Resümee Greizer Landrätin: Massenhafte Tests halfen gegen hohe Corona-Zahlen

Noch vor wenigen Wochen machte der Landkreis Greiz mit hohen Corona-Inzidenzwerten Schlagzeilen. Nun hat sich das Blatt gewendet. Landrätin Martina Schweinsburg zog am Montag eine Bilanz.

Testbus im Landkreis Greiz
Corona-Test im Testbus im Landkreis Greiz Mitte März. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Der Landkreis Greiz sieht seine umfassende Test-Strategie und ein Sonderkontingent an Impfdosen als Erfolgsschlüssel im Kampf gegen hohe Corona-Zahlen. Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) sagte am Montag, dank der massenhaften Tests habe sich das Blatt gewendet. So seien mehr als 900 Kontaktpersonen von Erzieherinnen und Erziehern in Kindereinrichtungen untersucht worden. Ein Drittel von ihnen sei positiv getestet worden, dabei aber symptomfrei gewesen. Hilfreich seien vor allem auch die Testbusse gewesen, die vier Wochen lang die Dörfer des Landkreises angesteuert haben.

Martina Schweinsburg
Die Greizer Landrätin Martine Schweinsburg Bildrechte: dpa

Die Landrätin ergänzte, nicht zuletzt sei ein Sonder-Impfkontingent mit rund 7.000 Dosen ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen Corona gewesen.

Der Landkreis Greiz hatte im März zwischenzeitlich eine Inzidenz von 640 und damit als Corona-Hotspot die Liste aller deutschen Kreise und kreisfreien Städte zeitweise angeführt. Für den heutigen Montag weist das Robert Koch-Institut für den Kreis Greiz eine Inzidenz von 3,1 aus.

Quelle: MDR THÜRINGEN/seg

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 21. Juni 2021 | 15:00 Uhr

16 Kommentare

AlexLeipzig vor 5 Wochen

Felix, bei allem guten Willen, aber ich glaube, bei Ihrem Beitrag spielt vor allem der psychische Faktor und nicht der wissenschaftliche die Hauptrolle. Auf all Ihre Fragen finden Sie mannigfache Erkenntnisse und Antworten, alles sauber wissenschaftlich belegt, das würde den Rahmen hier bei weitem sprengen. Ich vermute allerdings, daß Sie eher Ihrer Meinung als wissenschaftlichen Fakten glauben...

Felix vor 5 Wochen

Dazu müsste man aber ja auch erst einmal wissenschaftlich sauber beweisen, dass es Ansteckungen gibt - also Infektionen. Die Tests (PCR) sagen nichts über Krankheit/Gesundheit aus - nur, dass bestimmte Gensequenzen gefunden werden (oder eben nicht). Woher diese kommen, welche Bedeutung diese haben etc. pp beruht alles auf Vermutungen. Ich erinnere nur an die Ansteckungsversuche bei der Spanischen Grippe. Das war hochwissenschaftlich - allerdings mit einem überraschenden Ergebnis: Keine einzige Ansteckung ist geglückt. Und sicher werden jetzt etliche sagen: Ich habe es selbst erlebt: Ich habe mich dort und dort angesteckt usw. usf. Aber ist dies wirklich so? Welche Rolle spielt die Psyche? Woher kommt Krankheit wirklich? Und welche Rolle spielen Umweltfaktoren und Psyche? Hier fehlt es leider an wissenschaftlichen Grundlagen und Untersuchungen. Somit ist es genauso unwissenschaftlich zu sagen, mit den Tests hätte man ein vermutetes Infektionsgeschehen besser und schneller kontrolliert.

pepe79 vor 5 Wochen

An alle Leugner und Kritiker, ja natürlich werden bei vielen Tests die Zahlen deutlich steigen und natürlich sind dann die Zahlen mit Regionen wo nach anderen Kriterien getestet wird nicht vergleichbsr und natürlich ist dann die Betrachtung einer starren Inzidenz ein absolut unwissenschaftlicher Witz von den Behörden. Das haben Merkel und Co und die Ministerpräsidenten genauso wenig verstanden wie ihr Leugner nicht verstanden haben dass das Infektionsgeschehen mit vielen Tests besser und schneller zu kontrollieren ist!

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