Polizei Transporter kracht auf A4 bei Gera in Schwerlast-Konvoi - Zwei Fahrer verletzt

Für mehrere Stunden war in der Nacht zu Donnerstag eine Spur der A4 zwischen Kreuz Gera und Gera-Leumnitz gesperrt. Der Fahrer eines Kleintransporters war in einen Schwerlast-Konvoi gekracht. Die Feuerwehr musste eine mehrere Hundert Meter lange Ölspur beseitigen.

Ein Transporter steht neben einer Autobahn schräg im Graben, daneben Polizei und Feuerwehr.
Polizei und Feuerwehr rückten in der Nacht zur A4 bei Gera aus. Bildrechte: MDR/Björn Walther

Bei einem Unfall mit einem Schwerlast-Konvoi auf der A4 bei Gera sind zwei Personen verletzt worden. Nach Angaben der Autobahnpolizei war der 50-jährige Fahrer eines Kleintransporters in der Nacht zu Donnerstag ungebremst auf das hintere Begleitfahrzeug des Konvois aufgefahren. Dieses wurde in den Straßengraben geschleudert.

Der Kleintransporter raste ungebremst weiter entlang der Leitplanke. Er kam erst mehrere Hundert Meter weiter zum Stehen, ebenfalls im Straßengraben. Beide Fahrer erlitten Verletzungen. Dem umsichtigen Handeln des Schwerlasttransport-Fahrers ist es offenbar zu verdanken, dass das tonnenschwere Gefährt nicht direkt in den Unfall verwickelt wurde.

107 Tonnen schwere Maschine auf Schwerlasttransporter

Für die Rettungs- und Aufräumarbeiten war die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Kreuz Gera und Gera-Leumnitz auf der rechten Spur für drei Stunden gesperrt. Die Feuerwehr musste eine mehrere Hundert Meter lange Ölspur beseitigen. Bei dem Unfall entstand laut Polizei Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro.

Weil der Schwerlasttransporter nicht ohne Begleitfahrzeug unterwegs sein darf, wurde er von der Polizei bis zum nächstmöglichen Standplatz begleitet. Der Lastwagen hatte eine 106 Tonnen schwere Industriemaschine geladen.

Quelle: MDR THÜRINGEN/mm

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 30. September 2021 | 07:00 Uhr

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