Tiere Luchs im Saale-Orla-Kreis: "Mira" bekommt neues Senderhalsband

Ende 2020 ist Luchs "Mira" nach Thüringen gekommen. Beschäftigte des Kompetenzzentrums Wolf, Biber, Luchs und des Nationalparks Harz haben ihr nun ein neues Halsband angelegt. Beim alten war die GPS-Funktion ausgefallen.

Luchsdame "Mira" wurde für den Wechsel des Halsbandes betäubt und liegt auf einem Kissen.
Luchsdame "Mira" wurde für den Wechsel des Halsbandes betäubt und liegt auf einem Kissen. Bildrechte: Nationalpark Harz

Luchs "Mira" hat ein neues Senderhalsband bekommen. Wie ein Sprecher des Thüringer Umweltministeriums am Samstag sagte, haben Mitarbeiter des Kompetenzzentrums Wolf, Biber, Luchs und des Nationalpark Harz den Luchs nach intensiver Suche mit einer Kastenfalle gefangen.

GPS-Funktion ausgefallen

Anschließend sei "Mira" betäubt und das Senderhalsband am Hals des Luchsweibchens erneuert worden. Das war laut dem Sprecher dringend notwendig. Denn beim alten Halsband sei die GPS-Funktion ausgefallen. 

Mit dem neuen Senderhalsband könne nun weiter verfolgt werden, wo sich "Mira" aufhält. So könnten langfristig Daten zum Schutz der bedrohten Tierart gesammelt werden. Sie war 2019 in Polen innerhalb eines EU-Projektes ausgewildert worden.

Ende 2020 kam "Mira" nach Deutschland. Seitdem ist sie im Saale-Orla-Kreis mehrmals von Wanderern und Jägern gesehen worden. Auch die Videokamera eines Betriebes hatte die Luchsdame bei einem nächtlichen Streifzug aufgenommen.

Quelle: MDR THÜRINGEN/jn

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 08. Juli 2021 | 06:30 Uhr

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