch diese nach 1945 vielfach vergessenen verschiedenen Schicksale und auch das Wissen um eigene Verantwortung möchten wir mit unserer Arbeit wieder sichtbar machen.

Nordhausen hat sich nach Kriegsende schnell auf zwei Superlative verständigt, die in der Folge den Rahmen des Gedenkens bildeten. Als meist zerstörte Stadt mit der höchsten Todeszahl thüringischer Städte war das Gedenken hier fest formatiert, weitergehende und differenzierte Fragen schienen nicht mehr notwendig, die individuelle Perspektive der Erinnerung wurde dadurch regelrecht erdrückt. Wir möchten diese Superlative nicht zertrümmern, aber wir wollen ihre Funktion im Erinnern in Frage stellen und sie zumindest etwas beiseiteschieben.

Zur Person Jens Schley ist Historiker und arbeitet bei der Stiftung "Erinnerung, Veranwortung und Zukunft" (EZV) in Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Zwangsarbeit im Nationalsozialismus, die Zeit des Kriegsendes und die Erinnerungskultur seit dem Zweiten Weltkrieg. Schley stammt ursprünglich aus Weimar, hat an der Humboldt-Universität zu Berlin Neuere und Neuste Geschichte, sowie Europäische Volkskunde studiert. Er war unter anderem in den Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora tätig.

Die Historiker Saskia Zweck und Jens Schley
Die Historiker Saskia Zweck und Jens Schley setzen für die Stadt Nordhausen das Forschungsprojekt "Nordhausen April 1945" um. Die Ergebnisse des Projektes werden Ende des Jahres fertiggestellt. Bildrechte: Lutz Fischer, Stadt Nordhausen

Sie spielen auf die Zahl der 8.800 Toten der Luftangriffe an - eine Zahl, über die in Nordhausen in den letzten Jahren wiederholt diskutiert wurde. Was konnten Sie dazu herausfinden?

Wir waren nach dem Start unserer Recherchen erstaunt, dass diese Zahl in Nordhausen so einen Bestand hat. Denn die im Stadtarchiv vorhandenen Dokumente machten schnell deutlich, dass es sich hierbei um eine Schätzung handelt, die im Widerspruch zu diesen Dokumenten steht. Nun gibt es hierzu in der Stadt die Erzählung, dass eine genaue Zahl eben nicht zu ermitteln sei, weil durch die Luftangriffe viele Dokumente vernichtet wurden. Dies ist zwar richtig, aber es betrifft nicht die Dokumente, die nach den Luftangriffen zur Registrierung, Bergung und Beerdigung der Toten angefertigt wurden. Diese sind vorhanden, wurden aber über Jahrzehnte nicht beachtet. Zum Teil lagerten sie bis zum Beginn dieses Projektes vergessen in verschiedenen städtischen Ämtern. Diese Unterlagen konnten wir nun erstmals umfassend auswerten.

Also ist diese Zahl nicht mehr haltbar?

Wir können sie zumindest mit den von uns geprüften Unterlagen aus Nordhausen und anderen Archiven nicht nachvollziehen. Die Recherchen zeigen auch, wo bei der später so maßgeblichen Schätzung auch Fehler entstanden.

Luftbild von Nordhausen (Zentrum) vom 22.03.1945
Luftbild von Nordhausen (Zentrum) vom 22.03.1945. Die mittelalterliche Altstadt ist deutlich zu erkennen. Bildrechte: GDI-Th, Freistaat Thueringen, TLVermGeo

Wie kam es überhaupt zu dieser Schätzung?

1948 erstellte das Land Thüringen eine allgemeine Statistik zu den Bevölkerungsverlusten Thüringens während des Zweiten Weltkrieges. Dazu wurden von allen Städten und Kreisen entsprechende Zahlen angefordert, auch von Nordhausen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Nordhausen seine Registrierung der Toten bereits abgeschlossen und die Ergebnisse veröffentlicht, sie lag erheblich unter der heute benutzten Zahl. Aber die Stadt hatte Bevölkerungsstatistiken erhoben vor und nach Kriegsende, die in ihrer Differenz der ermittelten Zahl überhaupt nicht entsprach. Sie war viel höher.

