Saale-Holzland-Kreis Wiedereröffnung: Alfred-Brehm-Gedenkstätte völlig neu gestaltet

Im Saale-Holzland-Kreis ist am Samstag die Brehm-Gedenkstätte wiedereröffnet worden. Das Geburtshaus des Zoologen Brehm zeigt ab Sonntag eine neue Dauerausstellung. Das Museum heißt künftig "Brehms Welt - Tiere und Menschen".

Der Schreibtisch von Alfred Brehm im rekonstruiertem Wohnhaus des Tierforschers
Ab Sonntag kann man das ehemalige Brehm-Wohnhaus wieder besuchen. Bildrechte: dpa

Nach acht Jahren Generalsanierung ist die historische Brehm-Gedenkstätte als Museum "Brehms Welt - Tiere und Menschen" neu eröffnet worden. Das Haus widmet sich dem Zoologen Alfred Brehm und seinem Vater, dem Naturforscher Christian Ludwig Brehm. Die neu konzipierte Ausstellung in dem historischen Gebäude in Renthendorf (Saale-Holzland-Kreis) beleuchtet auch das Verhältnis zwischen Mensch und Tier.

Thüringen wird nicht nur geprägt von Schlössern und Residenzen, sondern steht auch für Namen wie Duden, Brockhaus, Meyer und Brehm.

Bodo Ramelow Thüringer Ministerpräsident

Ab Sonntag soll das Haus für reguläre Besuche öffnen. Die Gedenkstätte steht am Geburts- und Sterbeort des Zoologen und Naturforschers Alfred Brehm (1829-1884) - bekannt für das "Illustrierte Thierleben".

Mit der rund 1,8 Millionen Euro teuren Sanierung wurde das Haus in den Urzustand von 1865 zurückversetzt. Gelder für die Sanierung und die neu gestaltete Ausstellung kamen vom Land und verschiedenen Unterstützern. Schon 2013 hatte die Brehm-Gedenkstätte den Thüringer Förderpreis für Denkmalpflege erhalten. Gegründet wurde sie 1946 von Frieda Poeschmann, der Tochter Alfred Brehms.

Quelle: MDR THÜRINGEN/gh

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 29. August 2020 | 17:00 Uhr

0 Kommentare

Mehr aus der Region Jena - Apolda - Naumburg

Mehr aus Thüringen

Mehrere Menschen machen Yoga-Übungen auf einer Wiese im Erfurter Egapark. 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK