Lasur und Eichberg Neues Naturschutzgebiet im Südosten Geras

Im Südosten der Stadt Gera gibt es ein neues Naturschutzgebiet. Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) hat am Montag das rund 93 Hektar umfassende Areal ausgewiesen. Sie übergab Oberbürgermeister Julian Vonarb (parteilos) symbolisch das gelbe Naturschutzgebiet-Schild mit der Eule.

Das gelbe Schild mit der Waldohreule weist auf ein Naturschutzgebiet bei Ringenwalde im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin (Landkreis Uckermark) hin.
Ein solches Schild mit der Waldohreule weist ab sofort in Gera auf das Naturschutzgebiet "Lasur und Eichberg" hin. (Symbolbild) Bildrechte: imago stock&people

Vonarb: Kostbares Fleckchen Erde bei Gera

Das Schutzgebiet hat den Namen "Lasur und Eichberg bei Gera". Es beeindruckt durch seine Naturvielfalt: Von Grünland und Halbtrockenrasen über Felsbildungen und Trockenwälder bis hin zu Streuobstwiesen könne man hier unter anderem Orchideen und Obstbäume, Wildbienen und Käfer entdecken, von denen viele auf den Roten Listen stehen, so Siegesmund. Julian Vonarb sprach von einem "kostbaren Fleckchen Erde".

85 Jahre nach den ersten Bemühungen sei der langersehnte Wunsch vieler Geraer, das Gebiet unter Naturschutz zu stellen, in Erfüllung gegangen.

Quelle: MDR THÜRIGEN/ls

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 21. Juni 2021 | 13:30 Uhr

1 Kommentar

Professor Hans vor 6 Wochen

Gera hat einen der besten und kompetentesten Amtsleiter im Bereich Umwelt und Naturschutz. Leider sind nicht alle Positionen im Rathaus insbesondere die Spitzenwahlämter mit geeigneten Personal besetzt. Hier zieht gera seit 30 Jahren immer wieder Nieten. Euer Maultäschle. 😡🙈🙉🙊

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