Gefährliche Cyanobakterien Nach Blaualgen-Warnung: Badeverbot im Strandbad Gera-Aga aufgehoben

Im Strandbad in Gera-Aga kann wieder gebadet werden. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, besteht keine Gefahr mehr durch Blaualgen im Wasser. Aus diesem Grund kann das Badeverbot am Freitag wieder aufgehoben werden.

Ein Schild mit der Aufschrift Baden verboten steht am am Ufer eines Sees
Das Badeverbot in Gera-Aga wurde aufgehoben. Am Stausee Kelbra darf aus Gesundheitsgründen derzeit dagegen nicht gebadet werden. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Mitarbeiter des Gesundheitsamts werden das Wasser den Angaben nach aber weiterhin mit zusätzlichen Sichtkontrollen in kurzen Intervallen überprüfen und wenn notwendig, erneut Wasserproben des Badesees veranlassen. Das Badeverbot wurde am 29. Juli wegen vermehrter Blaualgenbildung verhängt, da eine Gesundheitsgefahr für die Badegäste nicht ausgeschlossen werden konnte.

Badeverbot im Stausee Kelbra

Der Landkreis Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt) hat für den Stausee Kelbra ein Badeverbot verhängt. In dem zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt gelegenen Stausee haben sich Blaualgen entwickelt. Die darin enthaltenen Cyanobakterien wurden labormäßig bestätigt. Der Landkreis hat bereits Verbotsschilder angebracht. Der Stausee grenzt an den Thüringer Kyffhäuserkreis. Der Badebereich liegt in der Verantwortung des Landes Sachsen-Anhalt.

Quelle: MDR THÜRINGEN/fno

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 06. August 2021 | 11:30 Uhr

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