Unstrut-Hainich-Kreis Mühlhausen: Zulieferer Vitesco bleibt möglicherweise bis 2024

Der Standort des Autozulieferers Vitesco in Mühlhausen bleibt möglicherweise bis Ende 2024 erhalten. Darüber habe die Firmenleitung am Mittwoch in einer Betriebsversammlung im hessischen Bebra informiert, sagte Bernd Spitzbarth von der IG Metall MDR THÜRINGEN.

Mitarbeiter von Vitesco Mühlhausen stehen mit Bannern vor dem Betreibsgebäude.
Beschäftigte von Vitesco Mühlhausen vor dem Betriebsgebäude: Der Standort bleibt möglicherweise bis Ende 2024 erhalten (Foto: Archiv). Bildrechte: MDR/Claudia Götze

Standort sollte ursprünglich schon 2022 schließen

Diese Perspektive sei aber kein Verhandlungsergebnis. Unklar sei auch, wie viele Arbeitsplätze im Unstrut-Hainich-Kreis bleiben. Die Gewerkschaft will trotz dieser Aussichten in Mühlhausen und Bebra bis zum Donnerstagabend weiter über einen unbegrenzten Streik abstimmen lassen. Die Urabstimmung wird seit Donnerstagfrüh von einem Warnstreik begleitet. Bisher fünf Verhandlungen zwischen IG Metall und Firmenleitung sind ergebnislos zu Ende gegangen.

Die ursprünglichen Pläne sahen vor, das Werk in Mühlhausen Ende 2022 zu schließen. Der Standort gehörte vorher zum Automobilzulieferer Continental, es geht um 160 Arbeitsplätze.

Quelle: MDR THÜRINGEN/uka

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 15. Juli 2021 | 15:30 Uhr

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