Also versuchten die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, diesen Unterschied durch Schätzungen zu erklären. Was zunächst als akteninterner Vermerk gedacht war, erlangte in der Folge politische Kraft. Denn die so entstandene Zahl wurde in den Folgejahren als moralisches Argument im Verteilungskampf um die knappen Arbeits- und Bauressourcen für den Wiederaufbau genutzt. Über diesen Weg fand sie dann wiederum Eingang in das öffentliche Luftkriegsgedenken.      

Aber nochmal: Unser Ziel ist es nicht, der nach 1945 gefundenen Zahl eine neue entgegenzusetzen, die jetzt einen neuen absoluten Wahrheitsanspruch für sich beansprucht. Das entspricht weder unserem Selbstverständnis noch dem Wunsch der Stadt nach Aufklärung über das Geschehen im April 1945. Durch unsere Recherchen möchten wir genau und transparent aufzeigen, wie die Zahlen nach 1945 entstanden und welche Funktion sie dann im Gedenken der Stadt und in einer übergeordneten staatlichen Erinnerungskultur hatten, die vom Kalten Krieg gekennzeichnet war. Gegen diese Instrumentalisierung des Gedenkens kämpfte die Stadtgesellschaft ja auch spätestens seit den achtziger Jahren an.

Damals richtete sich der Widerspruch gegen die scheinbare Petitesse, dass Nordhausen nicht durch "anglo-amerikanische", sondern allein durch Bomberverbände der Royal Air Force angegriffen wurde. Ein wichtiger Unterschied, bedenkt man der Funktionalisierung des "anglo-amerikanischen Luftkriegs" im staatlichen verordneten Gedenken der DDR. Diese Korrektur in der Darstellung erreichte man in den letzten Jahren der DDR, eine wichtige Emanzipation für die Stadt. Diese erste Hinterfragung wurde aber nach 1990 nicht auf die Zahl der Luftkriegstoten und auf das genaue Geschehen ausgedehnt, hier blieb es bei den alten Sichtweisen.

Drei Frauen legen an einem Denkmal weiße Rosen nieder. Hinter ihnen stehen Menschen und schauen zu
Jährlich gedenkt die Nordhausen der Opfer der Bombenangriffe - hier im Jahr 2018. Bildrechte: Stadtverwaltung Nordhausen/Pressestelle

Warum ist das so?

Dafür gibt es aus meiner Sicht verschiedene Gründe. Zum einen liegt es am auch in Nordhausen nach 1990 wieder erstarkenden Geschichtsrevisionismus, der die Frage nach dem Opfer der Deutschen im Zweiten Weltkrieg stärker herausstellen und im gleichen Atemzug die Verantwortung für diesen Krieg relativieren wollte.

Zum anderen schützte das bloße Festhalten an den Superlativen vor der Beschäftigung mit unangenehmen Fragen. Wer sich mit den Luftangriffen auf Nordhausen beschäftigt, muss sich auch mit einer anderen Frage auseinandersetzen. Nach der Besetzung der Stadt am 11. April bargen US-Soldaten über 2.000 tote Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge auf dem Gelände der Boelcke-Kaserne. Hier befand neben mehreren Zwangsarbeitslagern das Sterbelager des in direkter Nachbarschaft zu Nordhausen befindlichen KZ Mittelbau-Dora.

In den ersten Tagen nach den Luftangriffen, als in anderen Teilen der Stadt bereits Tote geborgen und beerdigt wurden, hatten die Nordhäuser dieses Gelände nicht betreten, die sich hier befindlichen Verwundeten und Toten blieben sich selbst überlassen. Für die US-Soldaten war dies bei ihrem Vormarsch durch Thüringen ein weiterer Ort der NS-Verbrechen. Am gleichen Tag wie Nordhausen erreichten sie das KZ Buchenwald mit ähnlichen Bildern des Grauens.

