Corona-Pandemie Novavax-Impfstoff zunächst für 51.000 Menschen in Thüringen

Das zugelassene Vakzin von Novavax ist eine Alternative für jene, die sich keinen der bisherigen Corona-Impfstoffe spritzen lassen wollten. Die ersten Dosen stehen bald in Thüringen zur Verfügung.

Eine Person in Schutzkleidung zieht eine Impfdosis aus einer Ampulle.
Der Corona-Impfstoff von Novavax enthält bereits das sogenannte Spikeprotein. Der Körper muss dieses also nicht mehr selbst produzieren - wie bei den Impfstoffen anderer Hersteller. Bildrechte: imago images/Pixsell

In Thüringen können sich nach Berechnungen des Gesundheitsministeriums etwa 51.000 Menschen im ersten Quartal 2022 mit dem Impfstoff des Herstellers Novavax gegen das Coronavirus immunisieren lassen.

Bis Ende März erhält der Freistaat laut Gesundheitsministerium 102.000 Dosen des Proteinimpfstoffes mit dem Namen "Nuvaxovid". Die Hälfte davon soll für eine zweite Impfung zurückgelegt werden. Die ersten 36.000 Dosen sollen in den kommenden Wochen in Thüringen ankommen - wann genau, ist unklar.

Alternative zu bisherigen Corona-Impfstoffen

Das Vakzin von Novavax wurde als fünfter Corona-Impfstoff in der EU zugelassen. Zwei Dosen werden im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt. Es handelt sich um einen Proteinimpfstoff - dieser basiert auf einer anderen Technologie als die bisher verfügbaren Corona-Präparate.

Schon seit Monaten hegen Wissenschaftler und Politiker die Hoffnung, dass Menschen, die die bisherigen Impfstoffe ablehnen, sich mit dem Proteinimpfstoff immunisieren lassen. Das Mittel soll zunächst bevorzugt für Beschäftigte im Gesundheits- oder Pflegebereich eingesetzt werden.

"In den Impfstellen sind thüringenweit Termine für den 26. und 28. Februar reserviert. Diese werden umgehend freigeschaltet, sobald klar ist, wann der Impfstoff im Freistaat eintrifft", heißt es in einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums.

MDR (mm/dpa)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 16. Februar 2022 | 19:00 Uhr

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