Verfahren pausiert Schloss Hummelshain: Zwangsversteigerung fällt aus

Die Zwangsversteigerung von Schloss Hummelshain im Saale-Holzland-Kreis fällt erst einmal aus. Weil der Schlossbesitzer dem Hauptgläubiger ein erwägenswertes Angebot gemacht hat, pausiert das Verfahren. Bereits im vergangen Jahr fiel der Versteigerungstermin aus - damals allerdings aufgrund der Corona-Pandemie.

Neues Jagdschloss Hummelshain
Die Zwangsversteigerung von Schloss Hummelshain ist erstmal vom Tisch. (Symbolbild) Bildrechte: IMAGO

Die geplante Zwangsversteigerung des neuen Jagdschlosses Hummelshain am Mittwoch ist vorerst ausgefallen. Wie das zuständige Amtsgericht Jena mitteilte, wurde das Verfahren auf Antrag des Hauptgläubigers einstweilig eingestellt.

Angebot vom Schlossbesitzer - Verfahren pausiert

Wie MDR THÜRINGEN vom Vorsitzenden des Fördervereins Rainer Hohberg erfuhr, soll der Schlossbesitzer dem Hauptgläubiger im letzten Moment ein Angebot gemacht haben, das dieser für erwägenswert hielt. Details dazu sind keine bekannt.

Der Hauptgläubiger kann innerhalb der nächsten sechs Monate dennoch die Zwangversteigerung beantragen. Bis dahin pausiert das Verfahren.

Zwangsversteigerung bereits im vergangenen Jahr wegen Corona ausgefallen

Ursprünglich war die Zwangsversteigerung bereits für November 2020 geplant gewesen. Damals war der Versteigerungstermin wegen der Corona-Pandemie aufgehoben worden. Der dafür vorgesehene Gerichtssaal war zu klein, die erforderlichen Hygiene- und Abstandsregelungen hätten nicht eingehalten werden können. Größere Säle waren zu dem Zeitpunkt nicht verfügbar.

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Quelle: MDR THÜRINGEN/the

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 16. Juni 2021 | 13:00 Uhr

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