Kreis Saalfeld-Rudolstadt Ideen für Neu- und Ausbau der B85 und B88 vorgestellt

Zum Neu- und Ausbau der Bundesstraßen 85 und 88 im Kreis Saalfeld-Rudolstadt sind am Donnerstag erste Ideen vorgestellt worden. Stephan Saalfeld vom Landesamt für Bau und Verkehr sagte im Stadtrat von Rudolstadt, dass zunächst die Verkehrsströme erfasst worden seien. Die größte Verkehrsbelastung gibt es demnach zwischen Saalfeld, Bad Blankenburg und Rudolstadt. Daher soll dieser Bereich in den kommenden Jahren entlastet werden - unter anderem durch eine leistungsfähigere Ortsdurchfahrt in Rudolstadt.

Tunnelbaustelle an der B88 bei Rothenstein im Saale-Holzland-Kreis
Tunnelbaustelle an der B88 bei Rothenstein im Saale-Holzland-Kreis: Das Bauwerk soll im kommenden Jahr für den Verkehr freigegeben werden - und die Reisezeit zwischen Jena und den drei Städten Saalfeld, Bad Blankenburg sowie Rudolstadt verkürzen. Bildrechte: MDR/Marian Riedel

Mitte 2022 sollen Entwürfe vorgestellt werden

Beim Aus- und Neubau der B85 und B88 geht es zudem um die Anbindung an die Neubaustrecke von Saalfeld, die Ortsumfahrung Schwarza und deren Anbindung sowie die Strecke über Kirchhasel an Uhlstädt vorbei in Richtung Jena. Ziele seien eine kürzere Reisezeit und weniger Belastungen für die Umwelt. Mitte 2022 sollen Entwürfe vorgestellt und in weiteren Phasen öffentlich diskutiert werden.

Am Abzweig nach Bad Blankenburg könnte nach Ansicht der Planer die Bundesstraße mit Auffahrrampen versehen werden. Im Modell würde ein großer Kreisverkehr die Zufahrten über der Bundesstraße miteinander verbinden. Ein weiteres Nadelöhr ist die Ortsdurchfahrt Rudolstadt: Eine der Möglichkeiten sei, die Strecke direkt neben der Bahntrasse weiter in Richtung Jena zu führen.

Quelle: MDR THÜRINGEN/uka

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 24. September 2021 | 17:30 Uhr

1 Kommentar

Erst denken - dann handeln vor 4 Wochen

Ich bin bis dieses Jahr beruflich sehr oft von Gera und Jena aus nach Rudolstadt gefahren und muss feststellen, dass es jedesmal ein Graus ist in die Region Städtedreieck zu fahren, sowohl über die 281 als auch über die 88.Es ist schon etwas enttäuschend, dass einer der 5 größten Thüringer Ballungsräume so schlecht ans Fernstraßennetz angeschlossen ist. Klar, zwischen Jena und RU hat man nicht viel Platz für die Trasse im schmalen Saaletal und wenn die jetzigen 2 Großbaustellen fertig sind ist das schon eine große Verbesserung zu vorher aber man hat definitiv noch viel Luft nach oben. Zwischen Etzelsbach und RU zum Beispiel sollte man die Straße direkt neben die Bahn verlegen, ganz nach dem Konzept Bündelung der Trassen und in RU selber sollte man auch direkt neben der Bahn bleiben, da für mehr der Platz nicht da ist. Wirklich schlecht gebaut wurde die 281.Dort ist der einzige gute Abschnitt der zwischen U.Wellenborn und SLF. Der Rest ist nur gebastel,trotz 2+1 hängt man nur hinter LKW

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