Zahl eingebrochen 70 Prozent weniger Schweine in Thüringen geschlachtet

In Thüringen sind vergangenes Jahr viel weniger Schweine geschlachtet worden. Wie das Landesamt für Statistik mitteilte, sank ihre Zahl im Vergleich zu 2019 um über 70 Prozent, und zwar von rund 850.000 auf 240.000. Grund dafür ist, dass in Thüringen der letzte große Schlachthof in Altenburg das Schlachten von Schweinen aufgegeben hat. Seither gibt es im Land keinen Schlachthof mehr, der in großem Umfang Schweine schlachtet.

Dagegen nahm die Zahl der geschlachteten Rinder im Land leicht zu. Sie stieg um rund fünf Prozent auf etwa 93.000 Tiere. Wie aus der Statistik weiter hervorgeht, werden nur die wenigsten Tiere bei Hausschlachtungen geschlachtet. Dieser Anteil beläuft sich auf rund drei Prozent oder 11.000 und blieb im vergangenen Jahr unverändert.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 23. Februar 2021 | 20:00 Uhr

11 Kommentare

Theodor Dienert vor 29 Wochen

„70 % weniger Schweine geschlachtet in Thüringen“...
Das heißt aber nicht, dass deshalb weniger Schweine unter tierquälerischen Bedingungen vermehrt, gehalten und gemästet werden!
Nein, die armen Viecher werden jetzt noch weiter weg, auf noch längeren Transportwegen zur Schlachtung gekarrt. Wo bleibt denn da der Aufschrei unserer Ökopartei? Diese „Möchtegern- Umweltaktivisten“ sitzen doch mit in der Landesregierung und hätten die Möglichkeit regulierend einzugreifen.

helmut57 vor 30 Wochen

Leider gehört der Kümmel in eine Thüringer ob man will oder nicht. Ich liebe den in unserer Bratwurst. Sie ist einfach perfekt!
Ein großes Lob an den Erfinder.

Beri vor 30 Wochen

Lieber Graf,
das ist ganz einfach das Ergebnis der Politik.
Erst mußten die kleinen Schlachthöfe platt gemacht werden und jetzt reicht eben ein Tönnies in Weißenfels. Aber alle faseln von Klimakatastrophe!
Für Sie zum Trost: An Bratwürsten jeglicher Art wird es trotzdem nicht mangeln!

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