Bauarbeiten Baustopp im Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena - Bauarbeiter finden alte Fundamente

Bis 2023 soll das Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena umgebaut sein und dann etwa 15.000 Zuschauern Platz bieten. Doch die Bauarbeiten werden sich nun ein wenig verzögern. Schuld sind ein altes Fundament und alte Leitungen.

Das Stadion Jena.
Die Bauarbeiten sollen 2023 abgeschlossen sein. (Archivbild) Bildrechte: IMAGO / Beautiful Sports

Der Umbau des Ernst-Abbe-Sportfeldes in Jena ist ins Stocken geraten. Wie der Geschäftsführer der EAS Betriebsgesellschaft, Andreas Kuhn, am Freitag sagte, sind bei den Bauarbeiten in rund zwei Metern Tiefe massive Fundamente gefunden worden. Diese hätten möglicherweise zu einer Stützmauer des historischen Stadions gehört. Ab Montag werde versucht, die Fundamente abzubrechen. Außerdem seien Bauarbeiter auf Leitungen gestoßen, die in den Bauplänen an anderen Stellen verzeichnet waren.

Stadion soll 2023 fertig sein

Deshalb gäbe es vorerst einen teilweisen Baustopp in der Nordwestecke und der Südostecke. Unklar sei noch, wie tief die Fundamente in den Untergrund reichen. Davon hängt laut Andreas Kuhn ab, wie lange sich die Bauarbeiten verzögern könnten. Bis Ende nächster Woche könnten dazu genauere Angaben gemacht werden.

Der Rohbau der Südtribüne soll eigentlich bis zum Jahresende fertig sein. Das Ernst-Abbe-Sportfeld wird seit 2020 für rund 52 Millionen Euro zu einer neuen Fußballarena für den FC Carl Zeiss Jena umgebaut. Die Bauarbeiten sollen 2023 fertig sein. Zum Ende der Umbauarbeiten soll das Ernst-Abbe-Sportfeld für knapp 15.000 Zuschauer ausgelegt sein.

Illustration: Das neue Fußballstadion in Jena
Der Umbau des Ernst-Abbe-Sportfelds soll etwa 52 Million Euro kosten. Bildrechte: MDR/Jörg Thiem

MDR (sre,jn)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 10. Juni 2022 | 14:30 Uhr

1 Kommentar

Jedimeister Joda vor 9 Wochen

Bei der Baustoffknappheit könnte das Fundament dem Recycling zugeführt werden. Oder gleich drauf bauen dann wird es billiger.

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