Grenzwerte gesenkt Unterbreizbach: K+S darf weiter Abwasser in Werra einleiten

Das Kali-Unternehmen K+S darf im kommenden Jahr weiter salzhaltige Abwässer in die Werra einleiten. Das Regierungspräsidium Kassel genehmigte dies am Mittwoch für das hessisch-thüringische Werk Werra und das Werk Neuhof/Ellers bei Fulda. Die Grenzwerte werden leicht gesenkt. So gilt am Pegel Gerstungen ein Chloridwert von 2.400 statt bisher 2.500 Milligramm pro Liter. Auch für Magnesium und Kalium hat die Behörde nach eigenen Angaben Grenzwerte etwas gesenkt.

Eine Ampel steht 2008 vor der Firmenzentrale des Düngemittelherstellers K+S AG in Kassel auf Grün.
Das Kali-Unternehmen K+S freut sich über die Genehmigung. Bildrechte: dpa

"Ausgleich von Ökonomie und Ökologie"

Der K+S-Vorstandsvorsitzende Burkhard Lohr nannte die Genehmigung eine gute Nachricht für die Mitarbeiter. Die Erlaubnis gebe Sicherheit für die Produktion und sei Ansporn, weitere Verbesserungen auf den Weg zu bringen. Im Zuge des Genehmigungsverfahrens gab es rund 550 Einwendungen. Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber sprach von einem "abgewogenen Ausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie".

Quelle: MDR THÜRINGEN/ls

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 24. Dezember 2020 | 13:30 Uhr

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