Nach Verschwörungstheorien Zur Zukunft des Bürgermeisters: Stadtrat in Bad Lobenstein mit Sondersitzung

Nach umstrittenen Äußerungen von Bad Lobensteins Bürgermeister Thomas Weigelt sollen die Einwohner der Stadt über dessen Zukunft entscheiden. Darauf haben sich die Vorsitzenden der Fraktionen im Stadtrat verständigt. Zunächst soll auf einer nichtöffentlichen Sondersitzung am 4. Mai über einen Antrag zur Abberufung des Bürgermeisters beraten werden.

Ein Mann hält einen Gebäudeplan
Bad Lobensteins Bürgermeister Thomas Weigelt (parteilos) könnte wegen der Verbreitung von Verschwörungstheorien abgewählt werden. (Archivbild) Bildrechte: MDR/Stefanie Reinhardt

Mögliche Bürgermeister-Wahl

Wenn sich mindestens die Hälfte der Stadträte dafür ausspricht, kann der Stadtrat am 18. Mai offen über den Abwahl-Antrag abstimmen. Bei einer Zweidrittelmehrheit ist der Weg frei, dass die Einwohner von Bad Lobenstein über die Zukunft des Bürgermeisters abstimmen.

Der parteilose Bürgermeister hatte zuletzt mit Verschwörungstheorien für Aufregung gesorgt und von einer - so wörtlich - "systematischen Ausplünderung des Volkes durch die Regierung" gesprochen.

MDR (dst)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 28. April 2022 | 07:30 Uhr

27 Kommentare

DermbacherIn vor 14 Wochen

Wenn Bad Lobensteins Bürgermeister Thomas Weigelt in seiner Amtsführung nichts vorzuwerfen ist, aus welchen konkreten Gründen sollte er denn entlassen werden wegen Facebookeinträgen? Von wem stammen denn diese Einträge?

kleiner.klaus77 vor 14 Wochen

Dies ist schon ein Muster, wie schnell ist man in den letzten zwei Jahren dabei, jemanden als Verschwörungstheoretiker zu diffamieren, ohne es zu beweisen, und nicht jede Theorie ist eine Verschwörung!

JanErfurt vor 14 Wochen

Lesen und Verstehen! Ich habe keine Ahnung, woher Sie in der Aussage "...aber für allzu dämlich sollte man die Leute nicht halten" explizit eine direkte Diffamierung der Bürgerinnen und Bürger von Bad Lobenstein herauslesen, aber nun gut. Man liest eben das, was man lesen will.

Und nicht gleich wieder auf den MDR schimpfen, weil ein Kommentar veröffentlicht wird, der Ihnen nicht genehm ist.

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