Kriminalität Mutmaßlicher Serienbrandstifter in Gera in Haft

Die Kriminalpolizei Gera hat nach monatelangen Ermittlungen einen mutmaßlichen Serienbrandstifter festgenommen. Der 30 Jahre alte Mann soll unter anderem im September einen Brand nahe des Hauptbahnhofes sowie im April Brände am Güterbahnhof und an der sogenannten "Himmelsleiter" gelegt haben. Ein Haftrichter ordnete nach der Festnahme des Mannes Untersuchungshaft an.

Arbeitsgruppe "Lost places" eingerichtet

Die Kripo Gera hatte nach mehreren Bränden in leerstehenden Gebäuden die Arbeitsgruppe "Lost Places" eingerichtet. Wie die Ermittler dem mutmaßlichen Täter auf die Spur kamen, teilte die Polizei nicht mit. Am Donnerstag sei die Wohnung des Mannes durchsucht worden, in der er zusammen mit einem zwei Jahre Jüngeren wohne.

Drogen in Wohnung gefunden

In der Wohnung der beiden Männer fand die Polizei 127 Gramm Marihuana, Bargeld sowie "Betäubungsmittelutensilien". Damit habe sich der Verdacht auf Drogenhandel erhärtet. Die Polizei ließ offen, ob sie beide Männer oder nur einen der beiden als Drogenhändler beschuldigt. Der Mitbewohner des mutmaßlichen Brandstifters, der zunächst ebenfalls festgenommen worden war, wurde wieder freigelassen.

Quelle: MDR THÜRINGEN/seg

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 14. August 2020 | 19:00 Uhr

1 Kommentar

Harka2 vor 43 Wochen

Großen Dank den Ermittlern. Weiter so. Jetzt ist Justiza dran, um dieses Risiko für die Allgemeinheit wegzusperren. Der Typ hat sein Leben vermasselt und nun nur noch hohe Schulden. Was treibt solche Dummköpfe nur dazu?

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