Feuerwehr Krisengespräch nach Schwierigkeiten in Rettungsleitstelle Jena

Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt will die Alarm- und Ausrückeordnung für seine Feuerwehren bis Ende Oktober überarbeiten. Das sagte Landrat Marko Wolfram (SPD) nach einem Krisengespräch mit Jenas Oberbürgermeister Thomas Nitzsche (FDP) und dem Staatssekretär für Inneres, Udo Götze. Grund waren die Startschwierigkeiten der gemeinsamen Rettungsleitstelle in Jena.

Mitarbeiter stehen in der Zentralen Leitstelle im Gefahrenabwehrzentrum Jena.
Seit Anfang Juli ist die Leitstelle Jena auch für den Kreis Saalfeld-Rudolstadt verantwortlich.(Archiv)  Bildrechte: dpa

Zu viele Feuerwehrleute bei Einsätzen vor Ort

Seit dem Wechsel zur Leitstelle nach Jena werden die Feuerwehren des Landeskreises Saalfeld Rudolstadt je nach Spezialtechnik alarmiert. Zusätzlich rücken die Löschzüge der betroffenen Gemeinden an. Das führt oft dazu, dass auch bei relativ kleinen Einsätzen zu viele Feuerwehrleute vor Ort sind.

Der Landkreis will deshalb die Alarmverordnung bis Ende des Monats überarbeiten. Außerdem sollen die Feuerwehrleute noch einmal besser über die neue Ausrücke-Strategie informiert werden. Die Stadt Jena hat die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Leitstelle aufgestockt, damit Probleme schneller abgearbeitet werden können.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 15. Oktober 2021 | 20:00 Uhr

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