Justiz Prozess wegen Totschlags: Angeklagter schweigt zum Auftakt in Gera

Ein 45-Jähriger soll einem Bekannten mit einem Cuttermesser Schnittwunden an Hals und Arm zugefügt haben - und danach betrunken mit dem Auto geflüchtet sein. Nun hat der Prozess am Landgericht Gera begonnen.

An einer gelb gestrichenen Hausfassade ist ein Schild angebracht mit der Aufschrift: Justizzentrum Gera, Amtsgericht, Landgericht. Außerdem ist das Thüringer Landeswappen auf dem Schild
Am Dienstag beginnt der Prozess am Landgericht Gera. Bildrechte: MDR/Dirk Reinhardt

Im Prozess um versuchten Totschlag hat der 45 Jahre alte Angeklagte vor dem Landgericht Gera zunächst geschwiegen. Er ließ durch seinen Verteidiger mitteilen, dass er sich am zweiten Verhandlungstag zu den Tatvorwürfen äußern wolle. Dann lägen dem Gericht auch alle Gutachten vor.

Verdächtiger soll betrunken gewesen sein

Laut Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte in der Wohnung einer Bekannten mit einem Messer auf einen anderen Mann eingestochen haben. Dabei habe er die möglichen tödlichen Verletzungen billigend in Kauf genommen. Das Opfer erlitt Schnittwunden an Hals und Arm.

Die Tat soll sich im vergangenen Oktober in Gera ereignet haben. Der Angeklagte habe dabei unter Alkoholeinfluss gestanden.

Weil der 45-jährige betrunken mit dem Auto vom Tatort geflüchtet sein soll, muss er sich auch wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. Für den Prozess sind sechs weitere Verhandlungstage anberaumt.

Quelle: MDR THÜRINGEN/jn

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 10. August 2021 | 14:30 Uhr

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