Viele der Toten in der Boelcke-Kaserne starben nicht durch die Luftangriffe. Sie waren bereits tot oder wurden von der SS sterbend zurückgelassen. Die hier gestorbenen Zwangsarbeiter gehören zu den tausenden Menschen, die in Nordhausen Zwangsarbeit leisten mussten. Dies alles gehört zur Vergangenheit Nordhausens im Nationalsozialismus. Den damit verbundenen Fragen nach eigener Verantwortung und dem Verhalten der Stadtgesellschaft ist die Stadt bis heute vielfach aus dem Weg gegangen. So befindet sich zum Beispiel am Ort der Boelcke-Kaserne heute nur ein kleiner Gedenkstein, ansonsten ist es ein vergessener Ort.

Rathaus in Nordhausen
Rathaus von Nordhausen: Die Stadt hatte das Forschungsprojekt beauftragt, welches das Kriegsende Nordhausens grundlegend erforschen soll. Bildrechte: dpa

Die Boelcke-Kaserne war ein Hauptziel der Luftangriffe. Was haben Sie hierzu herausgefunden?

Für die Luftangriffe auf Nordhausen gab es zwei Hauptziele. Zum einen sollte Nordhausen als ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Bewegungen der Wehrmacht unbenutzbar gemacht werden. Zum anderen stufte man die Boelcke-Kaserne als einen möglichen Evakuierungs- oder Fluchtort für Befehlsstellen der Wehrmacht und hohe Funktionäre ein.

Die alliierte Militärführung ging ab ungefähr Mitte März 1945 davon aus, dass die Wehrmachts- und Parteiführung sich aus Berlin absetzen und versuchen würde, die vermutete "Alpenfestung" zu erreichen. Dabei, so die Vermutung, würden sie in Mitteldeutschland eine Zwischenstation machen. Also wurden in Nordhausen, wie in anderen Städten Thüringens und Sachsen-Anhalt auch, solche vermuteten Standorte bombardiert.

Diese Angriffe erfolgten unter den Bedingungen einer kaum mehr vorhandenen deutschen Luftverteidigung und mit der von den Briten zu diesem Zeitpunkt bevorzugten Methode des Flächenbombardements. Dies erklärt ihre hohe Zerstörungswirkung. Eine Methode, die in der Royal Air Force im Frühjahr 1945 selbst umstritten war, denn ihre militärische Wirkung überzeugte nicht. Dass sich in der Kasernenanlage ein Sterbelager beziehungsweise Lazarett befand, war den Briten unbekannt. Es war auch nicht als solches gekennzeichnet.

Luftbild von Nordhausen (Zentrum) vom 08.04.1945
Nordhausen (Zentrum) am 08.04.1945. Die Innenstadt ist nach dem Luftangriff zerstört. Bildrechte: GDI-Th, Freistaat Thueringen, TLVermGeo

Für viele Nordhäuser erscheinen die Luftangriffe bis heute als sinnloser Akt der Zerstörung, so kurz vor dem Ende des Krieges.  Wie erklären Sie ihnen die Luftangriffe?

Zunächst einmal ist im persönlichen, individuellen Erleben jeder Luftangriff sinnlos. Wenn sie in einem Bombenkeller sitzen, ihre Angehörigen verlieren oder durch eine brennende Stadt irren, verlieren sich Kategorien rationalen Erklärens. Das war in Nordhausen nicht anders als in anderen Städten, die im Zweiten Weltkrieg bombardiert wurden. Und dies sind Städte in ganz Europa. Für die betroffenen Menschen ist es eine Katastrophe und es gehört zum Respekt vor dem Gedenken dazu, dass sie es nicht durch Erklären militärischer Sinnhaftigkeit herabwürdigen. Aber es gehört zu diesem Gedenken dazu, dass es sich Wissen, Verstehen und Verantwortung um historische Umstände und Tatsachen nicht verschließt.

