Lockdown Geschäfte bleiben geschlossen: Absage für Modellregion um Saalfeld

Die Städte Rudolstadt, Saalfeld und Bad Blankenburg werden vorerst keine Modellregion für geöffnete Geschäfte. Die Thüringer Staatskanzlei hat einen entsprechenden Vorschlag des Städtedreiecks abgelehnt. Wie ein Sprecher der Stadt Rudolstadt sagte, begründete das Land die Absage mit dem Infektionsgeschehen in der Region. Angesichts dessen sei es nicht realistisch, die Modelversuche umsetzen zu können.

"Geschlossen" steht auf einem Schild an der Tür eines Restaurants.
Ein "Geschlossen"-Schild hängt vor einer Tür. Auch in Rudolstadt, Saalfeld und Bad Blankenburg bleiben die Geschäfte geschlossen. Ein Antrag auf eine Modellregion wurde abgelehnt. Bildrechte: dpa

Die Geschäfte in Rudolstadt, Saalfeld und Bad Blankenburg bleiben weiterhin geschlossen. Die Thüringer Staatskanzlei hat eine Anfrage des Städtedreiecks, Modellregion zu werden, zunächst abgelehnt. Laut eines Sprechers sind die Bürgermeister enttäuscht über die Absage. Dennoch hätten sie mit der Staatskanzlei darin übereingestimmt, dass Öffnungsschritte für Geschäfte, Kultur- und Sporteinrichtungen im aktuellen Infektionsgeschehen nicht zielführend seien. Sie forderten die Landesregierung dazu auf, eng mit den Kommunen zusammenzuarbeiten, um geeignete Konzepte zur Wiedereröffnung von Geschäften und Kultureinrichtungen zu entwickeln.

Offener Brief an Ministerpräsident Ramelow

Die Bürgermeister der drei Städte hatten Ende März in einem offenen Brief an den Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke) vorgeschlagen, dass die Städte zur Modellregion für Öffnungsstrategien werden könnten. Sie begründeten das mit den Sorgen der Menschen während des Lockdowns.

Quelle: MDR THÜRINGEN/fno

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 20. April 2021 | 14:00 Uhr

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