Aus heutiger Sicht erscheinen diese Angriffe mit ihrer weitgehenden Zerstörung Nordhausens eine Woche vor der Befreiung Nordhausens auf den ersten Blick als sinnlos. Es schien doch, einfach gesagt, alles entschieden. Aus damaliger Sicht waren der 3. und 4. April aber Tage, an denen hunderte Häftlinge starben, die vom KZ Mittelbau-Dora bei Nordhausen aus auf Todesmärsche geschickt wurden. Und es waren Tage, an denen südlich von Nordhausen Reste der Wehrmacht eine der letzten Kämpfe dieses Krieges in Thüringen begannen mit am Ende über 300 Toten. Deutschland hat diesen Krieg bis zur bitteren Konsequenz geführt, es musste befreit werden. Das gehört zum Verstehen und Erklären dieser Luftangriffe dazu, die keine ahistorische Katastrophe waren und auch keine unschuldige, am Krieg unbeteiligte Stadt trafen.

Wir sprechen über einen historischen Krieg, während in Europa tatsächlich wieder Krieg herrscht. Wie sehr beschäftigt sie als Historiker der russische Überfall auf die Ukraine?

Es ist sehr schwierig. Zunächst drängt es mich als Historiker klar herauszustellen, dass beides nichts miteinander zu tun hat und wir sehr sorgfältig trennen müssen zwischen den historischen Ursachen der Konflikte. Aber als Mensch scheitere ich an den Bildern. Wir geben an diesem Wochenende eine kleine Webseite zum Forschungsprojekt frei. Dort zeigen wir an verschiedenen Orten Nordhausens, was die Luftangriffe auf Nordhausen konkret bedeuteten. Dazu gehören die vielen sogenannten "wilden Gräber", die es im ersten Nachkriegsjahr in ganz Nordhausen gegeben hat. Einfache Holzkreuze in Gärten, Bombentrichtern oder am Ufer der Zorge. Hier wurden Tote bestattet, weil eine Beerdigung auf dem Hauptfriedhof nicht möglich war. Ich schreibe darüber und sehe in den Nachrichten die Bilder aus Mariupol in der Ukraine. Bilder mit provisorischen Gräbern und Holzkreuzen mitten in der Städten, weil wegen des Dauerbeschusses eine Beerdigung unmöglich ist.

Dies zu sehen, macht traurig, fassungslos und wütend. Traurig und fassungslos, weil wieder Menschen sterben in einem Krieg, der aus einem imperialen Machtanspruch heraus entstanden ist und uns 77 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges vorführt, dass das scheinbare "Recht des Stärkeren" wieder als militärische Option genutzt wird. Und wütend, weil dieser Krieg seitens des Angreifers mit den falschen Vokabeln einer angeblichen "Entnazifizierung" der Ukraine begründet wird.

Es war die Rote Armee, die 1945 maßgeblich und unter ungeheuren Opfern das nazistische Deutschland befreit hat. Zu ihnen gehörten Russen und Ukrainer. In Nordhausen liegen sie gemeinsam auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof. Sie haben, auch wenn selbst in einer Diktatur gefangen, Deutschland 1945 einen Neuanfang ermöglicht. Als Historiker bin ich bemüht, das Wissen hierum zu erhalten und es gegen Putins Propaganda seines "Kampfes gegen die ukrainischen Faschisten" zu stellen. Als Mensch auch.

Historische Fotos von Nordhausen von 1945

Die Stadt Nordhausen zeigt auf ihrer Homepage "Orte des Erinnerns": Fotos dokumentieren das Ausmaß der Zerstörung 1945. Den Bildern gegenübergestellt sind aktuelle Aufnahmen.

MDR

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Das Fazit vom Tag | 03. April 2022 | 18:00 Uhr

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